VW Golf Variant, 4Motion, BlueMotion, GTI, GTD, R, E-Golf
— 21.01.2013So fahren die neuen Golf-Modelle
Die Golf-Familie wächst und wächst: GTI, Variant und E-Golf stehen schon in den Startlöchern. Wir haben alle Modelle der Zukunft schon ausprobiert.
Überblick: Alle News und Tests zum VW Golf
Golf Variant – der Praktische: Ideal für Familien. Sieht schick aus und bietet viel Platz auch hinten. Rücksitzlehnen lassen sich geteilt vom Kofferraum (605-1665 Liter) umlegen. Ladefläche dann nicht ganz eben. Komfortabel und mit verstellbaren DCC-Fahrwerk (ca. 1000 Euro) sogar recht sportlich. Kommt im August 2013 und wird circa 2000 Euro teurer als der normale Golf (ab 16.975 Euro). Golf 4Motion – der Allrader: Für Schneefans. Blitzschnell verteilt die Haldex-5-Kupplung die Kraft an die Achse, die den besten Kontakt zur Straße hat. Herrlich, wie der 4Motion durch schnittige Kurven rauscht. VW-Aufsichtsratsboss Piech zu BILD: "Mit dem 4Motion glaubt jeder Fahrer, er sei ein guter Fahrer." Gibt's ab sofort, aber nur mit 105-PS- und 150-PS-Diesel, ab etwa 23.000 Euro. Golf BlueMotion – der Knauserer: Unglaublich, VW verspricht einen Verbrauch von 3,2 Litern! Der 110-PS-Diesel kann schaltfaul ab 1000 Umdrehungen im 6. Gang gefahren werden. 15 Millimeter Tieferlegung und die härteren Ökoreifen mit weniger Rollwiderstand lassen den BlueMotion etwas hölzerner abrollen. Ab Sommer für circa 22.000 Euro.Der beste kompakte Wolfsburger: Kaufberatung VW Golf
Golf GTI – der Klassiker: 220 PS sind für 246 km/h gut. Wer mehr will, nimmt die Performance-Version mit 230 PS (250 km/h). Aber schon der Normal-GTI dreht bissig und trompetet munter, ein echter Spaßmacher. Und für den Familieneinsatz gerade so straff, dass der Wochenendausflug nicht zur Tortur wird. Zu haben ab Mai 2013 ab etwa 28.000 Euro. Golf GTD – der Sport-Sparer: Spaß und Vernunft in einem Auto. Wer's eilig hat, rennt mit dem 184-PS-Diesel 230 km/h. Gemütliche Fahrer verbrauchen nur 4,2 Liter! Beeindruckend, wie ruhig und gelassen der GTD seine Runden zieht. Die präzise Lenkung, das alltagstaugliche Fahrwerk und die GTI-Ausstattung (Sportsitze mit Karomuster) gefallen. Ab Mai, ab rund 28.500 Euro. Golf R – der Stärkste: Noch ein Prototyp. Und was für einer: Allrad, 290 PS, 7-Gang-DSG-Automatik! Der Vierzylinder-Turbo röhrt und faucht bei jedem Gasstoß. Die knackige Lenkung reagiert feinfühlig und direkt. Das Fahrwerk ist nichts für Weicheier. Entwicklungschef Ulrich Hackenberg ist's noch nicht knackig genug: "Da geht noch mehr!" Kommt Anfang 2014 ab circa 38.000 Euro.E-Golf – der Saubere: Nach dem E-Up (ab Herbst 2013 ) startet der elektrische Golf Mitte 2014. Der 115-PS-Elektromotor powert schon ab der ersten Umdrehung los. Das Mehrgewicht von 200 kg (Akkus unterm Sitz und Kofferraum) spüre ich beim Fahren nicht. 135 km/h sind drin, VW nennt eine Reichweite von 275 Kilometern. Nur den Preis noch nicht. Knapp 40.000 Euro spekuliert VW-Chef Winterkorn.
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Kommentare zum Artikel (10)
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Zitat Derock: ..."das altbackene Design eines Astra"...
Wenn der Astra ST vom Design her altbacken ist, was ist dann der Golf?
E-Golf: 2014? Verschiebt man ihn von Jahr zu Jahr weil die Technik nicht passt oder weil es (immernoch) keinen Markt dafür gibt? Ich habe jedenfalls noch nie einen Ampera, Leaf oder MiEV, usw. in Privathand gesehen. Höchstens mal als "Eco-Image-Firmenwagen" größerer Unternehmen für den Stadtverkehr. Lieber einen bezahlbaren Hybriden, vielleicht unter der Hülle eines "Golf CC"?
Zitat: "Golf GTD – der Sport-Sparer: Spaß und Vernunft in einem Auto. Wer's eilig hat, rennt mit dem 184-PS-Diesel 230 km/h. Gemütliche Fahrer verbrauchen nur 4,2 Liter!"
Warum macht sich Autobild hier zum Sprachrohr der VW Marketingabteilung?
Etwas kritischere und differenzierte Berichterstattung wäre sehr wünschenswert.
Ich fahre den GTDmit DSG-Getriebe seit über einem Jahr und der Wagen liegt bei zügiger Fahrweise zwischen 7-7,5Liter auf 100km. Die Daten aus Spritmonitor bestätigen dies.
Der Golf ist selbst auf gemächlichen Langstreckenetappen (Österreich, Italien) praktisch nicht mit unter 6 Liter zu bewegen.
Von daher musste ich über die hier geamchten Angaben herzlich lachen!
605 l Kofferraumvolumen beim Variant? Ich nehme an, dass VW da genauso schummelt wie beim Golf 7. Der soll ja 380 l haben.
Autobild hatte aber mal nachgemessen und kam auf lediglich 320 l und der ADAC sogar nur auf 305 l weil sie die Reserveradmulde nicht mitgerechnet haben. Jeder Golf 6-Besitzer konnte bereits feststellen, dass der Kofferraum des Golf definitiv kleiner geworden ist.
Und keine ebene Ladefläche bei einem Variant ist doch total unpraktisch. Wie so oft, scheitert VW bereits bei Minimal-Anforderungen.
Schickes Design? Der angehängte Rucksack sieht aus wie...ein angehängter Rucksack. Auf den Fotos total unharmonisch, besonders die Seite mit dem kuriosen Tankdeckel.
Wer den Golf Variant schick findet, der findet auch beigefarbene Strickjacken schick.