Auf Basis des Karl bringt Opel ein neues Elektroauto heraus. Der City-e beerbt den glücklosen Ampera und soll um 20.000 Euro kosten.
Basis für den elektrischen Opel City-e soll der kleine Karl werden.
Opel bringt ein neues Elektroauto auf Basis des Karl auf den Markt. Nach Insiderinformation von AUTO BILD plant der Hersteller, einen elektrisch betriebenen Kleinwagen namens City-e auf die Räder zu stellen. Der City-e soll den glücklosen Opel Ampera ablösen, der auf dem US-Elektroauto Chevrolet Volt basiert, aber 2016 ausläuft. Noch viel schlimmer: Opel hat mit jedem Auto kräftig Miese gemacht, die Kaufleute in Rüsselsheim sind vergrätzt. Trotzdem wird sich Opel nicht aus dem Markt mit den Elektroautos zurückziehen, viel zu wichtig sind sie für ein sauberes Image und die Ballungszentren europäischer Großstädte. Neu ist nur die Strategie. Statt den neuen Chevrolet Volt auf unsere Bedürfnisse anzupassen, wird Opel auf Basis des Karl einen elektrisch angetriebenen Kleinwagen anbieten. Die Technik ist vorhanden, bereits den aktuellen Chevrolet Spark gibt es in einer E-Version. Während das Design in Rüsselsheim entsteht, dürfte die Elektrotechnik wohl aus dem weltweiten GM-Fundus kommen. Mit einer Reichweite von 150 Kilometern und einem Preis um die 20.000 Euro dürfte der City-e so zum ernsthaften Konkurrenten für den VW e-Up werden.
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Opel City-e: Elektroauto auf Karl-Basis
Opel City-e: Elektroauto auf Karl-Basis
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Nach Insiderinformation von AUTO BILD plant Opel, auf Basis des Karl einen elektrisch betriebenen Kleinwagen namens City-e auf die Räder zu stellen. Die Technik ist vorhanden, bereits den aktuellen Chevrolet Spark gibt es in einer E-Version. Mit einer Reichweite von 150 Kilometern und einem Preis um die 20.000 Euro dürfte der City-e so zum ernsthaften Konkurrenten für den VW e-Up werden.
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So sieht der kleine Opel Karl aus: Mit der Baureihe unterhalb des Adam dringt Opel Mitte 2015 auf den Markt für Kleinstwagen vor. Der Opel Karl basiert auf dem Nachfolger des Chevrolet Spark und hat koreanische Wurzeln.
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Mit dem 3,68 Meter kurzen Fünftürer ehrt der Hersteller wie schon mit dem Adam ...
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... eine weitere, historische Opel-Persönlichkeit: Carl von Opel (1869-1927), der älteste Sohn des Firmengründers Adam Opel, ...
Bild: Werk
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... ist einer der Männer, der die Automarke Opel aufbaute. Hier sitzt Carl auf einem fünfsitzigen Fahrrad ganz hinten, davor strampeln seine Brüder Wilhelm, Heinrich, Fritz und Ludwig.
Bild: Werk
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Der ungewöhnliche Name Karl – mit K – soll offenbar in erster Linie deutsche Kunden ansprechen. Die Opel-Schwester Vauxhall wird die Baureihe jedenfalls unter dem Namen "Viva" auf die britische Insel bringen.
Bild: www.media.gm.com
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Schon Ende Juli 2014 hatte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann Überlegungen geäußert, dass die deutsche GM-Tochter mit einem Kleinwagen zum Preis von unter 10.000 Euro auf den Markt kommen könnte. "Ein Auto unter dem Adam kann ich mir sehr gut vorstellen", hatte Neumann damals gesagt.
Bild: Werk
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Bislang startet die Opel-Preisliste noch bei vergleichsweise happigen 11.750 Euro – dafür gibt es den günstigsten Adam. Der Lifestyle-Mini wird künftig über dem Opel Karl rangieren. Für das Einstiegsmodell des Karl dürften keine 10.000 Euro fällig werden.
Bild: Krieger
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Opel wächst nicht nur nach unten, sondern auch nach oben. Auf der IAA 2013 zeigte Opel den Monza Concept – und der Applaus des Publikums klingt den Opel-Designern noch in den Ohren. Stilelemente ...
Bild: Werk
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... wie die Lufteinlässe am Bug, den Grill mit eleganter Chromspange, den angriffslustigen Scheinwerferblick, die betonten Hüften schmücken in Zukunft auch andere Opel-Modelle.
Bild: Werk
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Klar ist: Der große Opel kommt als SUV – und wird in Rüsselsheim montiert. Die Preise sollen bei rund 26.000 Euro starten. Der Insignia ist nicht viel günstiger.
Bild: Larson
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Mal so richtig viel Kohle für einen Opel ausgeben? Das geht auch: Die Studie Astra OPC Extreme (Autosalon Genf 2014) soll in Kleinserie gehen. Wir schätzen den Preis auf rund 60.000 Euro. Dafür liefert Opel ...
Bild: Werk
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... einen Rennsportler mit Straßenzulassung. Leistung? Über 300 PS. Der Zweiliter-Turbomotor stammt vom Astra OPC – dort ist er 280 PS stark.
Bild: Werk
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Bei der Konzeption der Studie haben sich die Entwickler vom 2002 vorgestellten Astra OPC X-treme Concept inspirieren lassen, der allerdings ein Einzelstück blieb.
Bild: Werk
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Normalerweise veredeln Werkstuner die Serienmodelle und verpassen ihnen eine agressivere Optik und mehr PS. Beim 2014er Opel Astra OPC X-treme Concept wurde ...
Bild: Werk
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... umgekehrt gehandelt: Ein Rennwagen wurde so modifiziert, dass er eine TÜV-Plakette aufs Kennzeichen bekommt. Doch die Innenausstattung mit Sicherheitsbügel, Schalensitzen und Sechspunktgurten zeigt, wo der extreme Astra herkommt – vom Rundkurs.