VW I.D. SUV (2017): Vorschau

VW I.D. SUV (2017): Vorschau

VW I.D. Crozz (2017): Vorstellung

— 19.04.2017

Das Elektro-SUV-Coupé von VW

In Shanghai zeigt VW eine neue Elektro-Studie: Der I.D. Crozz hat 306 Elektro-PS und soll 500 Kilometer Reichweite schaffen. AUTO BILD hat alle Infos!

Volkswagen erweitert die I.D.-Familie: Auf der Auto Shanghai (19. bis 29. April 2017) zeigt VW den vollelektrischen I.D. Crozz. Das SUV-Coupé soll in ähnlicher Form 2020 auf den Markt kommen, verspricht VW. Die Eckdaten des I.D. Crozz klingen vielversprechend: zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 225 kW (306 PS), 500 Kilometer Reichweite, Allradantrieb und vollautonome Funktionen! Die Studie besitzt zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 225 kW, das sind umgerechnet 306 PS. Damit soll der I.D. Crozz in unter sechs Sekunden auf 100 km/h beschleunigen. Gleichzeitig verspricht VW eine Reichweite von reisetauglichen 500 Kilometern. Die Batterien sollen innerhalb von nur 30 Minuten zu 80 Prozent wieder aufgeladen sein, entsprechende Ladestationen vorausgesetzt.

Auto Shanghai (2017): Messe-Highlights

Im Vergleich zum I.D. hat sich im Innenraum nicht viel getan

Um in den autonomen Fahrmodus zu wechseln, genügt ein Druck aufs VW-Emblem im Lenkrad.

Über die per Touchimpuls weit aufschwenkende Vordertür gleitet man entspannt hinüber in die fluffigen Sitze mit Steppbezug aus Stoff. Das Platzangebot des 4,63 Meter langen SUV-Coupés vergleichen die Wolfsburger mit dem des neuen VW Tiguan Allspace. Dank Panorama-Dach mit integrierter Lichtjalousie und fehlendem Mitteltunnel ist der Innenraum besonders luftig gestaltet. Im Cockpit angekommen, merkt man schnell: Viel hat sich im Vergleich zur ersten Elektrostudie auf MEB-Basis nicht getan. Das Lenkrad ist jetzt mit grauem Stoff bezogen. Wie im I.D. genügt ein Druck aufs VW-Logo, um das Volant zurückweichen zu lassen – so soll 2020 das autonome Fahren genossen werden. Wer selber fährt, bekommt Augmented-Reality-Inhalte ins Head-up-Display eingeblendet und bedient das Infotainment über einen freistehenden Touchscreen. Okay, den gab's im I.D. noch nicht – dafür hatte der einen größeren Bildschirm für die Darstellung der Instrumente.

Design erinnert an das Tesla Model X

Die vorderen Türen öffnen im 90-Grad-Winkel, hinten kommen Schiebetüren zum Einsatz.

Seine Umwelt erkennt das SUV-Coupé wie alle autonom oder teilautonom fahrenden Autos per Laserscanner, Ultraschall, Radar und Kameras. Auf den Fotos scheint es, als hätte die Linienführung des VW Arteon das Design inspiriert. VW beschreibt die Optik als avantgardistisch, für uns sieht der I.D. Crozz aus wie eine Mischung aus Tesla Model X und Faraday Future FF 91. Typisch Studie sind die gigantischen 21-Zoll-Felgen, die es so nicht in die Serie schaffen werden.

VW I.D. Crozz (2017): Vorstellung

Autoren: Katharina Berndt, Jan Götze, Peter R. Fischer

Stichworte:

Studie

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