VW Golf GTI Performance: Fahrbericht

— 22.04.2013

So fährt der stärkste Golf GTI

Im Mai startet die siebte Generation des VW Golf GTI. Wir waren mit dem schnellsten aller Zeiten unterwegs, dem GTI Performance.

Sind Sie bereit für einen Sprung in die Geschichte? Wir schreiben das Jahr 1976: VW stellt seinen ersten GTI vor. Einen Sportwagen für die kleinen Leute, 13.850 DM kostete er, war 110 PS stark und 810 kg leicht. 5000 Stück sollten in einer Kleinserie gebaut werden. Bis heute verließen über 1,9 Millionen GTI die Fließbänder in Wolfsburg. Im Mai 2013 startet die siebte Generation. Und erstmals scharren zwei Versionen mit den Vorderrädern: der normale GTI, 220 PS stark, 246 km/h schnell für 28.350 Euro und der GTI Performance mit 230 PS, der 29.475 Euro kostet. Der schnellste GTI aller Zeiten kann mit Tempo 250 locker mit BMW 7er und Mercedes S-Klasse mithalten.

Überblick: Alle News und Tests zum VW Golf GTI

Video: VW Golf GTI Performance

So fährt der stärkste Golf GTI

Im Differenzpreis von 1125 Euro sind aber nicht nur die zehn Mehr-PS enthalten. Der Performance bekommt eine bessere Bremsanlage mit größeren und auch hinten innenbelüfteten Bremsscheiben. Die sind deutlich standfester und halten den heißen Golf auch nach mehreren Nordschleifen-Runden noch sicher in der Spur. Besonders viel Spaß und ebenfalls dem Performance vorbehalten macht die Vorderachs-Differenzialsperre. Wo andere Systeme beim Herausbeschleunigen aus Kurven mit mehr oder weniger gezielten Bremseinsatz Tempo abbauen und in die Bahn lenken, befeuert der Performance besonders das kurvenäußere Vorderrad mit der Antriebskraft. Ich kann also deutlich früher und beherzter aufs Gaspedal treten. Dabei zieht das System den GTI leichter in die Kurve, ich muss weniger Lenkkraft aufbringen.

Fahrbericht: So gut geht der neue Standard-GTI

Dank neuer Dämpfer neigt sich der GTI in scharfen Kurven weniger zur Seite, rollt zudem weicher ab.

Und die Straße kann ruhig ruppig sein. Denn der scharfe GTI liegt zwar satt und straff, aber wenn der Fahrer das elektronisch geregelte Fahrwerksystem DCC (990 Euro) auf "Comfort" stellt, werden die meisten Unebenheiten elegant weggebügelt. Verantwortlich dafür sind auch neue Stoßdämpfer, deren sogenannte Zug- und Druckstufen einzeln verstellt werden können. So neigt sich der GTI in scharfen Kurven weniger zur Seite, rollt weicher ab und federt beispielsweise auf Kopfsteinpflaster viel sanfter. Sanft sind auch die Töne, die der GTI von sich gibt. Erst bei hohen Drehzahlen wird auf dem dezent dumpfen Dröhnen ein heiseres Fauchen. Und auch sonst fällt der GTI Performance nur Kennern auf. Wie ein typischer GTI trägt er Karo-Muster auf den Sitzen und die Gänge werden mit einem Schaltknauf selektiert, dessen Design sich an den "Golfball" früherer Generation anlehnt. Aber nur der heiße Top-GTI trägt die weißen GTI-Schriftzüge auf den roten Bremssätteln an der Vorderachse. Und rennt 250 Sachen.

Autor: Carsten Paulun

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GTI

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