VW-Vorschau
Neue VW bis 2015

Cheflenker Martin Winterkorn hat es vorgegeben: Der Volkswagen-Konzern soll ganz nach oben. Die Neuauflagen VW Golf, Passat und Phaeton beweisen, dass die Wolfsburger nicht nur Masse, sondern auch Klasse können.
- Georg Kacher
Auf dem Pariser Salon im Herbst 2012 stellt VW die nächste Auflage des Golf vor. Der Wagen wird flacher, länger, kantiger, sportlicher, hochwertiger. Wie bei allen Entwürfen des VW-Chefdesigners de'Silva dominieren auch beim Golf-VII horizontale Linien, die die Flächen aufteilen und die Premium-Optik unterstreichen sollen. Doch der neue Golf soll nicht nur gut aussehen, sondern auch viel Platz bieten. Der neue VW-Baukasten für quer eingebaute Motoren (MQB, siehe links unten) schafft mehr Raum für die Fond-Passagiere, aber auch für eine größere Motorenvielfalt als bisher: Benziner, Diesel, Flüssig- (LPG) und Erdgas (CNG), Elektroantrieb und Hybrid. Nur ein Dreizylinder, wie er von BMW/Mini und Renault favorisiert wird, fehlt.
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Ende 2012 ist er da: Der neue VW Golf wird mal wieder größer und geräumiger als bisher.
Bild: Marcelo Poblete Press
Ergänzt wird die Palette durch den 1.4 TSI mit 122 PS in der Multifuel-Version (für E85-Biosprit) und um die 110 PS starke Erdgasvariante 1.4 TSI CNG. Der 4Motion-Allradantrieb soll nur in Verbindung mit drei verschiedenen TDI-Aggregaten lieferbar sein.
Fazit
VW strebt moderat nach oben, wie das Programm bis 2015 beweist. Die Autos sollen hübscher aussehen, besser funktionieren, länger halten, mehr Spaß machen und innovative Akzente setzen – so will die Marke den Preisaufschlag gegenüber Hyundai und Toyota rechtfertigen, den sie braucht, um gesunde Margen einzufahren.
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