So kann ein Miet-Wohnmobil aussehen

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Wohnmobil mieten

— 30.04.2014

Wohnmobil mieten – so geht's!

Heute noch in Bayern, morgen an der Adria – die Ferienwohnung auf Achse macht es möglich. Ein eigenes Wohnmobil lohnt sich aber nur, wenn man es regelmäßig nutzt. Gut, dass man Wohnmobile auch mieten kann.

Menschen in Wohnmobilen schauen meist fröhlich aus dem Cockpit. Ist Ihnen das auch schon mal aufgefallen? Kein Wunder, sie sind auf Urlaubstour, immer der Sonne nach. Schön, wenn man sich so einen Freizeitbegleiter auch noch leisten kann, träumt da mancher. Doch halt: Viele Urlauber sitzen nur am Steuer eines Mietmobils. Der Spaß ist zwar nicht billig, doch mieten ist sinnvoller als kaufen, wenn man das Wohnmobil nur für zwei Ferienwochen nutzt. Wir erklären, worauf Mieter achten sollten. Welche Wohnmobile sind zu mieten, und was kosten sie? Fast alle Größen sind zu haben. Eine Übersicht mit Preisbeispielen für die gängigsten Wohnmobiltypen für zwei bis vier Personen finden Sie unten in der Tabelle. Die Preise gelten pro Tag, variieren nach Saison. Für einen Familien-Alkoven mit vier Schlafplätzen liegen sie beispielsweise bei McRent inklusive unbegrenzter Freikilometer zwischen 79 und 140 Euro. Plus einer Pauschale für Gas und Außenreinigung. Kosten für Sprit und Stellplätze gehen extra. Wo bekommt man Wohnmobile? Viele Händler unterhalten eine Vermietflotte, zu finden übers Internet oder Branchenbuch. Hier eine Auswahl an Adressen: • mcrent.dehymerrent.deadac.de/wohnmobilecamperdays.de. Die Vergleichs- und Buchungsplattform camperdays.de ist auf die USA, Kanada, Australien und Südafrika spezialisiert, inklusive telefonischer Beratung.

Welche Bedingungen gelten für die Anmietung? Meist gilt für den Mieter und Fahrer ein Mindestalter von 21 bis 25 Jahren. Die meisten Mietmobile wiegen bis zu 3,5 Tonnen, sodass sie mit dem Führerschein Klasse B oder der (alten) Klasse drei gefahren werden dürfen. Bei der Anmietung wird eine Kaution verlangt, sie ist per Kreditkarte zu hinterlegen. Zusätzliche Fahrer müssen registriert werden.

Wie sind die Mobile versichert? Mit Haftpflicht sowie mit Vollkasko. Die Selbstbeteiligung der Kasko im Schadenfall kann beispielsweise bei 1200 Euro in der Voll- und 500 Euro in der Teilkasko liegen. Aber Vorsicht: Schäden durch fehlerhafte Bedienung sind von der Kasko üblicherweise ausgeschlossen. Etwa das versehentliche Befüllen des Wassertanks mit Diesel.

Welche Ausrüstung ist an Bord? Reisefertig ausgerüstete Miet-Wohnmobile haben einen Gasvorrat an Bord, dazu einen Wasserschlauch und eine Kabeltrommel mit Adaptersteckern. Oft auch Fahrradträger, Markise und Rückfahrkamera. Geschirr kann mitunter zugemietet werden, will man nicht eigenes an Bord nehmen. Nur Bettwäsche und Handtücher müssen die Mieter mitbringen.

Darf ein Hund mit an Bord? Nicht immer. Ob Haustiere mitgenommen werden dürfen, muss mit dem Vermieter vor Vertragsabschluss verbindlich geklärt werden.

Was kostet ein Stellplatz in Deutschland im Schnitt? Auf speziellen Reisemobilstellplätzen kostet ein Platz im Schnitt zehn Euro pro Nacht (Infos: top-platz.de). Der Durchschnittspreis auf einem Campingplatz liegt um 28 Euro (Infos: adac.de/campingführer).

Wer hilft bei Defekten? Die Hotline des Vermieters oder der Mobilitätsversicherung.

Bis wann kann ich stornieren? Das regeln die Vermietbedingungen. Völlig kostenlos ist eine verbindliche Buchung selten zu streichen. Da die Kosten bis zu 95 Prozent des Preises ausmachen können, kann der Abschluss einer Reisekostenrücktrittsversicherung sinnvoll sein. Online abzuschließen etwa unter hmrv.de oder erv.de.
Mietpreise für Wohnmobile (pro Tag)
Camping-Bus
(2 Personen)
Teilintegrierter
(2–3 Personen)
Alkoven
(4 Personen)
Integrierter
(4 Personen)
Sparsaison* 63 Euro 88 Euro 79 Euro 98 Euro
Nebensaison* 69 Euro 102 Euro 98 Euro 122 Euro
Zwischensaison* 89 Euro 122 Euro 117 Euro 145 Euro
Hauptsaison* 114 Euro 140 Euro 140 Euro 162 Euro
Servicepauschale** 99 Euro 129 Euro 129 Euro 145 Euro
*Saisonzeiten (Abweichungen und Überschneidungen möglich): Sparsaison – Januar bis März und Oktober bis Dezember; Nebensaison – April; Zwischensaison: Mai und Juni; Hauptsaison – Juli bis September. Preisbeispiele und Saisonzeiten von mcrent.de; Mindestmietzeit 7–14 Tage. **Einmalig pro Anmietung; Stand 4/2014; alle Angaben ohne Gewähr.

So kann ein Miet-Wohnmobil aussehen

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Roland Bunke

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Fazit

Wichtig beim Mieten von Reise­mobilen: Nehmen Sie sich viel Zeit. Einmal, um die Vermietbedingungen genau zu lesen: Was alles ist im Mietpreis enthalten, was kostet extra? Wie sehen die Versicherungs- und Stornierungs­konditionen aus? Und dann bei der Einweisung: Lassen Sie sich alles genau zeigen, fragen Sie nach. Denn Schäden durch Fehl­bedienung gehen auf eigene Rechnung!

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