Nissan-Konzept "Leaf to Home" — 04.10.2011
Autonom durchs Leben
Nissan will mit dem Stromer Leaf auch gleich ein passendes Haus verkaufen. Es soll nicht nur als mobiles Eigenheim dienen, sondern mit Solarstrom und Brennstoffzellen eine autonome Energieerzeugung garantieren.
Nissan hat auf der Energie- und Elektronikmesse "CEATEC" (4. bis 8. Oktober 2011) nahe Tokio ein innovatives Konzept zum künftigen Energiemanagement für Privathaushalte vorgestellt. Dabei geht es nicht nur um emissionsfreie Mobilität im Elektro-Auto
Leaf, sondern auch um ein Leben völlig unabhängig von externen Stromerzeugern. "Leaf to Home" nennen die Japaner ihre Idee, bei der sie neben dem Auto auch gleich noch das passende Haus entwickelt haben. Das System ermöglicht die Versorgung von Privathaushalten mit Strom aus der Lithium-Ionen-Batterie eines Elektroautos und macht den Leaf so zum Energielieferanten. Das Ganze wird derzeit im sogenannten Kan-kan-kyo-Haus auf seine volle Anbindung an gängige Energiesysteme getestet.
Eine "Power Control System" genannte Ladestation wandelt den durch Solarzellen produzierten Strom um.
Aber damit nicht genug: Das Kan-kan-kyo-Haus liefert umgekehrt über Solarzellen auf dem Dach auch sauberen Strom für den Leaf, die Energie-Speicherung und Weiterverarbeitung erledigt eine Brennstoffzelle. Dabei sieht das hochgelegte Haus auf Stelzen samt Rädern aus wie ein zu groß geratener
"Lunar Electric Rover" der Nasa. Auf der "CEATEC" dient das "Musterhaus" offenbar als Presselounge. Eine "Power Control System" genannte Ladestation wandelt den produzierten Strom so um, das sie den Leaf mundgerecht befeuert. Was sich anhört wie eine Science-Fiction-Story, soll schon bald Realität werden: Ende 2012 will Nissan das "Leaf to Home"-Konzept in Japan wirklich anbieten.
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Die wissen genau, dass Nachts und im düsteren Winter kein Solarertrag da ist. Deswegen gibt es auch die Brennstoffzelle und die "Community Electric Power"-Leitung. Autonom ist erst dann, wenn so ein Haus oder ein Verbund daraus KEINE Leitung an ein Netz hat, wo hintenrum aus Drittländern Atomstrom eingespeist wird, das Auto nicht am öffentlichen Netz lädt, wo das gleiche passiert, und keine geheimnisvollen Tanker oder Leitungen die Brennstoffzelle mit "Sprit" beschicken, der aus nicht regenerativen Quellen hergestellt wurde. "Das Auto das Haus, und das Haus das Auto" Klar, Baron Münchhausen!
Zitat: "Unterwegs ist man auf SchnellladeStationen angewiesen"
Das stimmt doch garnicht.
Wenn man irgwendwo mehr als eine Stunde steht lohnt doch auch das Laden an einer normalen SchuKoSteckDose.