VW Golf Sportsvan: Preise

VW Golf Sportsvan: IAA 2013 VW Golf Sportsvan: IAA 2013 VW Golf Sportsvan: IAA 2013

VW Golf Sportsvan (2014): Preise

— 19.12.2013

Golf Sportsvan unter 20.000 Euro

Ab sofort ist der Nachfolger des VW Golf Plus bestellbar: Der Golf Sportsvan startet in der Basisversion unter der 20.000-Euro-Marke.

Breiter, länger und sportlicher als der Vorgänger: Der Sportsvan ist ein Golf im neuen Format.

Ab sofort kann der neue VW Golf Sportsvan bestellt werden. Der Nachfolger des Golf Plus kommt in drei Ausstattungsvarianten: Die günstigste Einstiegsversion Golf Sportsvan 1.2 TSI Trendline wird für 19.625 Euro bei den Händlern stehen – ab Kalenderwoche 22/2014 und damit später als die restlichen Motorisierungen, erklärt Volkswagen. Darüber rangiert der besser ausgestattete Golf Sportsvan Comfortline ab 21.775 Euro, das Top-Modell Highline ist mit Xenon-Scheinwerfern, Klimaanlage, speziellen Komfortsitzen und mit besonderer Innenraumbeleuchtung ab 27.600 Euro zu haben.
Preise VW Golf Sportsvan (Stand: 20. Dezember 2013)
Motor (Leistung) Getriebe Preis für Ausstattungslinie (in Euro)
Trendlline Comfortline Highline
1.2 TSI (85 PS)* Fünfgang manuell 19.625 21.775
1.4 TSI (150 PS) Sechsgang manuell 25.825 27.600
1.4 TSI (150 PS) Siebengang-DSG 27.675 29.525
1.6 TDI (110 PS) Fünfgang manuell 23.800 25.925
1.6 TDI (110 PS) Siebengang-DSG 25.650 27.775
2.0 TDI (150 PS) Fünfgang manuell 28.350 30.125
2.0 TDI (150 PS) Sechsgang-DSG 30.200 32.050
*) ab Kalenderwoche 22/2014
Der VW Golf Sportsvan kann mit insgesamt sechs Motoren kombiniert werden: Vier Benziner (85, 110, 125 und 150 PS) und zwei Diesel (110 bzw. 150 PS) stehen zur Wahl. Alle Aggregate erfüllen die Euro-Abgasnorm 6 und sind bis auf den Einstiegsmotor optional mit dem automatischen Doppelkupplungsgetriebe DSG lieferbar. Eine Allrad-Variante wird es wohl nicht geben, dafür gibt es den CrossGolf.

Assistenzsysteme "auf Oberklasse-Niveau"

Der Vorgänger Golf Plus war noch das stille Dickerchen in der großen Golf-Familie, verkaufte sich aber gut. Dafür hat VW ihm den Babyspeck abtrainiert – der Sportsvan zeigt sich dynamischer geschnitten. Innen schlägt er mit hochwertigen Materialien und umfangreicher Ausstattung eine Brücke zur Mittelklasse, die Assistenz-Systeme haben laut VW sogar "Oberklasse-Niveau", und die neue, schräge Schalttafel soll gar das Gefühl eines "hochklassigen Sportwagens" vermitteln. Aha.

Sitzprobe VW Golf Sportsvan

Was die Wolfsburger Pressetexter bei ihren verbalen Höhenflügen geritten hat, wissen wir nicht. Wichtigstes Kriterium für bisherige Golf Plus-Käufer dürfte aber nach wie vor die Variabilität sein: Tatsächlich hat der Fünfsitzer einiges zu bieten, was nicht nur die "Generation 50plus", sondern auch junge Familien ansprechen könnte. Mit seinen 4,34 Metern ist er kompakt genug für die Stadt, dabei aber etwas flacher als der Schuhkarton Touran. Hoch geschätzt wird die Sitzposition, die zwar vorne sieben Millimeter tiefer als beim Vorgänger ausfallen wird, immer noch aber deutlich höher ist als im Golf. Der Rundumblick soll noch besser sein als früher; die Seitenspiegel sind wie beim Ford B-Max nach unten gewandert und haben Platz für zwei Dreiecks-Fenster gemacht. Sieht zwar doof aus, der Durchblick ist aber bestimmt gut. Auch hinten gibt's eine Zusatz-Scheibe, außerdem wurde die Heckscheibe verbreitert. Wer dazu noch das optionale Panoramafenster ordert, sitzt gefühlt wohl fast im Freien.

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Kofferraumvolumen, Innenhöhe, Kniefreiheit: Alles wird besser.

Der Sportsvan zeigt den Golf im ganz neuen Format. Er streckt sich zwischen den Rädern nun rund zehn Zentimeter länger (Radstand 2685 Millimeter), was vor allem im Fond deutlich mehr Raum schafft. Die Rücksitzbank, die sich im Verhältnis 40:20:40 mit einem Handgriff in drei Teilen umlegen lässt, ist längs um 180 (bisher: 160) Millimeter verschiebbar, auf Wunsch sogar in zwei Blöcken (60:40). Die Lehnen lassen sich neigen, und wenn sie ganz umgeklappt sind, entsteht eine "nahezu ebene" Ladefläche, auf der Fahrräder genauso wie bis zu 1512 Liter Gepäck, 62 mehr als früher, Platz haben. Der Ladeboden lässt sich auf Höhe der (auf 652 Millimeter abgesenkten) Ladekante oder auch 13 Zentimeter darunter befestigen, ganz raus geht natürlich auch. Für Kleinkram und Flaschen bis zu 1,5 Liter gibt's vorne feine Ablage- und Staumöglichkeiten.

VW Golf Sportsvan: IAA 2013

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Mit neuen Stoffen und Materialien soll der Sportsvan eine "Brücke zur Mittelklasse" schlagen.

Apropos fein: Der Familien-Golf im Sportskleid hat sich schick gemacht. Zwar kennt man die Instrumente, den Touchscreen in der Mitte und die Bedienelemente aus dem Golf VII. Neue Stoffe und Materialien sollen aber Mittelklasse-Flair verbreiten, die 14-fach verstellbaren Vordersitze haben eine Massagefunktion und die Liste der serienmäßigen und optionalen Assistenzsysteme und Technik-Features erinnert eher an eine Oberklasse-Limo denn an einen kompakten Wagen fürs Volk. Erstmals serienmäßig ist die elektronische Differenzialsperre XDS+ mit dabei, ganz neu kommen ein Blind Spot-Sensor mit Ausparkfunktion und ein auf Wunsch beheizbares Lenkrad. Ebenfalls neu an Bord des künftigen Golf Sportsvan: Car-Net zur Übermittlung von Online-Informationen.

Autoren: , Maike Schade

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