Nissan Qashqai (2014): Fotos

Nissan Qashqai (2014) Nissan Qashqai (2014) Nissan Qashqai (2014)

Nissan Qashqai (2014): Tokyo Motor Show

— 07.11.2013

So kommt der neue Qashqai

Im neuen Gewand, mit oberklassigen Technik-Features und verbesserten Handlingeigenschaften kommt im Frühjahr 2014 der neue Nissan Qashqai nach Europa. Die ersten unverhüllten Bilder und technische Details!

Geheimnis gelüftet: Nissan-Chef Carlos Ghosn hat am 7. November 2013 den neuen Qashqai enthüllt. Los geht's für die zweite Generation des in Deutschland laut KBA meistverkauften Crossover-SUVs im Frühjahr 2014, bestellt werden kann vom 11. November 2013 an. Damit niemand das Auto im Sack kaufen muss, zeigen die Japaner nun endlich unverhüllte Fotos und verraten technische Details. Die Ansage ist klar: Mit verbessertem Handling, schärferer Optik, effizienteren Motoren und vor allem oberklassigen Technik-Features sollen nicht nur klassische Kompaktklassen-Fahrer, sondern auch Premium-Kunden geködert werden.

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Alles im Blick: Die scharf geschnittenen Augen des neuen Qashqai leuchten mit LED-Technik.

Optisch kommt der neue Qashqai etwas aggressiver daher: Die leicht angehobene Motorhaube reicht bis in die Kotflügel hinein, die Radhäuser fallen breiter aus, die scharf geschnittenen Augen leuchten nun mit LED-Technik. Auch die Außenmaße ändern sich leicht – das SUV ist das erste Nissan-Modell auf der gemeinsam mit Renault entwickelten CMF-Plattform (Common Module Family). In der Länge legt es 49 Millimeter zu, es wird einen Zentimeter breiter und einen Zentimeter flacher. Trotz der etwas niedrigeren Dachlinie sollen die Kopf-, Schulter- und Kniefreiheit besser ausfallen; die leicht erhöhte Sitzposition und damit das typische SUV-Gefühl bleiben laut Nissan erhalten. Der Kofferraum legt um 20 auf 439 Liter an Volumen zu und soll dank eines doppelten, auch vertikal einsetzbaren Ladebodens bis zu 16 verschiedene Konfigurations-Varianten für jedwede Anforderung bieten.

Alles neu im Innenraum: Es gibt hochwertigere Materialien und serienmäßig das Infotainmentsystem Nissan Connect.

Für den Innenraum versprechen die Japaner neben dem verbesserten Platzangebot deutlich hochwertigere Materialien und serienmäßig das Infotainmentsystem Nissan Connect. Dazu gibt's einen mittig platzierten Sieben-Zoll-Touchmonitor und einen kleineren, fünf Zoll messenden Bildschirm im Kombi-Instrument, der im Wechsel zwölf verschiedene Infos von der Durchschnittsgeschwindigkeit bis zum Reifendruck liefert. Neue Sitze mit zusätzlichen Polsterungen im Becken-, Lenden- und Brustbereich sollen den Fahrer auch auf langen Strecken länger frisch halten. Technisch setzen die Japaner einiges obendrauf: Das "Nissan Safety Shield" genannte Paket an Sicherheits-Features, das unter anderem einen Autonomen Notbremsassistenten, einen Übermüdungswarner und eine Verkehrszeichenerkennung enthält, soll nicht nur den Insassenschutz deutlich verbessern, sondern gleichzeitig "ein Vorgeschmack auf das 2020 erscheinende autonome Nissan-Fahrzeug" sein. Am Handling wurde ebenfalls nachgebessert: Eine neue Servolenkung soll in zwei Modi ("Normal" und "Sport") präziser durch Kurven führen, und Doppelkolben-Stoßdämpfer ein sanfteres Abrollen garantieren. Das "Nissan Chassis Control" verbessert laut Hersteller zudem dank Aktivem Wankausgleich, einer Aktiven Motorbremse und einer Aktiven Spurkontrollen den Komfort und die Sicherheit.

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An Motoren bietet Nissan zur Markteinführung zunächst einen Benzin- und zwei Dieselmotoren an, alle künftig mit Turbolader. Neuer Einstiegs-Benziner ist ein mit Renault gemeinsam entwickeltes 1,2-Liter-Turbo-Triebwerk mit 115 PS, das mit 5,6 Litern Durchschnittsverbrauch 0,6 Liter weniger schluckt als das vorherige Saug-Modell. Die beiden angebotenen Diesel haben 1,5 und 1,6 Liter Hubraum und leisten 110 bzw. 130 PS . Den größeren von ihnen gibt es wahlweise mit Front- oder Allradantrieb, und neben der sonst serienmäßigen Sechsgang-Schaltung steht zudem eine "brandneue" Xtronic-CVT-Automatik auf der Preisliste. Im Sommer ergänzt ein ebenfalls neuer 1,6-Liter-Benziner mit 150 PS die Palette.
Nissan Qashqai: die Motoren (Stand 7.11.2013)
Motor Leistung (PS) Maximales Drehmoment (Nm) Verbrauch (Liter) Kohlendioxid-Ausstoß (g/km)
Benziner
1.2 DIG-T 115 190 5,6 129
1.6 DIG-T 150 240 5,6 132
Diesel
1.5 dCi 110 260 3,8 99
1.6 dCi 2WD 130 320 4,4 115
1.6 dCi 4WD 130 320 4,6 119
Was gibt's noch an Neuheiten? Zum Beispiel bei den handgeschalteten Dieseln ein aktives Schließsystem für den Kühler, der ab Tempo 30 zwecks besserer Aerodynamik wenn möglich die Lüftungsschlitze in der Motorhaube verschließt. Oder ein orangefarbenes, stufenlos regelbares Ambientelicht und tiefere Getränkehalter in der Mittelkonsole, damit der Fahrer ungestört schalten kann. Noch nichts möchte Nissan aber über die Preise und die verschiedenen Ausstattungen verraten – diese Infos, so schreibt der Hersteller, "gibt es rechtzeitig vor der Markteinführung". Ob das SUV wie vermutet mit zwei verschiedenen Radständen und optionalen sieben Sitzen kommt, bleibt also weiter unklar.

Nissan Qashqai (2014): Unverhüllte Bilder und technische Details

Nissan Qashqai (2014) mit Carlos Ghosn Nissan Qashqai (2014) Nissan Qashqai (2014)

Autor: Maike Schade

Stichworte:

Kompakt-SUV SUV

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