VW hat jetzt das Motorenangebot des neuen Tiguan nach oben abgerundet sowie die möglichen Motor-Getriebe-Kombinationen weiter ausgebaut. Die AUTO TEST-Kaufberatung verschafft den Durchblick.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Sag einfach, wir fahren Tiguan. Denn analog zum Golf in der nach ihm benannten Fahrzeugklasse gilt auch der Tiguan im boomenden Segment der kompakten SUVs als todsichere Anlage. Oder anders ausgedrückt: Wer ihn kauft, liegt richtig und kann im Grunde nichts falsch machen. Dies gilt auch für die seit April 2016 auf dem Markt befindliche zweite Generation. Die nämlich verkörpert keine Evolution, sondern eher eine Revolution. Respekt, was VW da auf die Räder gestellt hat. Schon allein optisch wirkt Tiguan Nummer zwei um Längen erwachsener und dynamischer als bisher. Kantig modern statt kurvig weich, trägt er nun unverkennbar die aktuelle Formensprache der Wolfsburger. Und, noch wichtiger: Durch die Umstellung auf den MQB genannten Technikbaukasten verlor er nicht nur diverse Pfunde, sondern wurde auch deutlich spürbar geräumiger. Und das ohne nennenswert fülliger geworden zu sein. Mit 4,49 Meter Länge jedenfalls, so viel steht fest, ist er immer noch kompakt genug für die Enge und das Getümmel des Stadtverkehrs.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
Autobewertung
ANZEIGE
Wie viel ist mein Auto wert? Kostenlose Autobewertung
Wie bisher lässt sich auch der neue Tiguan unterschiedlich einkleiden. Je nach persönlichem Geschmack entweder mit dem R-Line Exterieur (u. a. spezielle Stoßfänger und Schwellerverbreiterungen, Heckspoiler und 19-Zoll-Alus mit 255/45-Bereifung) betont sportlich oder mit dem Offroad-Paket (u. a. Triebwerkunterschutz und abgeflachter vorderer Stoßfänger mit 25,5 statt 18,3 Grad Böschungswinkel) in dezentem Offroad Look. Preis für die Extraportion optische Dynamik: 2480 Euro (Comfortline) bzw. 1945 Euro (Highline). Mit – je nach Ausstattungslinie – 160 bis 520 Euro deutlich günstiger: das ausschließlich den 4Motion-Modellen vorbehaltene Offroad-Paket.
Variabel und geräumig: Da bleiben kaum Wünsche offen
Je nach ihrer Position der Rückbank variiert das Ladevolumen zwischen 520 und 615 Litern. Maximal sind es 1655 Liter.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Innen lautet das Schlüsselwort des Tiguan Platz. Denn davon gibt es in jeder Beziehung reichlich. Angenehmerweise nicht nur in der ersten Reihe, sondern dank asymmetrisch geteilter, um 18 Zentimeter längs verschiebbarer Rückbank auch hinten; je nach ihrer Position variiert das Ladevolumen zwischen 520 und 615 Litern. Maximal sind es stolze 1655 Liter. Ab Comfortline Serie: Fernentriegelung zum Umklappen der Rücksitzlehnen, Durchlade und umlegbare Beifahrersitzlehne. Damit wird der Tiguan zum Transporter für bis zu 2,50 Meter langes Ladegut. Sinnvolle Extras: Netztrennwand (180 Euro) und doppelter Gepäckraumboden (190 Euro). Letzterer beseitigt die ansonsten störende innere Ladekante und sorgt zudem bei umgeklappten Lehnen für eine nahezu ebene Ladefläche. Nachzudenken lohnt sich zudem über die Gepäckraumbeleuchtung, die sich herausnehmen und als Taschenlampe nutzen lässt (inkl. 230-V-Steckdose 170 Euro) sowie die elektrische Heckklappe (ab 395 Euro), die auch mit Gestensteuerung erhältlich ist. Und sonst? Passt ebenfalls! Als da wären: bequeme Sitze, viele praktische Ablagen, angenehme Sitzposition, prima Ergonomie sowie hochwertige Materialien und saubere Verarbeitung. Ausrutscher: das schnöde Hartplastik im unteren Armaturenträgerbereich.
Ausstattung: Viele Extras bleiben der Basis verwehrt
Das Cockpit ist übersichtlich und top verarbeitet. Das virtuelle, hochauflösende Active Info Display mit 12-ZollBilddiagonale kostet 510 Euro Aufpreis.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Ausstattungsseitig ist die Tiguan-Welt durch drei Linien sinnvoll vorstrukturiert. Bereits die für alle Motoren bis 150 PS angebotene Basisversion Trendline wartet u. a. mit Klimaanlage, Lederlenkrad, Bordcomputer, Licht- und Regensensor, Radio und beheizbaren Außenspiegeln auf. Dazu kommen sieben Airbags, ein "Front Assist" mit Fußgängererkennung und City-Notbremsfunktion sowie der Spurhalteassistent "Lane Assist". Genauso Standard: 17-Zoll-Alus. Nicht schlecht! Beachten sollte man aber, dass der Basis etliche optionale Komfort- und Sicherheitsfeatures verwehrt bleiben. So gut wie keine Einschränkungen gibt es für die darüber rangierende Comfortline. Für 1950 Euro (2025 Euro mit DSG) mehr bietet unser Ausstattungstipp zusätzlich Goodies wie erweiterte Chromapplikationen, höherwertiges CD-Radio, Dachreling, Komfortsitze vorn, Multifunktionslenkrad, Fernlichtassistent, Müdigkeitserkennung, Nebelscheinwerfer, Klapptische an den Rückseiten der Vordersitze sowie Parkpiepser vorn und hinten. Weitere 2500 Euro extra kostet die ab 150 PS (Benziner nur 4Motion-Modell) angebotene Topversion Highline. Sie fährt zusätzlich etwa mit Drei-Zonen-Klimaautomatik, LED-Scheinwerfern, Top-Komfortsitzen vorn, Winterpaket, anklappbaren Außenspiegeln, 18-Zoll-Alus mit 235/55er-Bereifung und automatischer Distanzregelung ACC vor.
Der Parklenkassistent mit Parkpilot und Rückfahrkamera lenkt selbst in Quer- und Längsparklücken. Aus Letzteren parkt er auch wieder aus.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Möglichkeiten zur weiteren Individualisierung bieten sich angesichts der reichlich bestückten Optionsliste zur Genüge. Im positiven Sinne ist fast nichts unmöglich. Mitunter zwar nur nach dem Wenn-dann-Prinzip, dafür aber auch im Paket mit interessantem Preisvorteil. Unsere diesbezüglichen Tipps, soweit nicht Serie oder anderweitig erwähnt: für die Optik und noch präziseres Einlenken die 18- oder 19-Zoll-Räder. Dazu am besten das DCC-Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern und Fahrprofilauswahl für noch gewissenhafteren Komfort und noch besseres Handling. Speziell für sportlich ambitionierte Fahrer interessant: die Progressivlenkung (225 Euro, ab 150 PS). Für die kalte Jahreszeit: das Winterpaket und dazu die drahtlose Frontscheibenheizung (345 Euro). Für den Alltag: Einparkhilfe, Parklenkassistent und Drei-Zonen-Klimaanlage. Für die Sicherheit: hintere Seitenairbags (375 Euro) und Spurwechselassistent. Vielfahrer sollten zudem LED-Scheinwerfer, Head-up-Display, automatische Distanzregelung ACC (270 Euro) und den mit dem Gütesiegel "Aktion Gesunder Rücken" ausgezeichneten ergoActive-Sitz mit 14-Wege-Einstellung und Massagefunktion (ab 265 Euro) ins Auge fassen. Hier bitte unbedingt die zwei angebotenen Fahrerassistenzpakete beachten. Heißer Tipp für Gespannfahrer: der Anhängerrangierassistent "Trailer Assist" (ab 310 Euro). Unsere Multimedia-Empfehlung: das Radio "Composition Media" mit Telefonschnittstelle und acht Zoll großem Farbtouchscreen (ab 355 Euro). Perfekte Ergänzung dazu: die Navigationsfunktion für 555 Euro.
Das Leistungsspektrum reicht nun von 115 bis 240 PS
Benzinerseitig empfiehlt sich der spritzige, kultivierte 1.4 TSI mit 150 PS. Bei den Dieseln glänzt der gleich starke 2.0 TDI.
Bild: Thomas Ruddies / AUTO BILD
Mit nunmehr acht Motoren – je vier Diesel und Benziner – deckt der Tiguan schlüssig und jeweils überzeugend ein Leistungsspektrum von 115 bis 240 PS ab. Ganz neu und generell mit Allrad und 7-Gang-DSG ausgestattet: der betont sportliche, aus dem Golf GTI bekannte 2.0 TSI mit 220 PS sowie der famose, doppelt aufgeladene 2.0 TDI mit 240 PS und satten 500 Nm. Deutlich vernünftiger und vor allem erschwinglicher kommen unsere Motorentipps. Als da wären: benzinerseitig der drehfreudige, spritzige sowie kultiviert und leise laufende 1.4 TSI mit 150 PS. Und dieselseitig der gleich starke, mit schöner Laufkultur, gleichmäßiger Kraftentfaltung und nachhaltigem Durchzug glänzende 2.0 TDI. Ob Front- oder Allrad ist bei beiden eine Frage von 2000 Euro. Die Vorteile des 4Motion-Antriebs liegen genauso auf der Hand wie die des DS-Getriebes. Zumindest Letzteres sollte man sich gönnen.
Weitere Infos zum VW Tiguan und seinen wichtigsten Konkurrenten finden Sie in der Bildergalerie.
Bildergalerie
Kaufberatung VW Tiguan
Fazit
von
AUTO BILD
Der neue Tiguan fährt sich nicht nur tadellos, sondern ist auch ein echtes Raumwunder. Genauso beeindrucken die Variabilität und Funktionalität. Ausnahmslos überzeugend: das breit gefächerte Motorenangebot. Unter dem Strich entpuppt sich der Golf unter den Kompakt-SUV – allen voran mit 4Motion-Allrad – als perfekter Allrounder. Selbst wenn man nicht auf SUV steht, fällt es schwer, den Tiguan nicht zu mögen.
Kaufberatung VW Tiguan
1/38
Wer einen VW Tiguan kauft, geht auf Nummer sicher. Im Grunde kann man hier nichts falsch machen. Dies gilt auch für die seit April 2016 auf dem Markt befindliche zweite Generation. Jetzt hat VW das Motorenangebot nach oben abgerundet sowie die möglichen Motor-Getriebe-Kombinationen weiter ausgebaut. Zeit also für eine Kaufberatung.
Schon allein optisch wirkt Tiguan Nummer zwei um Längen erwachsener und dynamischer als bisher. Kantig modern statt kurvig weich, trägt er nun unverkennbar die aktuelle Formensprache der Wolfsburger. Und, noch wichtiger: Durch die Umstellung auf den MQB genannten Technikbaukasten verlor er nicht nur diverse Pfunde, sondern wurde auch spürbar geräumiger.
Wie bisher lässt sich auch der neue Tiguan unterschiedlich einkleiden. Je nach persönlichem Geschmack entweder mit dem R-Line Exterieur (u. a. spezielle Stoßfänger und Schwellerverbreiterungen, Heckspoiler und 19-Zoll-Alus mit 255/45-Bereifung) betont sportlich (Preis: 2480 Euro für Comfortline bzw. 1945 Euro für Highline) ...
... oder mit dem ausschließlich den 4Motion-Modellen vorbehaltenem Offroad-Paket (u. a. Triebwerkunterschutz und abgeflachter vorderer Stoßfänger mit 25,5 statt 18,3 Grad Böschungswinkel) in dezentem Offroad Look. Der Preis liegt je nach Ausstattungslinie bei 160 bis 520 Euro.
...sondern dank asymmetrisch geteilter, um 18 Zentimeter längs verschiebbarer Rückbank auch hinten. Schiebt man die Rücksitzbank ganz zurück, liegt die Beinfreiheit auf dem Niveau des deutlich größeren Touareg.
Das Ladevolumen variiert zwischen 520 und 615 Litern. Maximal sind es stolze 1655 Liter. Ab Comfortline Serie: Fernentriegelung zum Umklappen der Rücksitzlehnen, Durchlade und umlegbare Beifahrersitzlehne. Damit wird der Tiguan zum Transporter für bis zu 2,50 Meter langes Ladegut.
Sinnvolle Extras: Netztrennwand (180 Euro) und doppelter Gepäckraumboden (190 Euro). Letzterer beseitigt die ansonsten störende innere Ladekante und sorgt zudem bei umgeklappten Lehnen für eine nahezu ebene Ladefläche. Nachzudenken lohnt sich zudem über die Gepäckraumbeleuchtung, die sich herausnehmen und als Taschenlampe nutzen lässt (inkl. 230-V-Steckdose 170 Euro) sowie die elektrische Heckklappe (ab 395 Euro), die auch mit Gestensteuerung erhältlich ist.
Das Cockpit ist übersichtlich und top verarbeitet: viele praktische Ablagen, angenehme Sitzposition, prima Ergonomie sowie hochwertige Materialien und saubere Verarbeitung. Ausrutscher: das schnöde Hartplastik im unteren Armaturenträgerbereich. Das virtuelle, hochauflösende Active Info Display mit 12-Zoll-Bilddiagonale kostet 510 Euro Aufpreis.
Ausstattungsseitig ist die Tiguan-Welt durch drei Linien sinnvoll vorstrukturiert. Bereits die für alle Motoren bis 150 PS angebotene Basisversion Trendline wartet u. a. mit Klimaanlage, Lederlenkrad, Bordcomputer, Licht- und Regensensor und Radio auf. Dazu kommen sieben Airbags, ein "Front Assist" sowie der Spurhalteassistent "Lane Assist". Etliche optionale Komfort- und Sicherheitsfeatures stehen bei Trendline aber nicht zur Verfügung.
So gut wie keine Einschränkungen gibt es für die darüber rangierende Comfortline. Für 1950 Euro (2025 Euro mit DSG) mehr bietet unser Ausstattungstipp zusätzlich Goodies wie erweiterte Chromapplikationen, höherwertiges CD-Radio, Dachreling, Komfortsitze vorn, Multifunktionslenkrad, Fernlichtassistent, Müdigkeitserkennung, Nebelscheinwerfer, Klapptische an den Rückseiten der Vordersitze sowie Parkpiepser vorn und hinten.
Weitere 2500 Euro extra kostet die ab 150 PS (Benziner nur 4Motion-Modell) angebotene Topversion Highline. Sie fährt zusätzlich etwa mit Drei-Zonen-Klimaautomatik, LED-Scheinwerfern, Top-Komfortsitzen vorn, Winterpaket, anklappbaren Außenspiegeln, 18-Zoll-Alus mit 235/55er-Bereifung und automatischer Distanzregelung ACC vor.
Möglichkeiten zur weiteren Individualisierung bieten sich angesichts der reichlich bestückten Optionsliste genug. Mitunter zwar nur nach dem Wenn-dann-Prinzip, dafür aber auch im Paket mit interessantem Preisvorteil. Unsere diesbezüglichen Tipps, soweit nicht Serie oder anderweitig erwähnt: für die Optik und noch präziseres Einlenken die 18- oder 19-Zoll-Räder.
Dazu nimmt man am besten noch das DCC-Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern und Fahrprofilauswahl für noch gewissenhafteren Komfort und noch besseres Handling. Speziell für sportlich ambitionierte Fahrer interessant: die Progressivlenkung (225 Euro, ab 150 PS).
Für die kalte Jahreszeit: das Winterpaket (450 Euro, Serie bei Highline) und dazu die drahtlose Frontscheibenheizung (345 Euro). Das Winterpaket umfasst Sitzheizung vorn, beheizte Waschdüsen und Scheinwerferreinigungsanlage. Preis für die Lenkradheizung: 135 Euro.
Für den Alltag empfehlen wir: Einparkhilfe, Drei-Zonen-Klimaanlage und den Parklenkassistenten "Park Assist" inklusive Parkpilot und Rückfahrkamera (625 Euro, ab Comfortline). Er lenkt selbstständig in geeignete Quer- und Längsparklücken. Aus Letzteren parkt er auch wieder aus.
Der "Lane Assist" ist generell Serie. Für den sinnvollen Spurwechselassistenten "Side Assist" verlangt VW 580 Euro (ab Comfortline). Zusätzlich empfehlen wir hintere Seitenairbags (375 Euro) und Spurwechselassistent. Vielfahrer ...
... sollten zudem LED-Scheinwerfer, Head-up-Display, automatische Distanzregelung ACC (270 Euro) und den mit dem Gütesiegel "Aktion Gesunder Rücken" ausgezeichneten ergoActive-Sitz ins Auge fassen. Hier bitte unbedingt die zwei angebotenen Fahrerassistenzpakete beachten.
Heißer Tipp für Gespannfahrer: der Anhängerrangierassistent "Trailer Assist" (ab 310 Euro). Die schwenkbare Anhängevorrichtung kostet 880 Euro. Anhängelast: bis zu 2500 Kilo.
Mit nunmehr acht Motoren – je vier Diesel und Benziner – deckt der Tiguan schlüssig und jeweils überzeugend ein Leistungsspektrum von 115 bis 240 PS ab. Ganz neu und generell mit Allrad und 7-Gang-DSG ausgestattet: der betont sportliche, aus dem Golf GTI bekannte 2.0 TSI mit 220 PS sowie der famose, doppelt aufgeladene 2.0 TDI mit 240 PS und satten 500 Nm.
Deutlich vernünftiger und vor allem erschwinglicher kommen unsere Motorentipps. Als da wären: benzinerseitig der drehfreudige, spritzige sowie kultiviert und leise laufende 1.4 TSI mit 150 PS. Und dieselseitig ...
... der gleich starke, mit schöner Laufkultur, gleichmäßiger Kraftentfaltung und nachhaltigem Durchzug glänzende 2.0 TDI. Ob Front- oder Allrad ist bei beiden eine Frage von 2000 Euro. Die Vorteile des 4Motion-Antriebs liegen genauso auf der Hand wie die des DS-Getriebes. Zumindest Letzteres sollte man sich gönnen.
Sollte man sich Allrad an Bord holen, stehen dank 4Motion Active Control (inklusive Fahrprofilauswahl) vier Fahrprofile (Onroad, Snow, Offroad, Offroad Individual) zur Verfügung, die u. a. die Funktion der Haldexkupplung beeinflussen.
Übrigens: Alle Diesel verfügen über einen SCR-Katalysator. Der AdBlue-Tank (Öffnung neben Tankstutzen) fasst 12 Liter. Laut VW reicht das für rund 7000 Kilometer.
Fazit: Der neue Tiguan fährt sich nicht nur tadellos, sondern ist auch ein echtes Raumwunder. Genauso beeindrucken die Variabilität und Funktionalität. Ausnahmslos überzeugend: das breit gefächerte Motorenangebot. Unter dem Strich entpuppt sich der Golf unter den Kompakt-SUVs – allen voran mit 4Motion-Allrad – als perfekter Allrounder. Selbst wenn man nicht auf SUVs steht, fällt es schwer, den Tiguan nicht zu mögen.
Alternative zum Tiguan gefällig? Dann wären die folgenden Kandidaten geeignet: Ford Kuga (seit 3/13) • Preis: ab 23.300 Euro • drei Benziner (120 bis 182 PS), drei Diesel (120 bis 180 PS) • 6-Gang, 6-Stufen-Automatik, 7-Gang-DSG • vier Ausstattungslinien.
Bild: Toni Bader
28/38
Karosserie: Das Raumangebot stimmt, die Bedienung ist teilweise etwas umständlich. Tolles Fahrwerk sowie zielgenaue und präzise Lenkung. Facelift zum Jahreswechsel 2016/17.
Bild: Toni Bader
29/38
Antrieb: Empfehlenswert ist der lebhafte und drehfreudige 1,5-Liter-Ecoboost mit 150 PS sowie der gleich starke 2,0-Liter-TDCi-Diesel.
Bild: Toni Bader
30/38
Ausstattung: Die Sync Edition mit Leichtmetallrädern und Parkpiepsern hinten sollte es schon sein. Extras: Allradantrieb gibt es optional für den 150-PS-Diesel (2000 Euro). Beim 180-PS-Selbstzünder und 182-PS-Benziner ist er generell Standard.
Bild: Toni Bader
31/38
Hyundai Tucson (seit 7/15) • Preis: ab 22.700 Euro • zwei Benziner (132 und 177 PS), vier Diesel (116 bis 185 PS) • 6-Gang, 6-Stufen-Automatik, 7-Gang DSG • vier Ausstattungslinien.
Bild: Toni Bader
32/38
Karosserie: Gutes Platzangebot und prima Komfort, einfache Bedienung und agiles Fahrverhalten. Klasse: die Fünf-Jahres-Garantie ohne Kilometerbegrenzung.
Bild: Toni Bader
33/38
Antrieb: Der Saugbenziner mit 132 PS ist ziemlich schlapp. Uneingeschränkt empfehlenswert: die laufruhigen und durchzugsstarken Selbstzünder.
Bild: Toni Bader
34/38
Ausstattung: Trend als zweite Stufe bringt bereits Klimaautomatik, Parksensoren hinten, Dachreling und Nebelscheinwerfer mit. Extras: Allradantrieb bietet Hyundai für den 1.6 T-GDI (177 PS) sowie den 2.0 CRDi mit 136 PS und 185 PS (Serie) an. Aufpreis gegenüber den Fronttrieblern: 1900 Euro.
Bild: Toni Bader
35/38
Nissan Qashqai (seit 2/14) • Preis: ab 19.900 Euro • zwei Benziner (115 und 163 PS), zwei Diesel (110 und 130 PS) • 6-Gang, CVT-Automatik • fünf Ausstattungslinien.
Bild: Toni Bader
36/38
Karosserie: Flottes Design und attraktives Interieur, aber nur durchschnittliches Platzangebot. Mit 430 Litern vergleichsweise kleiner Kofferraum.
Bild: Toni Bader
37/38
Antrieb: Die Basismotoren mit 110 PS (Diesel) und 115 PS (Benziner) sind okay, Fahrspaß stellt sich aber erst mit dem 1.6 dCi (130 PS) und dem 163 PS starken 1.6 DIG-T ein.
Bild: Toni Bader
38/38
Ausstattung: Mit der empfehlenswerten Acenta-Version sind nahezu alle wichtigen Komfort-und Sicherheitsfeatures an Bord. Extras: Das Allradangebot beschränkt sich auf den 1.6 dCi mit Schaltgetriebe. Aufpreis für das Plus an Traktion: 2000 Euro.