Saab 9-3: Vorschau
— 10.11.2011
Schwedische Hoffnungsträger
Es gibt Hoffnung für Saab. Wieder einmal. Doch zur Hoffnung gehören auch Hoffnungsträger. Als solche fungieren ein Mini-Ableger und der 9-3, von dem etwas Neues durchsickerte.
Die chinesischen Unternehmen
Youngman und Pang Da wollen den Autobauer
Saab übernehmen. Damit könnte eine Insolvenz des schwedischen Herstellers abgewendet werden. Youngman und Pang Da wollen bis Ende 2012 insgesamt 610 Millionen Euro investieren und damit alle Schulden von Saab begleichen. Allerdings
wehrt sich Ex-Saab-Besitzer General Motors gegen die Übernahme, weil die chinesischen Firmen so Zugang zu aktueller GM-Technik bekommen könnten.
Unterdessen ist ein
erstes Bild des neuen
Saab 9-3 im Internet aufgetaucht, dessen logische Weiterführung so wie oben aussehen könnte. Es stammt aus einer Präsentation des Ex-Saab-Besitzers Victor Muller. Die Neuauflage des Mittelklassemodells wurde vom amerikanischen Designer Jason Castriota gezeichnet und orientiert sich an der Studie Phoenix, die Saab auf dem Genfer Salon im März 2011 präsentiert hat. Gut zu erkennen: Der neue 9-3 wird deutlich kürzer als das aktuelle Modell, auch wenn die Technik nahezu unverändert übernommen wird. Er soll Ende 2012 präsentiert werden – falls sich GM, Pang Da und Youngman einigen. Zweite wichtige Neuheit ist der Sonett. Der Kleinwagen könnte auf dem
Mini von
BMW basieren und auch dessen Motoren erhalten.
Apropos BMW: AUTO BILD zeigt in Heft 45/2011 (ab 11. November im Handel) fünf neue SUVs der Münchner. Dazu: Erster Vergleich – der neue Hyundai i30 gegen VW Golf.
Kommentare zum Artikel (23)
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blue,
Klar, der 9000 ist an sich ein brauchbares Auto gewesen, so wie der Lancia, Fiat und Alfa. Nur haben sich davon nicht genug Leute weltweit überzeugen lassen.
Worum ist hier geht, nicht GM hat Saab in den Dreck gefahren, sondern Saab dort nicht mehr heraus bekommen. Nicht der 900NG war das Problem, sondern bereits der wirkliche 900 Nachfolger, der 9000. Der sollte den alten 900 ersetzen. Er ist ja sogar kürzer ausgefallen.;) Ledier wollte den 9000 fast niemand, weswegen der alte 900 weiterhin verlustreich gebaut werden musste. Zusammen mit dem verlustreichen 9000.
fritz22,
schicke den Link doch lieber nach Schweden;)
@ meersdonk
ich kann mich meinem Vorredner Wolfgang nur anschließen!
Theoretisch kann man natürlich die Türen austauschen, aber das Metall ist wesentlich dünner und einen Seitenaufprallschutz gab es bei Fiat auch nicht. Abgesehen davon gibt es im Übrigen sonst kaum Gleichteile.
Der SAAB 9000 ist auch heute noch ein hervorragendes und durchaus sehr modernes Auto. Ich fahre selbst einen und habe auch nach über 300.000 km keine Probleme.
Fiat 9000
http://en.wikipedia.org/wiki/Saab_9000
Wenn man anstatt geplanter 1Mio Fiat 9000 (oder Lancia 9000; immerhin waren ja selbst die Türen austauschbar) nur 500.000 zusammenbaut, dann kann man wohl kaum von Erfolg schreiben.;)
Vielleicht kommen am Ende Fiat und Saab auf zusammen 1Mio.? Bitter, nicht?;)