Subaru WRX STi (2017): Sitzprobe

Subaru WRX STi Facelift (2017) im Test: Sitzprobe

— 10.01.2017

WRX STi mit mehr Biss

Im Spätsommer kommt das Subaru WRX STi Facelift auf den deutschen Markt. AUTO BILD hat es sich bereits genauer angeschaut. Sitzprobe!

Die Ikone bekommt ein Update: Vorne, hinten und unterm Blech hat sich mit dem Facelift des Subaru WRX STi einiges getan. Aber nicht zu viel – und das ist bei einem Charaktertyp wie dem WRX STi auch gut so. Die markante Hutze auf der Haube schaufelt mit einer größeren Öffnung noch mehr Luft in den Ladeluftkühler des 2,5-Liter-Boxermotors. Im Falle der US-Version bleibt es bei den 305 HP, was sicherlich bedeutet, dass auch in Deutschland nicht an den 300 PS gerüttelt wird. Obwohl es nach exakter Umrechnung sogar 309 PS sein müssten.
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Die LED-Scheinwerfer werden künftig auch mit Kurvenlicht ausgestattet sein. Am Heck bleibt der dicke Spoiler, der immer wieder die Blicke von Passanten auf sich zieht. Nein, das ist kein Tuning, der kommt ab Werk.

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Neues Bremssystem mit mehr Biss

Im überarbeiteten Subaru WRX STi ist ein Siebenzoll-Display nun Standard.

Hinter den 19-Zoll-Felgen mit 245/35er Bereifung sitzen neongrüne Bremssättel von Brembo. Das neue Bremssystem nutzt eine stärkere Sechskolben-Monoblock-Zange vorne und eine Zweikolben-Zange hinten. Hinzu kommen größer gebohrte Bremsscheiben und neue Beläge mit größerer Oberfläche. Natürlich bleibt es beim Allradantrieb. Allerdings nutzt das DCCD (Driver's Control Center Differential System), das als Mittendifferenzial mit begrenztem Schlupf dient, künftig eine elektronische Steuerung, die schneller ansprechen soll als der Mix aus Mechanik und Elektronik. Über das DCCD in der Mittelkonsole lässt sich das Antriebsmoment variabel auf die Vorder- und Hinterachse verteilen.

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Bessere Sitze und neue Getriebeabstimmung

Das Kürzel STi lässt die Fan-Herzen höherschlagen. Weiterhin gibt es den WRX STi nur mit Handschaltung!

Das neue Recaro-Gestühl bietet mehr Komfort als die aktuellen Sitze im WRX STi, obwohl auch die nicht schlecht sind. Die neuen Sitze scheinen aber besser gepolstert und schmiegen sich optimaler an den Körper. Mit dickeren Seitenscheiben, überarbeiteten Türdichtungen und Modifikationen an der Windschutzscheibe will Subaru künftig mehr Lärm draußen halten, damit man die Musik über die jüngste Generation des Infotainmentsystems Starlink Version 7.0 besser genießen kann. Okay, wahre STi-Fans dürfte die Dämmung weniger interessieren, solange der Klang des Motors noch ordentlich zu hören ist. Ein paar Änderungen gibt es auch bei den Assistenzsystemen. Warnungen liefert das Head-up-Display nun direkt ins Blickfeld des Fahrers, die neue "Auto Vehicle Hold"-Funktion (AVH) ersetzt zudem die Berganfahrhilfe. Was die neue Abstimmung des Fahrwerks und neue Synchronisation des manuellen Sechsgang-Getriebes taugt, kann man spätestens im Spätsommer 2017 herausfinden, wenn der Subaru WRX STi ab vermutlich 42.000 Euro in Deutschland zu haben sein wird.

Subaru WRX STi (2017): Sitzprobe

Stichworte:

Allradantrieb

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