Probleme mit Steuerketten

— 17.01.2013

Der Zahnriemen ist zurück

VW und Ford verbannen Steuerketten aus neuen Motoren. Der Zahnriemen ist günstiger, leichter, formstabiler – und damit weniger problematisch.



Autohersteller setzen für die Ventilsteuerung statt auf Steuerketten wieder verstärkt auf den Zahnriemen. So löst der VW-Konzern seinen bisherigen Einheitsmotor mit Kettensteuerung (EA111) durch den für den Modularen Querbaukasten entwickelten EA211 ab. In ihm bewegt wieder ein Zahnriemen die Ventile. Der Motor wird unter anderem im Up, Golf VII und Audi A1 angeboten.

Nach VW: Steuerketten-Probleme bei Mini und PSA

Herbert Rödel Mini Cooper S Defekter Kettenspanner Defekter Kettenspanner
Auch Ford setzt in seinem "Motor des Jahres", dem Einliter-EcoBoost, auf den Riemen. Seine Vorteile gegenüber der Kette: Erstens ist er günstiger, zweitens wiegt er weniger und ist damit reibungsärmer. Der Verbrauch sinkt um bis zu 0,1 Liter pro 100 Kilometer. Drittens behält er seine Form, während sich eine Steuerkette mit zunehmender Lebensdauer längt. Mehr Infos zum Zahnriemen-Comeback finden Sie ab 18. Januar in AUTO BILD 3/2013!

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