VW Tiguan: Rückruf

VW Tiguan/Amarok/DSG: Rückruf

— 14.11.2013

Schwarzer Tag für Volkswagen

VW ordert 800.000 Tiguan in die Werkstatt – die Scheinwerfer können ausfallen. Außerdem bekommen 1,6 Millionen DSG-Autos einen Ölwechsel.

Umfrage

'Schaden Rückrufe dem Markenimage?'

(dpa) Volkswagen ruft international 800.000 VW Tiguan aus dem Bauzeitraum Anfang 2008 bis Mitte 2011 in die Werkstatt. Allein in Deutschland geht es um etwa 147.000 Autos. Auslöser ist eine mangelhafte Schmelzsicherung, die zum teilweisen Ausfall des Lichts führen kann. Laut Volkswagen drohe kein Komplettausfall – es gehe nur um "einzelne Lichtfunktionen", und es sei "sichergestellt, dass die Fahrzeugkontur jederzeit erkennbar" bleibe. Der Fahrer erhalte einen Hinweis in der Instrumententafel. Abhilfe soll eine neue Sicherung "mit robusterer Oberflächenbeschichtung" schaffen, der Werkstattaufenthalt dauere "nur wenige Minuten". Die betroffenen Fahrzeughalter werden vom Hersteller informiert.

Alle Rückrufe im Überblick

Volkswagen Siebengang-DSG: Probleme mit synthetischem Getriebeöl.

Darüber hinaus meldet VW, freiwillig einen Ölwechsel für weltweit alle Fahrzeuge mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe DQ200 anzubieten, die mit synthetischem Öl befüllt sind. Ein Sprecher sagte, es gehe um 1,6 Millionen Autos über fünf Konzernmarken hinweg – VW, Audi, Skoda, Seat und Volkswagen Nutzfahrzeuge (VW Caddy). Beim DSG schlägt sich Volkswagen seit geraumer Zeit mit Problemen herum. In China und Südostasien habe VW beobachtet, dass es beim Siebengang-DSG mit synthetischem Getriebeöl zu "elektrischen Fehlfunktionen in der Stromversorgung des Getriebes" kommen kann – "insbesondere unter dem Einfluss von feucht-heißen Klimabedingungen bei gleichzeitigem Einsatz im verschärften Stop-and-go-Betrieb". In China, Japan und Australien gab es deshalb schon groß angelegte DSG-Rückrufe. Der Einsatz eines mineralischen Getriebeöls soll diese Probleme nun verhindern. Volkswagen schreibt weltweit alle Halter von Fahrzeugen mit DQ200-Getriebe mit Synthetikölbefüllung an und bittet zum Öltausch in die Werkstatt.

Noch ein Rückruf: VW Amarok mit Kraftstoff-Leck

Auch 239.000 VW Amarok müssen zum Check: Am 2,0-Liter-TDI kann die Kraftstoffleitung undicht sein.

Ein dritter Rückruf am selben Tag betrifft den Pick-up VW Amarok: Bei weltweit 239.000 Amarok (in Deutschland 12.359 Fahrzeuge) mit 2,0-Liter-TDI kann die Kraftstoffleitung undicht sein. Dies habe die Qualitätssicherung "im Rahmen der kontinuierlichen Fahrzeugfeldbeobachtung" festgestellt, teilte nun Volkswagen Nutzfahrzeuge mit. Hier finden Sie mehr Infos zum aktuellen Rückruf VW Amarok!

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