Ratgeber Rostschutz

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Ratgeber Rostschutz

— 30.11.2007

Drum prüfe, wer sich ewig bindet...

... ob sich genügend Rostschutz findet. Denn der ist bei einigen Neuwagen ziemlich dürftig, weil die Hersteller in den letzten Jahren aus Kostengründen beim Rostschutz ziemlich geizten.

Auf solch ein Comeback hätten wir gern verzichtet: Der Rost ist wieder da. Und nagt an Blech und Restwert vieler Autos, weil Hersteller in den letzten Jahren aus Kostengründen beim Rostschutz geizten. Sind aktuelle Neuwagen in dieser Hinsicht besser präpariert? Und welche Rolle spielt dabei der Preis? Die Antworten liefern zwei neuwertige Autos aus Leser-Hand beim Showdown auf der (Hebe-)Bühne: Hier der weiße, acht Wochen alte Mercedes C 180 Kompressor als Vertreter der Premium-Hersteller. Dort der ebenfalls in unschuldigem Weiß antretende Citroën C1 mit gerade mal 800 Kilometern als Vertreter der Klasse der Billig-Autos.

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Reichlich Ärger mit der braunen Pest

Schwache Vorstellung: Auf der Hebebühne offenbart der Citroën C1, wo das Werk spart oder schlampt.

Als Erster muss sich der Mercedes den kritischen Blicken von Karosseriebauermeister Lars Hansen und seinem Bruder, dem Lackiermeister Dirk, stellen. Und die schauen beim Benz besonders genau hin, schließlich hatten die Stuttgarter in der jüngeren Vergangenheit reichlich Ärger mit der braunen Pest. Doch unsere C-Klasse liefert eine solide Vorstellung: Alu-Kotflügel vorn, großflächige Kunststoffabdeckungen am Unterboden, sauber abgedichtete Nähte und geklebte Türdichtungen zeigen, dass Mercedes aus Fehlern gelernt hat. Dennoch, in einigen Punkten gibt es noch Raum für Verbesserungen. Das gilt erst recht für den Citroën, dem die Gebrüder Hansen kein gutes Zeugnis ausstellen. Die Mängelliste: spärlicher Unterbodenschutz, viele Spalten und Hohlräume im Steinschlagund Spritzwasserbereich ohne Schutzschicht, Schweller teilweise ohne Hohlraumversiegelung, Flugrost an Achsteilen. Äußerst bedenklich zudem die vier blanken Stellen an den vorderen und hinteren Längsträgern mit ersten Anrostungen. Diese stammen von den Transportvorrichtungen des Montagebands. Was bedeutet, dass im Werk nicht nur gespart, sondern auch gepfuscht wurde. Eine nachträgliche Konservierung von Unterboden und Hohlräumen beim Profi ist beim Citroën trotz verzinkter Bleche sehr zu empfehlen.

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Uli Holzwarth

Kontrolle ist besser: Langjährige Rost-Garantien bedeuten nicht automatisch guten Korrosionsschutz. Neuwagenkäufern empfehlen wir daher die Kontrolle der werksseitigen Schutzmaßnahmen. Frühzeitiges Nachbessern zahlt sich langfristig immer aus, selbst wenn es, wie bei der C-Klasse, nur kleine Problemzonen sind.

Autor: Uli Holzwarth

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