VW Passat Vorschau — 20.04.2010
So sieht der neue VW Passat aus
Im Spätherbst 2010 kommt der neue VW Passat – der siebte in der Ahnengalerie. Sein Versprechen: mehr Komfort, mehr Fahrspaß und mehr Charakter. AUTO BILD zeigt, was Wolfsburg plant.
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Vorläufig erinnert der Designschritt an die Verwandlung des Golf V zum Golf VI. Die Blechteile werden auf Linie gebracht, Details aufgewertet – hauptsächlich durch mehr Glanz: Klavierlack innen wie außen, funkelnde LED-Lichter, mehr Chrom. Schön schlicht fällt die neue Passat-Frontpartie aus. "Konsequent und präzise", nennt de’Silva das neue Gesicht. "Die Identität der Marke werden wir nur ganz sensibel ändern. Das VW-Design soll über viele Jahre ähnlich stabil bleiben wie das von Apple." Modern, aber unaufgeregt also. Zu den Hauptmerkmalen gehören die umlaufende schmale Chromleiste auf Höhe der Türschweller, die glänzenden Einfassungen der Haupt- und Nebelscheinwerfer, der chromige, selbstbewuste Kühlergrill, die querbetonte Grafik der Rückleuchten und die schlankeren Spiegel. Aber natürlich kommt auch die Funktionalität nicht zu kurz, auch das ist VW dem Image schuldig. Neue Extras wie das automatisch und stufenlos abblendende Dauerfernlicht (Vorbild Touareg), Spurhalte-Assistent, Totwinkelassistent (mit Warnblinker im Spiegeldreieck), der bis zum Stillstand operierende Tempomat (ACC) oder die elektrisch betätigte Anhängekupplung bringen den Passat auf die Höhe der Zeit.
Im Passat-Cockpit soll in Zukunft mehr Gediegenheit einziehen
Speziell für den Variant, der fast zeitgleich mit der Limousine auf den Markt kommen soll, ist zudem ein Panoramaglasdach in Vorbereitung. Das Cockpit kommt weitgehend vom Passat CC – inklusive Oberklasse-Materialien, mehr Holz und Leder, zusätzlicher Farbkombinationen und optimierter Bedienung. Dazu gibt es Komfortextras wie den aktiven Klimasitz, ein beheizbares Multifunktionslenkrad, eine adaptive Ambientebeleuchtung für den Innenraum, ein großes Navi mit Sprachsteuerung. Der Variant verwöhnt obendrein mit verschiebbarem Ladeboden, elektrisch betätigter Heckklappe und Einpark-Automatik. Aber auch bei der Basistechnik impfte VW den Passat mit Frischzellen. Das Fahrwerk präsentiert sich neu abgestimmt. Mehr Leichtbau senkt das Gewicht, Änderungen an Kinematik und Achsgeometrie sollen die Fahrdynamik und den Komfort verbessern. Insider berichten von präziserem Handling, besserer Straßenlage und einer geschmeidiger ansprechenden Federung in Tateinheit mit kräftigeren Bremsen und mehr Stabilität in kritischen Situationen.Es wird die Neuerfindung des Volkshelden Passat, aber weniger wäre wohl auch zu wenig. Sollen Emporkömmlinge wie der Skoda Superb dem Passat nicht die Butter vom Brot nehmen, muss er erwachsener werden und mehr Verwöhnaroma bieten. Und nach oben, zum Phaeton hin, ist in der VW-Hierarchie ohnehin noch viel Luft. Die Passat-Palette reicht künftig vom 1,2-Liter-TSI-Benziner (105 PS) bis zum 300 PS starken 3,6-Liter-V6. Wobei sich die Auswahl nicht auf die reinen Diesel oder Benziner beschränkt: Zusätzlich zur EcoFuel-Erdgasvariante kommt ein 1,4-Liter-TSI-Aggregat, das mit E85-Ethanolgemisch läuft. Die Leistung des Passat BlueMotion TDI steigt von 105 auf 140 PS. Start-Stopp-Automatik, Bremsenergie-Rückgewinnung und Hochschaltanzeige gehören bei allen Diesel-Modellen und beim TSI mit 122 PS zur Serie.
Fast alle Motoren lassen sich mit dem Direktschaltgetriebe kombinieren
Hier die Motorenpalette: • 1.2 TSI, 105 PS, 5-Gang • 1.4 TSI, 122 PS, 6-Gang • 1.4 TSI E85, 150 PS, 6-Gang • 1.4 TSI EcoFuel, 6-Gang • 1.8 TSI, 160 PS, 6-Gang • 2.0 TSI, 211 PS, 6-Gang • 3.6 FSI V6, 300 PS, DSG • 1.6 TDI, 105 PS, 5-Gang • 2.0 TDI, 140 PS, 6-Gang • 2.0 TDI, 170 PS, 6-Gang • 2.0 BiTDI, 220 PS, DSG Mit Ausnahme der TSI- und TDI-Basismodelle sind alle Motorisierungen mit einem DSG-Doppelkupplungsgetriebe kombinierbar. Im 3.6 FSI und im Biturbo-Diesel (2.0 BiTDI) ist auch 4Motion-Allradantrieb Serie (auf Wunsch für 1.8 TSI und für die schwächeren Zweiliter-Diesel). Wann es den starken 220-PS-Diesel gibt, steht indessen noch nicht fest. Hintergrund: Ursprünglich plante VW diesen Motor erst ab 2013, doch Audi braucht ihn schneller, um gegen die starken Vierzylinder von BMW und Mercedes bestehen zu können. Wenn sich die Ingolstädter durchsetzen (und momentan sieht es so aus), können sich auch VW-Kunden früher freuen. Immerhin werden dem Bullen-TDI 450 Nm Drehmoment nachgesagt – und das dürfte genügen, um der lästigen Konkurrenz davonzuziehen
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Kommentare zum Artikel (181)
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Geil, ich hab gerade meine Passat-Limosine aus WOB abgeholt. Bin einfach nur begeistert! :-)
Also ich bin begeistert. Angefangen vom Design bis ins Detail. Habe den neuen Passat auch schon als EU Neuwagen bei ebay gefunden (www.carmada.de) und könnte mir vorstellen, bald zuzuschlagen.´... Mal sehen, was andere Händler noch so nachlegen... :-)
Na ja, sehr unaufgeregt von vorne. Hinten keine "Rohre" sichtbar. Innen sehr schön;
vollgestopft mit Elektronik......
Meine Wahl fällt da auf den Daddschia "Truck". Der hat eine große offene Ladefläche für
jede Menge HOLZ. Damit fällt man "noch" auf.............
Wenn jetzt bald alle VWs von vorne gleich aussehen, sollte das Typenschild spiegelverkehrt am Kühlergrill leuchten (per Dauer-LED). Dann erkennt man den
"Hintermann" doch noch.
@frage: der cc spricht doch eine ganz bestimmte käuferschicht an, die auf der rückbank wahrscheinlich nur den laptop parkt. dass das kein pampers-bomber ist ist doch wohl jedem klar - andere hersteller haben solche autos seit ewigkeiten im programm, also who cares? wer damit klarkommt, dass hinten keiner reinkommt, der soll sich in gottes namen an der schönen linie des cc freuen dürfen.
@frage: hab ich mich so missverständlich ausgedrückt? es ging mir um die qualitätstest quer durch die fahrzeugpaletten der hersteller, da hat sich vw inzwischen ganz gut entwickelt. mein orakel hat bisher auch noch keine auskunft zum neuen passat...