VW Konzept e-Co-Motion: Autosalon Genf 2013

— 04.03.2013

Transport ohne Emission

VW Nutzfahrzeuge präsentiert in Genf eine Transporter-Studie mit Elektroantrieb. Der e-Co-Motion vereint reichlich Platz mit Null-CO2-Emission.



VW Nutzfahrzeuge (VWN) stellt auf dem Autosalon Genf 2013 eine Transporter-Studie mit Elektroantrieb vor. Das Konzept e-Co-Motion wirkt wie ein geschrumpfter T5, soll aber dank E-Antrieb bis zu 800 Kilo Nutzlast emissionsfrei von A nach B kutschieren. Ziel des Fahrzeuges: maximaler Stauraum auf minimaler Verkehrsfläche. Auf einer Länge von nur 4,55 m (Breite: 1,90 m, Höhe: 1,96 m) bietet die Studie ein Ladevolumen von maximal 4,6 Kubikmetern. Um hohe Radeinschläge an der Vorderachse und damit maximale Wendigkeit zu erreichen, ist der elektrische Antrieb mit einem 1-Gang-Planetengetriebe an der Hinterachse montiert. Das Ergebnis: Ein laut VWN in dieser Fahrzeugklasse einmaliger Wendekreis von 8,95 Metern.

Vorschau: Die Stars auf dem Autosalon Genf 2013

Die Dauerleistung des kompakten Elektro-Aggregats beträgt 68 PS. Als maximale Leistung sind 115 PS abrufbar. Wobei das maximale Drehmoment von 270 Nm selbst bei voller Beladung ausreichen dürfte. Die Batterien sind im Unterboden des e-Co-Motion platziert, das bringt Platz für die Unterbringung von Passagieren oder Gepäck. Obwohl das Kozeptauto für den Stadtlieferverkehr konzipiert ist, regelt die Elektronik den e-Co-Motion bei 120 km/h ab. Damit sind Fahrten auf der Stadtautobahn als auch kurze Überlandfahrten möglich. Es sind drei Stufen bei der Batteriekapazität vorgesehen: Je nach Einsatz soll es Akkus mit 20, 30 oder 40 kWh geben. Die Reichweite gibt VW mit maximal 200 Kilometern an.

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Das Interieur hat VW auf das Wesentliche reduziert. Statt eines Schalthebels ist ein Drehschalter verbaut und auf einen herkömmlichen Handbremshebel wird verzichtet. Das soll den Durchstieg über die Beifahrertür erleichtern. Der Beifahrersitz lässt sich wegklappen. Ein zentrales Bedienteil regelt nahezu alle Fahrzeugfunktionen über ein 8-Zoll-Farbdisplay. Eine erschiebbare und modulare Mittelkonsole ist mit einem Zentralrechner, Ablagefach, Getränkehalter und einer zwölf bzw. 230 Volt-Steckdose bestückt. Laut VWN könnten künftig Züge und Lkw Güter zu Umschlagplätzen liefern, dort übernehmen dann kleinere Elektro-Transporter. Kalkulierbare Bewegungsradien und feste Betriebshöfe sollen Aufladung und Wartung der Fahrzeuge erleichtern. Dazu ist der Aufbau der Studie flexibel: Der Kunde könnte zwischen einer Fahrerkabine vor einem Kasten, einem Personenshuttle, einer Tiefpritsche oder einem Thermokoffer wählen. Ob und wann aus dem Concept-Car e-Co-Motion ein Serienauto wird, lässt VW offen.

Die Stars des Genfer Autosalons 2013

Pininfarina Sergio Concept Chevrolet C7 Cabrio Spyker B6 Concept


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