VW Golf GTI: Preis
— 27.02.2013
Das kostet der Golf GTI
Der neue Golf GTI steht in den Startlöchern. In Genf zeigt VW die siebte Generation mit bis zu 230 PS. Hier gibt's neue Bilder – und die Preise!
Der
VW Golf GTI hat mittlerweile mehr als 30 Jahre auf dem Buckel und wurde von Generation zu Generation immer stärker. Auf dem
Autosalon in Genf 2013 steht die siebte Ausgabe des Wolfsburger Sportlers im Serientrimm. Schon jetzt verrät
VW, was der GTI kostet: mindestens 28.350 Euro. Die Eckdaten sind bekannt: Unter der Haube galoppieren 220 Pferde, mit dem optionalen Performance-Paket leistet der Zweiliter-Turbo 230 PS und erhält zusätzlich eine Vorderach-Differenzialsperre und größere Bremsscheiben. Hier schweigt VW noch zu den Preisen. Das Drehmoment des weiterentwickelten TFSI-Motors steigt um beachtliche 70 auf 350 Newtonmeter. Gleichzeitig sinkt sein Verbrauch um 1,3 auf 6,6 Liter. Die Fahrleistungen können sich sehen lassen: In 6,5 Sekunden rennt der Power-Golf auf Tempo 100, maximal sind 246 km/h möglich (Performance: 6,4 Sekunden, Topspeed 250 km/h).
GTI ganz klassisch: Die Sitze tragen ein Karo-Muster, beim optionalen DSG-Getriebe fehlt der kultige Schaltknauf im Golfball-Design.
Optisch setzt sich der GTI durch den charakteristischen Kühlergrill mit roter Linie, Lufteinlässen mit Wabenstruktur, einem verchromten Doppelauspuff und Spoilerwerk an Front und Heck vom zivilen
Golf VII ab. Bi-Xenon-Scheinwerfer und abgedunkelte LED-Rückleuchten sind Serie. Das Fahrwerk wurde um 15 Millimeter tiefergelegt, dazu gibt es rot lackierte Bremssättel und die typischen GTI-Felgen-Klassiker. Schon der erste GTI hatte sie, die Sportsitze mit Bezügen im legendären Karomuster. Auch die typischen roten Ziernähte, der kultige Schaltknauf im Golfball-Design und der schwarze Dachhimmel sind vorhanden. Das GTI-Lenkrad mit drei Speichen ist unten abgeflacht. GTI-Fahrer blicken auf ein spezielles Kombiinstrument mit Color-Display und Instrumente im Chronographen-Stil. Serienmäßig sind das Radiosystem "Composite Touch" mit SD-Slot und AUX-Anschluss, die Alu-Pedalerie und eine rote Ambientebeleuchtung.
Kommentare zum Artikel (40)
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Knapp 1.000 Euro mehr für den Performance für mehr Leistung, größere Bremsen und ein mechanisches Diff. .. wo sind die Abzock Schreier ? Eine Entschuldigung wäre mehr als Überfällig ;) .. ich kenne übriegens niemanden der je Probleme mit dem Motor eines VW hatte. Im übrigen kann man auch gar nicht verneinen das es Probleme gab. Allein der Umfang ist künstlich hochgespielt und stark übertrieben auch und vor allem durch einige Internet "Kommentatoren". Erinnert mich alles etwas an die Bremsen Story bei Toyota aus den USA.
Qualitätsprobleme gab es bei VW-Motoren in der Praxis immer mal wieder und das war keinesfalls immer so harmlos, wie es von VW-Seite und von einigen Kommentatoren gerne dargestellt wird! Manchmal sind es eben auch die Folgeschäden, die später richtig Kummer machen!
Hier geht es um den GTI und auch da gab es z.B. Probleme mit dem Nockenwellenversteller, betraf die Motorenfamilie EA888. Für Audi, Skoda und Seat war das immerhin Grund genug für eine Serviceaktion (15D7).
VW begreift das allerdings mittlerweile wohl auch, u.a. "aufgeweckt" durch eine Studie in den USA mit sehr geringer Kundenzufriedenheit. Winterkorn hat bei der Golf VII-Präsentation ein sofortiges Reagieren ("innerhalb von Tagen") auf Qualitätsprobleme von seiner Mannschaft eingefordert. Mal schauen, ob sie es umsetzen!
Ich fuhr den legedären Golf I GTI, Golf II GTI 16V, Golf III VR6. Tatsächlich waren das Understatementautos allererster Güte. Daran sollte sich VW orientieren, nicht an den aufgemüpften rosaroten Ziernähten, den Quatsch von Alupedalen, etc. (alles hatten die Urmodelle nie) und es ist nur eine Referenz an die Leute, die meine das Gaspedal ist ihre Penisverlängerung für Angeberei. Auch das waren die Urmodelle nie. Es waren extrem Freude bereitende Fahrzeuge für den freudigen Weg zur Arbeit, in den Urlaub (unvergessen meine Alpempaß-"Räubereien") ohne Schicki-Micki-Kir-Royal Getöse. Einfach tolle Autos mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, die dem BMW den Auspuf zeigen konnten. Alles zusammen fuhr ich sie über 700.000 km. Ich vermisse sie - ob da der G7 GTI mithalten kann? Ich weiß es nicht.
@B. sehe ich ähnlich. Es wird für VW/Opel/Ford/BMW etc. kein Problem sein einen R oder V6 in Kompaktautos zu bauen .. nur man erinner sich mal an die Kampagne von Greenpeace gegen VW weil z.B. Start-Stopp nicht Serie war oder die tatsächlich noch Sauger statt TSI im Programm hatten (gar nicht so lange her) ... selbst BMW geht weg von 12 / 8 und 6 Zylindern hin zu Turbomotoren. Das war früher undenkbar. Also bedanken wir uns bei der "großartigen" Umweltpolitik dafür ;). Auf der anderen Seite sehe ich, bis auf den Sound der ja eh synthetisch ist ;), kaum größere Nachteile bei den Downsizing Motoren. Egal ob 1.2 / 1.4 bei VW oder 1.0 Bei Ford. Die Vorurteile sind hier meist größer als alles andere.
btw. konnte mir man immer noch nicht klar machen wie eine Sonderausstattung die auf spezielle Bedürfnisse abgestimmt sein soll "Abzocke" ist.
Zumal ja noch nichtmal was zum Preis und zum Umfang (bis auf Leistung, Bremsen und Differenzial) kannt ist. Anderes Fahrwerk ? Andere Ausstattung ? Anderer Trimm ? Hier wird ja noch nichtmal abgewartet bis Fakten da sind sondern erstmal kritisiert ... woran das wohl liegt.