Verhandlungen um Namensrechte

Saab: Verhandlungen um Markenrechte

— 25.06.2012

Bleibt der Name Saab?

Nachdem Mitte Juni 2012 bekannt wurde, dass der insolvente Autobauer Saab an die chinesisch-japanische Investorengruppe NEVS verkauft wird, gibt es nun Streit um die Nutzung der Markenrechte.

Am 13. Juni 2012 wurde es bekannt gegeben: Die chinesisch-japanische Investorengruppe NEVS kauft den insolventen Autohersteller Saab Automobile AB und will knftig nur noch Elektroautos entwickeln. Jetzt hat sich der "Detroit News" zufolge herausgestellt, dass NEVS sich die Nutzungsrechte fr den Markennamen Saab und das dazugehrige Logo noch nicht fr seinen neuen Geschftszweig gesichert hat. Die Nutzungsrechte liegen zu gleichen Teilen bei Saab Automobile AB, dem Flugzeugbau- und Rstungskonzern Saab AB und dem Nutzfahrzeughersteller Scania AB. Laut "Detroit News" gibt es zurzeit Verhandlungen zwischen den beteiligten Unternehmen.

Nachhaltige Einigung angestrebt

"Die Diskussion ber die Nutzung der Markenrechte ist noch nicht abgeschlossen", sagte Scania-Sprecher Erik Ljungberg der Zeitung. "Es handelt sich um eine komplexe Angelegenheit und es mssen noch verschiedene Fragen geklrt werden. Wir legen groen Wert darauf, dass die Marke Saab nicht fr etwas verwendet wird, hinter dem wir nicht stehen." Auch Saab AB-Reprsentant Erik Magni uerte Bedenken wegen der Verwendung der Marke durch NEVS. "Obwohl ihr offizieller Name Saab Automobile ist, werden sie im allgemeinen einfach Saab genannt. Deshalb besteht ein erhebliches Risiko, dass sie mit uns verwechselt werden. Wir streben eine langfristige Lsung fr die Verwendung des Markennamens an, bei der wir uns ber die weitere Entwicklung einig sind", sagte er.

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