Mazda5 1.6 l MZ-CD Fahrbericht

Mazda5 1.6 l MZ-CD Mazda5 1.6 l MZ-CD

Mazda5 1.6 l MZ-CD Fahrbericht

— 25.01.2011

So fährt sich der Diesel

Ab sofort bietet Mazda den Kompaktvan 5 auch mit einem Diesel an. Der hat 1,6 Liter Hubraum und 115 PS. Wie der Selbstzünder im Mazda5 klarkommt, das zeigt die erste Ausfahrt.

Wenn im Rückspiegel eine dicke Karosse heranrauscht, dann überlegt es sich der Van-Fahrer zweimal, ob er überholen will. Oft genug beschleunigt die Kiste nämlich nicht schnell genug. Dieses Problem stellt sich mit dem Mazda5 1.6 l MZ-CD nicht, denn der hat reichlich Durchzug. 115 PS und 270 Nm Drehmoment holt das Common-Rail-Aggregat des Fünfers aus 1560 ccm Hubraum. Das maximale Drehmoment von 270 Nm liegt zwischen 1750 und 2500 Umdrehungen pro Minute an, das heißt, in diesem Drehzahlbereich geht es vehement voran! Da muss man beim kurzen Zwischenspurt auf der Autobahn nicht mal zurückschalten.

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Ordentlich Druck baut der Selbstzünder auch an der Ampel auf und der Nachbar bleibt in seiner Stuttgarter Limousine staunend zurück. Auf der Landstraße juckt es den Fahrer bei jeder Überholmöglichkeit im Gasfuß. Sogar Kurven räubern kann man mit dem japanischen Familienfreund ganz gut, denn der Diesel des Fünfers hat nicht nur genügend Dampf, auch das Zusammenspiel von Aggregat und Getriebe ist den Entwicklern gelungen. Die Gangwechsel ergeben sich von selbst und kommen ganz leicht aus dem Handgelenk. Einziger Wermutstropfen: Ab 3000 Touren kann der Diesel schon mal dröhnen.

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Unter dem Plastikdeckel stecken 270 Nm Drehmoment. Und die sorgen für genug Durchzug.

Soviel zur spaßigen Seite des Mazda5 Diesel. Die andere ist seine Sparsamkeit. Achtet man nämlich darauf, niedertourig zu fahren und möglichst früh hochzuschalten, wird einer ganz klein, der Durst nach Kraftstoff. Mit 5,2 Litern Diesel auf 100 Kilometern kommt der 5 laut Mazda aus. Ob das ein realistischer Wert ist, muss der Japaner im Test beweisen. Eins wird aber schon bei der ersten Ausfahrt klar: Sparsam fahren ist mit dem Mazda5 1.6 l MZ-CD ganz leicht. Gang fünf und sechs sind eindeutig fürs ökonomische Fahren ausgelegt. Mazda hat das Getriebe aber nicht so weit gespreizt, dass man gefühlte Welten mit dem Schalthebel zurücklegen muss. Im Gegenteil, ab circa 80 km/h schaltet man ganz automatisch in den fünften und dann in den sechsten Gang. Dann brummelt der Diesel genüsslich vor sich hin und der Mazda5 bringt einen bequem ans Ziel. Was die Japaner für so viel solides Auto aufrufen? Bei 22.790 Euro geht der Spaß los. Zur Auswahl stehen die drei bekannten Mazda-Ausstattungsvarianten Prime Line, Center Line und Sports Line.
Lars Hänsch-Petersen

Fazit

Der Diesel ist viel besser als der Benziner, denn dem fehlt es an Drehmoment.  Unser Testwagen schiebt dagegen schon ganz ordentlich. Wem also die Optik gut gefällt, der sollte in jedem Fall zum Selbstzünder greifen. Zwar ist der Mazda5 kein Schnäppchen, aber deutlich günstiger als die Konkurrenz aus Wolfsburg.

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