Renault Latitude: Neue Fotos

Renault Latitude Renault Latitude

Vorstellung Renault Latitude

— 12.11.2010

Nur zum Mieten

Renault kehrt in die Oberklasse zurück. Das Kuriose am Latitude: Kunden können ihn leasen, aber nicht kaufen. Der Franzose ist eigentlich ein Koreaner und kommt in Vollausstattung.

Nachdem die Produktion des bisherigen Flaggschiffs Renault Vel Satis Ende 2009 eingestellt wurde, setzt Renault jetzt auf den Latitude. Im Januar 2011 ist der Oberklasse-Vertreter zu haben – und zwar nur bei 50 ausgewählten deutschen Händlern. Und vorerst nur als Leasing-Fahrzeug, kaufen können Interessenten ihn nicht. 399 Euro pro Monat (bei vier Jahren und 40.000 Kilometern Laufleistung) kostet der Franzose mit einem Zweiliter-Benziner und 140 PS, Preise für die Diesel-Modelle stehen noch nicht fest. Der Vierzylinder kommt durchschnittlich mit 7,9 Litern pro 100 Kilometer aus und verträgt auch Bio-Ethanol – dann genehmigt er sich 10,7 Liter Sprit. 195 km/h Höchstgeschwindigkeit sind in dieser Klasse allerdings kein Ruhmesblatt, die Kraft überträgt ein manuelles Sechsgang-Getriebe.

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Rückkehr in die Oberklasse: Auf den wenig erfolgreichen Vel Satis folgt der Latitude.

Über dem Benziner rangieren zwei Diesel, kombiniert mit einem Sechsstufen-Automatik-Getriebe: Der 2.0 dCi hat 173 PS, stellt ein Maximaldrehmoment von 360 Nm bei 2000/min bereit und soll 6,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer verbrennen. 205 km/h Spitze sind möglich. Wer es noch kräftiger mag, der muss zum Dreiliter-V6 greifen, der 241 PS leistet und kräftige 450 Nm bereithält, die das Flaggschiff auf maximal 234 km/h treiben. 7,2 Liter Durchschnittsverbrauch verspricht Renault. Der Latitude ist 4,89 Meter lang, 1,83 Meter breit und 1,49 Meter hoch – von den Abmessungen her bewegt er sich damit auf Augenhöhe mit der Mercedes E-Klasse. Der Kofferaum schluckt 511 Liter, mit Reserverad sind es 477 Liter.

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Innen geht es schick zu, Leder und Navi sind serienmäßig an Bord.

Doch schiere Größe und jede Menge Chromzierrat allein reichen nicht, um in der Oberklasse zu punkten. Deshalb lässt Renault den Latitude nur mit einer Ausstattung (als "Initiale") zum Kunden rollen, die ist aber sehr komplett. Kleine Auswahl gefällig: Drei-Zonen-Klimaautomatik mit getrennter Regelung für Fahrer, Beifahrer und Fondpassagiere, ein Ionisator zur Luftreinigung sowie einen Parfümzerstäuber.
Elektrisch verstellbare Vordersitze mit Memory-Funktion und Massage-Funktion auf der Fahrerseite, Lederpolsterung und Sitzheizung sind ebenso an Bord wie ein Multi­media-Navigationssystem mit DVD-Navigation, ein Siebenzoll-Farbmonitor mit integ­riertem High-End-Audiosystem von Bose. Dazu kommen eine Einparkhilfe vorn und hinten mit Rückfahrkamera sowie ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, eine automatische Parkbremse und ein Tempomat mit Geschwindigkeitsbegrenzer. Und auch bei der Sicherheit zeigt sich der Latitude auf der Höhe der Zeit: Sechs Airbags, ESP und Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurven­licht und dynamischer Leucht­weitenregulierung sind immer an Bord. Bleibt die Frage nach dem Image, denn der Franzose ist ein Koreaner: Gebaut wird der Latitude bei Renault-Samsung-Motors in Korea und basiert auf dem Samsung SM5 – die Oberklasse-Limousine wird von der Renault-Tochter Samsung in Südkorea verkauft.

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