Studie Opel Ampera — 27.01.2009
Elektro-Blitz aus Rüsselsheim
Der Elektro-Opel kommt: Die Studie "Ampera" basiert auf dem Chevrolet Volt und soll ab 2011 über Deutschlands Straßen surren. Mit 151 PS, 60 Kilometer Reichweite und kleinem Ottomotor als "Range Extender".
Am 5. März 2009 startet
Opel in die
elektrische Zukunft. Dann wird auf dem
Genfer Salon die Studie
Ampera der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Technisch bedient sich der E-Opel beim amerikanischen Zwillingsbruder
Chevrolet Volt, der 2010 in den USA auf den Markt rollt.
Das Ampera-Debüt ist für 2011 vorgesehen. Angetrieben wird der Ampera von einer 151 PS starken Elektroeinheit, die ihre Kraft aus Lithium-Ionen-Akkus bezieht. Der T-förmige Batterieblock bringt rund 180 Kilo auf die Waage und verfügt über eine Speicherkapazität von 16 kWh. Das entspricht 230.000 Mini-Batterien (à 1600 mAh), die wir aus Fernbedienungen kennen. Damit schafft der Ampera bis zu 60 Kilometer rein elektrisch, also ohne einen einzigen CO
2-Huster. Überragend ist das nicht, laut Opel für 80 Prozent der deutschen Autofahrer mit einer täglichen Fahrstrecke von etwa 50 Kilometern aber absolut ausreichend.
Hut ab: Unter der Opel-Karosse steckt die serienreife Elektrotechnik des künftigen Chevrolet Volt (kommt 2010).
Falls die Fahrt doch noch weiter gehen soll, kommt der sogenannte "Range-Extender" zum Einsatz: Ein kleiner Verbennungsmotor fungiert dann als Generator und lädt die Batterien auf. Der
Ampera fährt also immer elektrisch und muss trotzdem nicht dauernd an die Steckdose. Bei Strecken über 60 Kilometer hilft der Range-Extender, der mit Benzin oder
Ethanol (E85) betrieben wird – und dann produziert natürlich auch der Ampera CO
2. Die Fahrleistungen des fünftürigen Viersitzers können sich sehen lassen. Aus dem Stand surrt das E-Mobil in weniger als neun Sekunden auf Tempo 100, maximal sollen 161 Sachen drin sein – was im Alltag auf deutschen Straßen absolut ausreichend sein dürfte.