Rückruf für Mercedes C-, E, GLK-Klasse — 12.10.2010
Servolenkung streikt
Dreifach-Rückruf für Mercedes: Bei C-Klasse, E-Klasse und GLK kann die Servolenkung streiken. In den USA müssen rund 85.000 Fahrzeuge in die Werkstatt, Zahlen für Deutschland gibt es nicht.
Wegen Lenkungsproblemen muss Mercedes Fahrzeuge der Baureihen
C-Klasse,
E-Klasse und GLK in die Werkstätten rufen. Betroffen sind Autos aus dem Produktionszeitraum 25. Mai 2009 bis 17. Februar 2010, bei denen wegen Undichtigkeiten am Anschlussstutzen der Servolenkung die Servounterstützung der Lenkung nachlasen oder sogar ausfallen kann. In den USA sind etwa 85.000 Autos betroffen. Wie viele Fahrzeuge in Deutschland überprüft werden müssen, konnte Mercedes-Sprecher Wolfgang Zanker nicht sagen. Laut Mercedes bleiben die Autos trotz des möglichen Defekts lenkbar. In der Werkstatt wird die Verschraubung am Anschlussstutzen der Servolenkung überprüft und gegebenfalls festgezogen oder ausgetauscht. Dafür veranschlagt Mercedes etwa 30 Minuten.
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In Deutschland, so Zanker, handele es sich um eine Serviceaktion, da Fahrzeuge, deren Servounterstützung ausfällt, nicht als Sicherheitsrisiko gelten. Betroffene deutsche Kunden würden demnächst angeschrieben.
Kommentare zum Artikel (7)
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Die Qualität und der Service muß doch schlecht sein (aus eigener Erfahrung), weil Formel 1 viel Geld schluckt. Wo wird dann gespart? Ist doch klar, bei unseren Fahrzeugen.
Die B-Klasse aus 2005 können sie gleich mit zurückrufen, die zickt mit der Servolenkung auch herum.
wo viel drin ist kann auch viel kaputt gehn !
man braucht, was man braucht - nur was ist das genau ?
Teil2:
Ein Auto, bei welchem alle Teile durch die QS gegangen wären würde locker das fünffache kosten. Und wenn nun von den 10000 angelieferten Teilen die 5 Stück, die geprüft wurden gut sind, dann geht man zwar davon aus, das die restlichen auch gut sind, aber das muss eben nunmal nicht sein. Die restlichen (bzw. ein großer Teil davon) könnten auch defekt sein. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar sehr gering, aber sie ist nunmal da! Und mir ist ein Hersteller, der sowas im Nachhinein behebt, immer noch lieber, als einer der es versucht tot zu schweigen!
Teil 1:
Was sollen die unsinnigen Kommentare? Bitte erst denken und dann schreiben. Das kann jeden Autohersteller treffen, da auch bei Mercedes in der Qualitätssicherung nur Menschen arbeiten. Und Menschen machen nunmal Fehler. Normalerweise wird in einer Qualitätssicherung laut DIN ISO nur jedes x-te Teil (ich hab die genaue Zahl nicht im Kopf und die ist dazu noch abhängig von der angelieferten bzw. produzierten Menge) geprüft. Das sind aber immer weit unter 1%, da alles andere keinen Sinn macht und nur unwirtschaftlich teuer wäre.