Mini John Cooper Works GP: Autosalon Paris 2012

Mini John Cooper Works GP: Autosalon Paris 2012

— 07.09.2012

Das kostet der stärkste Mini

Mini präsentiert in Paris seine neue Speerspitze. Der John Cooper Works GP ist 218 PS stark und 242 km/h schnell. Der Preis steht schon fest!

Rechtzeitig zum Autosalon Paris 2012 sind die letzten Tests und Abstimmungsfahrten mit dem Mini John Cooper Works GP auf der Nordschleife abgeschlossen – und der schnellste Mini aller Zeiten steht rausgeputzt in den Startlöchern. Höchste Zeit für Mini, endlich Tacheles bezüglich der Leistungsdaten zu reden: Mit den 218 PS, die er aus seinem modifizierten 1,6 Liter großen Vierzylinder-Turbo generiert, stürmt der kleine Spitzensportler in 6,3 Sekunden auf Tempo 100 und wetzt weiter bis 242 km/h. Seine Bestzeit auf der Nürburgring-Nordschleife liegt bei 8:23 Minuten. Bereits ab 1750 Umdrehungen stellt das Aggregat sein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern zur Verfügung. Wer so richtig die Kuh fliegen lassen möchte, kann diesen Wert mittels Overboost-Funktion ab 2000 U/min kurzzeitig auf bis zu 280 Newtonmeter steigern. Trotz des hemmungslosen Geballers soll sich der potente Knirps mit zahmen 7,1 Litern auf 100 Kilometer begnügen.

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Der Heckdiffusor sorgt zusammen mit der Verkleidung des Unterbodens und dem Dachkantenspoiler dafür, dass die Hinterachse 90 Prozent weniger Auftrieb bekommt.

Die Sportausrüstung des John Cooper Works GP ist selbstredend umfangreich. Ein einstellbares Gewindesportfahrwerk (Tieferlegung um bis zu 20 Millimeter) ist ebenso an Bord wie eine hart zupackende Sportbremsanlage. Deren vordere Bremsscheiben haben einen Durchmesser von 330 Millimetern und eine Stärke von 25 Millimetern, das Format der hinteren Scheiben beträgt 280 x 10 Millimeter. Selbstverständlich sind auch modellspezifische Leichtmetallrädern, Sportreifen und reichlich Spoilerwerk mit von der Partie. Letzteres umfasst fett dimensionierte Front- und Heckschürzen sowie Seitenschweller. Außerdem montiert Mini einen modellspezifischen Dachspoiler und ein neu entwickeltes Diffusorelement am Heck zur Optimierung der Luftführung im Unterbodenbereich. Die Rückbank flog raus, das spart Gewicht. Die Gewichtung der 1160 Kilo Leergewicht fällt zugunsten der Vorderachse aus. Das soll den Wagen im Grenzbereich neutraler und schneller machen. Auch das Fahrstabilitätsprogramm DSC ordnet sich den Renn-Ambitionen des John Cooper Works GP unter und verfügt über einen speziellen GP-Rennmodus. Dieser verzichtet bei schneller Gangart auf den oftmals störenden Motoreingriff und beschränkt sich auf einen Eingriff in die Brems-Performance.

Überblick: Die Stars des Autosalon Paris 2012

Angenehmer Arbeitsplatz: Im Innenraum wartet der Mini mit Recaro Sportsitzen, Sport-Lederlenkrad und weiteren Sport-Accessoires auf.

Optisches Understatement ist dem Messe-Debütanten gänzlich fremd. Er zeigt, was er hat. Die Karosserielackierung trägt den passenden Namen Thunder Grey Metallic. Akzente setzen die rote Einfassung für die Öffnung in der Motorhaube sowie die im gleichen Farbton lackierten Außenspiegelkappen und seitlichen Lufteinlässen in der Frontschürze. John Cooper Works-Plaketten und GP-Schriftzug machen auch dem unkundigsten Betrachter klar, wen er hier vor sich hat. Im Innenraum erwarten die beiden Passagiere unter anderem Recaro Sportsitze, ein Lederlenkrad mit aufgedicktem Kranz sowie ein Schaltknauf mit Chromring und roter Schaltschema-Darstellung. Die Produktion des Mini John Cooper Works GP startet noch 2012. Wer sich für den kleinen Krawallo interessiert muss 36.800 Euro hinblättern und schnell sein, denn es wird ihn lediglich 2000 Mal geben. Viele Exemplare sollen bereits verkauft sein. Wer leer ausgeht, findet vielleicht im normalen John Cooper Works ein geeignetes Trostpflaster. Schließlich muss man hier auf lediglich sieben PS verzichten, spart aber 7300 Euro. Mehr zum Mini Tuning.

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