Pariser Autosalon 2010: Saab 9-3 ePower

Saab 9-3 ePower Saab 9-3 ePower

Pariser Autosalon 2010: Saab 9-3 ePower

— 21.09.2010

Erstes Elektroauto von Saab

Überall summt es mittlerweile und nun stimmt auch Saab mit ein: Auf dem Pariser Autosalon 2010 präsentieren die Schweden den Prototypen des Vollstromers 9-3 ePower.

Auch Saab macht sich auf in eine elektrische Zukunft. Auf dem Pariser Autosalon 2010 zeigen die Schweden den gelifteten 9-3 als Stromer. Der ePower kommt im Gewand des SportCombi daher und fungiert als Vorhut einer Testflotte aus 70 Fahrzeugen, die Anfang 2011 in einen groß angelegten Feldversuch starten. Klassenziel Nummer eins ist das Erreichen einer Reichweite von 200 Kilometern. Möglich machen sollen das Lithium-Ionen-Akkus mit großer Energiespeicherdichte, die ein 184 PS-Aggregat befeuern. In 8,5 Sekunden soll der Schweden-Stromer Tempo 100 erreichen, seine maximale Geschwindigkeit soll 150 km/h betragen.

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Der 9-3 ePower soll seinem herkömmlichen Kollegen in Sachen Fahrdynamik in nichts nachstehen.

Natürlich sieht es auch im Innenraum etwas anders aus als gewohnt. Der Automatik-Schalthebel ist zwar ein alter Bekannter, dafür wurden Drehzahlmesser und Kraftstoff- sowie Turboanzeige im Kombi-Instrument durch Anzeigen für Batteriestatus, Stromverbrauch und Reichweite ersetzt. Passend dazu wird alles in Grün beleuchtet. Eine klassische Handbremse gibt es nicht, sie musste einer elektrischen Feststellbremse weichen. Noch ein paar Worte zum entscheidenden Element des 9-3 ePower: Für die Unterbringung der Batterie waren einige Umräumarbeiten nötig. Nun sitzt sie in der modifizierten Bodenwanne und zwar an der Stelle, die vorher Auspuffanlage und Tank vorbehalten war. Warum? Weil so die beste Gewichtsverteilung sowie die überzeugendste Fahrdynamik zu erreichen ist, sagt Saab.

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Was eine echte schwedische Batterie ist, die muss so einiges an Kälte wegstecken können. Dementsprechend kann der Energiespeicher von Saab mit Temperaturen von bis -30 Grad umgehen. Laut Saab ist er Konkurrenzprodukten damit zehn Grad voraus. Gekühlt wird der Akku nicht mit Flüssigkeit, sondern mit Luft. Das spart Kosten und Gewicht. In drei bis sechs Stunden ist der Akku über eine normale Haushaltssteckdose vollgeladen. Erhöht man die Spannung, soll die Ladezeit deutlich sinken. Die Lebenszeit des Akkus gibt Saab mit zehn Jahren an.

Autor: Stephanie Kriebel

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