Subaru XV/Impreza FL (2016): Fahrbericht

Subaru XV/Impreza FL (2016): Fahrbericht

— 11.03.2016

4x4 unter 20.000 Euro

Subaru liftet den kompakten Impreza und seinen SUV-Zwilling XV. Dazu gibt's für beide Baureihen dicke Preisnachlässe. Fahrbericht!

Wie erhöht ein Autohersteller die Verkaufszahlen? Manchmal geht das ganz einfach: Er senkt die Preise! Wir reden von den Baureihen Subaru XV und Impreza. Bei der kompakten Fließhecklimousine, von der das Kraftfahrt-Bundesamt 2015 gerade mal 39 Zulassungen zählte, drückten die Japaner den Basispreis um 2390 Euro auf 18.600 Euro. Der technisch abgeleitete SUV-Zwilling XV, mit 1179 Verkäufen immerhin einer der Bestseller im Subaru-Programm, fährt nun rund 2000 Euro günstiger knapp unter die 20.000-Euro-Marke.

100.000 Kilometer im Subaru XV

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Der XV ist ein echtes SUV mit 22 Zentimetern Bodenfreiheit und Allradantrieb.

Beide Modelle stehen jetzt mit leichten Retuschen im Autohaus. Zu sehen ist von alldem wenig, allein beim XV fallen die Chromelemente an den Nebelscheinwerfern ins Auge. Der Impreza bleibt unauffällig. Auf 4,42 Metern Länge macht der Fünftürer vorn wie hinten gut Platz, räumt dazu mit 380 bis 1270 Litern hinter den nicht ganz eben klappbaren Rücksitzlehnen ordentlich ein. Exakt dieselben Volumina fasst der 4,45 Meter lange XV, nur muss das Gepäck hier über eine höhere Ladekante gewuchtet werden. Dafür darf man dann die erhabenere Sitzposition und die bessere Übersicht genießen.

Bildergalerie

Üppige Ausstattung, permanenter Allradantrieb ist Serie

Der Impreza bekommt mit dem Facelift auch den 150-PS-Boxer aus dem XV.

Interieur und Cockpit reißen in beiden Modellen nicht von den kurz geratenen Sitzen, dafür ist die Ausstattung üppig. Immer an Bord: Klimaautomatik, Sitzheizung, CD-Audiosystem mit 6,2-Zoll-Touchscreen. Dazu kommt, wie es sich für den weltgrößten Allradanbieter gehört, der permanente Antrieb über beide Achsen. Neben dem 1,6-Liter-Basisbenziner mit 114 PS ist der Impreza jetzt auch mit dem Zweiliter-Benziner aus dem XV zu haben. Das 150-PS-Triebwerk (ab 21.500 Euro), serienmäßig mit einer Sechsgang-Handschaltung gekoppelt, ist in beiden Modellen ein munterer Motor: In 10,5 Sekunden geht's auf Tempo 100, maximal schafft der Impreza 193 km/h Spitze, der XV 187 km/h. Das verführt zwar nicht zum Rasen, mit 196 Nm Drehmoment gelingt aber mühelos jedes Manöver. Die stufenlose Lineartronic-Automatik (1700 bis 2000 Euro) entspannt im städtischen Stop-and-go-Verkehr mit komfortablen Gangwechseln und nervt nur beim Kickdown mit aufjaulendem Gummibandeffekt.

Subaru XV/Impreza FL (2016): Fahrbericht

Autor:

Frank Wald

Fazit

Design und Image bleiben zwar weiterhin Geschmackssache, doch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt jetzt bei beiden Subaru-Modellen. Eine Kompaktlimousine oder ein SUV gibt's zurzeit mit Allradantrieb kaum günstiger auf dem deutschen Markt.

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