Volvo V40: Autosalon Genf 2012
Das ist der neue V40

Volvo stellt auf dem Genfer Salon 2012 den neuen V40 vor. Jetzt ist klar: Trotz "V" im Namen wird der V40 kein klassischer Kombi. Marktstart ist im September 2012.
- Stephan Bähnisch
Der neue Volvo V40 wird auf dem Autosalon Genf 2012 (8. bis 18. März) sein offizielles Debüt feiern. Jetzt gibt's die ersten offiziellen Fotos und Infos, und es steht fest: Trotz der Bezeichnung "V" im Namen wird der V40 kein klassischer Kombi, sondern ein Kompaktwagen mit Schrägheck. Das Design ist ein Mix aus S60 und XC60, Volvo-Freunde erkennen am Heck sogar Anleihen beim legendären P1800. Und mit geschätzten 4,50 Metern Länge wird der V40 nur wenig kürzer als ein V50, der 2013 einen (mutmaßlich größeren) Nachfolger bekommen soll. Ob der V40 den glücklosen Dreitürer C30 beerben wird, ist ebenso unbestätigt wie die Frage, ob Volvo auch noch einen Crossover als XC40 nachlegen wird. Start für den V40 ist im September 2012.
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Der neue V40 bekommt Volvo-typisch eine üppige Sicherheitsausstattung. Als erstes Serienfahrzeug weltweit kommt er mit einem Fußgänger-Airbag. Kommt es zum Unfall, hebt sich die Motorhaube an, und der Airbag löst aus. Der aufgeblähte Luftsack deckt den Teil unterhalb der nun geöffneten Motorhaube ab, dazu etwa ein Drittel der Windschutzscheibe sowie den unteren Part der A-Säule. Innen schützt den Fahrer ein Knie-Airbag – ein Novum in der Volvo-Welt. Dazu spendieren die Schweden unter anderem ein weiterentwickeltes City Safety System, einen Spurhalte-Assistent mit Lenkunterstützung, einen intelligenten Einpark-Assistenten, automatische Verkehrszeichenerkennung, aktives Fernlicht und ein radarbasiertes Cross Traffic Alert System. Das warnt an Kreuzungen oder beim Ausparken vor seitlich herannahenden Fahrzeugen. Bis zu einer Distanz von 30 Metern werden auch Radfahrer und Fußgänger registriert.
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Ein "V" und doch kein klassischer Kombi: Der V40 kommt als Fließheck.
Bild: Werk
Neue digitale Anzeigen
Innen setzt Volvo erstmals auf eine neu entwickelte Instrumentenanzeige mit einer komplett digitalen Oberfläche. Während die Instrumente und Anzeigen in der Basisversion klassisch analog dargestellt werden, sind in den höheren Ausstattungen auch personalisierte Layouts des TFT-Kristalldisplays möglich. Hier kann der Fahrer zwischen drei Grafik-Varianten (Elegance, Eco, Performance) wählen. Dazu können Smartphone-Besitzer über eine App Funktionen wie Standortanzeige, Diebstahlwarnung, Fahrzeug-Check, Betriebsstandsanzeige, Fahrdatenauswertung und Standheizungsprogrammierung abrufen und steuern. Preise für den V40 nennt Volvo noch nicht.
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