Zukunft japanischer Sportwagen: Kommentar
Bye-bye, JDM?
Das Turbo-Zischen wird leiser: Mit Blick auf die Pläne japanischer Hersteller sieht es vorerst schlecht aus für kultige Sportwagen wie Evo und STI.
Video: Kommentar japanische Sportwagen (2017)
Tschüss, JDM?
Kein Nachfolger für den Lancer Evo

Wir werden sein Turbo-Zischen vermissen. Für den Lanver Evo ist kein Nachfolger geplant.
Bild: Ronald Sassen
Nissan GT-R R36 kommt nicht vor 2020

Wahrscheinlich gibt es noch zig Facelifts, bevor der R35 endlich einen Nachfolger bekommt.
Bild: Toni Bader
Toyota Supra nicht vor 2019
Toyota hat die JDM-Szene bei der Tokyo Motor Show 2017 verprellt, als statt des Supra mit dem GR HV Sports Concept eine Aussicht auf einen möglichen GT86-Nachfolger gezeigt wurde. Den Supra (ja, Toyota sagt offiziell "der") werden wir nicht vor 2019 sehen. Bleibt nur zu hoffen, dass er sich trotz gleicher Basis signifikant vom kommenden BMW Z4 unterscheiden wird und seinen japanischen Charakter beibehält.
2020 könnte mit dem RX-9 der Wankelmotor zurückkommen
Honda ist aktuell der einzige japanische Hersteller, der die JDM-Fans mit frischem Blech beliefert. Der neue Type-R erntet überall Lob für sein expressives Design und den bärenstarken Frontantrieb. Beim NSX ist sogar eine kleinere Variante im Gespräch. Bloß beim Nachfolger des S2000 halten sich die Japaner noch sehr bedeckt. Mit dem RX-9 könnte es bei Mazda ein Revival des Wankelmotors geben, allerdings auch nicht vor 2020. Immerhin wurde 2015 die vierte Generation des MX-5 eingeführt.
Kommentar
Schlechte Aussichten für JDM-Fans? Kurzfristig ja. In den nächsten Jahren müssen sich die Liebhaber japanischer Sportwagen gedulden. Während die Preise für guterhaltene Kult-Japaner wie Honda S2000, Toyota Supra Mk4 und Nissan GT-R R32 bis R34 immer mehr anziehen, lassen die Nachfolger auf sich warten. Aber spätestens Anfang 2020 dürfte es dann ein großes Comeback der japanischen Sportwagen geben – hoffentlich!
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