Mini 5-Türer (2014): Sitzprobe

Mini 5-Türer: Sitzprobe

— 05.06.2014

So sitzt es sich im Fünftürer

Der Mini 5-Türer ist länger und höher als sein kleiner Bruder. Wie sich der Raumgewinn für die Passagiere anfühlt, klärt die erste Sitzprobe!

Video: Mini Cooper S 5-Türer

Hier fährt der Cooper S 5-Türer

Im Oktober 2014 startet der Mini 5-Türer – und ja, das ist sein wirklicher Name. Kein "-man" im Namen, kein Firlefanz. 16 Zentimeter länger, 67 Liter mehr Kofferraum, sieben Zentimeter mehr Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen. Die Fondtüren hinter den verkürzten Vordertüren sind schmal geschnitten, die großen Griffe wirken fast überdimensioniert. Am Heck ist die Kante unter der Heckscheibe markanter ausgeprägt und bildet einen größeren Überhang. Etwas gewöhnungsbedürftig und leicht wulstig – aber dass Mini eben nicht mehr mini ist, ist ja nichts Neues. Der Innenraum entspricht im Wesentlichen dem Interieur des klassischen Dreitürers – inklusive des verspielten, eigenwilligen Cockpits, das nicht immer intuitiv, aber charakteristisch ist.

Ein alter Bekannter: das verspielte, eigenwillige Cockpit des Mini.

Seit dem Modellwechsel hat Mini zumindest in Sachen Qualität und Bedienungskomfort zugelegt, der Tacho sitzt über dem Lenkrad, die Schalter für die elektrischen Fensterheber sind in die Türen gewandert. Die große Überraschung wartet im Fond: Wer den Einstieg durch die niedrigen Türen ohne blaue Flecken geschafft hat, der sitzt erstaunlich komfortabel. Die sieben Zentimeter mehr Beinfreiheit machen sich bemerkbar, auch der 61 Millimeter breitere Innenraum (bedingt durch die veränderte Karosserie) ist spürbar.

67 Liter mehr Kofferraum – immerhin!

Der Mini 5-Türer bietet sieben Zentimeter mehr Beinfreiheit auf den hinteren Plätzen.

Die Karosserie ist um einen Zentimeter höher als beim Dreitürer, die Kopffreiheit dementsprechend groß. Sogar einen dritten Sitzplatz haben die Ingenieure dem Fünftürer auf der Rückbank spendiert. Den Mittelplatz möchte man niemandem anbieten, auf kurzen oder mittleren Strecken lässt es sich zu zweit im Fond aber gut aushalten. Der meiste Raumgewinn geht zugunsten der Passagiere, doch auch im Kofferraum gibt es nun mehr Platz. 67 Liter sind kein Rekordzuwachs – aber immerhin. Die im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank lässt sich für mehr Platz steiler aufstellen oder komplett umklappen. Dann ergibt das ein Kofferraumvolumen von 941 Litern. Zum Vergleich: Ein Countryman schluckt bis zu 1170 Liter, ein VW Polo 952 Liter.

900 Euro Aufpreis gegenüber dem Dreitürer

Das Einstiegsmodell des Mini Cooper 5-Türer kostet gerade mal 900 Euro mehr als der kürzere Dreitürer.

Bei den Ausstattungen hält sich der 5-Türer an seinen kleinen Bruder. Zur Markteinführung bringt er aber ein paar neue, "Mini Yours" genannte Extras wie spezielle Felgen oder ein anderes Lenkrad mit, die dann auch im Dreitürer Einzug halten. Die Aufpreisliste mit Assistenzsystemen, Head-up-Display, Rückfahrkamera, Infotainment oder LED-Scheinwerfern ist extrem groß und kostspielig. 20.600 Euro kostet das Einstiegsmodell Mini Cooper 5-Türer, damit kostet er gerade mal 900 Euro mehr als der kürzere Dreitürer. Zumindest im Verhältnis wenig Geld für viel Mehrwert. Das ist dann wieder eine Vernunftentscheidung.

Mini 5-Türer (2014): Sitzprobe

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