Tata Megapixel: Autosalon Genf 2012
— 07.03.2012
Das Stadtauto von morgen?
Megapixel für die Megacity: Auf dem Autosalon Genf liefert Tata einen Ausblick auf das Stadtauto der Zukunft. Die Studie Megapixel ist ein E-Auto mit Range Extender und innovativem Türkonzept.
Nach dem
Pixel im vergangenen Jahr rollt
Tata auf dem
Autosalon Genf 2012 den Megapixel ins Scheinwerferlicht. Die 3,50 Meter kurze Stadtauto-Studie verkörpert viele clevere Ideen: Das Konzept mit vier Schwenktüren, aber ohne B-Säule erleichtert das Ein- oder Aussteigen. Das Styling wirkt gefällig, und Chefdesigner Pratap Bose verrät, dass der Megapixel die künftige Tata-Formensprache aufzeigt. Auch die Technik verblüfft: An jedem Rad zerrt ein E-Motor mit je zehn Kilowatt, ein im Boden verankerter Lithium-Ionen-Akku liefert Energie für maximal 87 km. Danach springt ein 0,3-Liter-Einzylinder-Benziner mit 30 PS ein und lädt nach.
Tata verspricht eine Reichweite von beachtlichen 900 Kilometern, bis der Megapixel wieder an die Zapfsäule muss, um Benzin für den Generator nachzutanken. Ebenfalls rekordverdächtig ist der Wendekreis: Aus der Parkposition beträgt er nur 2,8 Meter, da die Hinterräder mitlenken können. Die Aufladung der Akkus erfolgt drahtlos per Induktionsspule, die in der heimischen Garage installiert wird. Das alles ist zwar noch nicht serienreif, aber Tata beweist mit dem Megapixel Innovationskraft.
Kommentare zum Artikel (15)
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Antriebskonzept mit MINI-range extender, sehr gut - wenn jetzt noch Gewicht+Aerodynamik stimmen, toll.
Wow, sehr hübsch, viele neue Ideen - eine tolle Kiste! Wenn es davon auch nur die Hälfte in ein Serienfahrzeug schafft, wäre das ein echter Knaller und würde den VW UP! at aussehen lassen.
Als jemand der einige Monate in Indien gelebt hat und mit diversen TATAs unterwegs war reibe ich mir die Augen... eine unglaubliche Entwicklung!
Für mich eines der grossen Messe-Highlights. Ein wirklich hübscher, kleiner, praktischer Wagen, der z.B. mit seinem Wendekreis auch technische Innovationen zu bieten hat.
Das Heck erinnert leicht an einen Mercedes CLS, aber im Gegensatz zu Mercedes mit der A-Klasse ist es den Indern gelungen, ein ansehnliches Heck für ein kleines Fahrzeug zu entwerfen! Chapeau! gut gemacht TATA.
Die Tata-Group hat erheblich mehr Geld in der Hinterhand als die Meisten von uns vermuten. Die Tata-Group mit über 425 000 Mitarbeitern und einem Gruppenumsatz von gut 85 Mrd.$ in 98 Unternehmen ist in einem Schwellenland, nämlich Indien, beheimatet und kennt die Bedürfnisse und Anforderungen im dortigen Markt bestens. Es ist eine grosse Herausforderung Kleinwagen mit modernsten Merkmalen und Eigenschaften günstig herzustellen. Tata wird uns zeigen wie das geht! In China und Indien leben 2,6 Mrd. Menschen. Ein grosser Teil von ihnen wollen und werden ein eigenes Auto fahren.
@nuvista: Da fällt mir ein Zitat ein.
Die Japaner haben es nach 30 Jahren geschafft, sich in Deutschland zu etablieren.
Die Koreaner haben es in 20 Jahren geschafft.
Die Chinesen und Inder bereiten sich jetzt vor.