Zukunft Mercedes M-Klasse
So kommt der nächste ML

Im Frühsommer 2011 debütiert die dritte M-Klasse-Generation. Kein Modellwechsel wie jeder andere. Denn mit dem neuen ML startet Mercedes bei den SUV eine weltweite Hybrid-Offensive.
- Georg Kacher
Geplant war alles ganz anders. Aus dem Deal mit Chrysler hätte ein neues SUV-Dream-Team mit Mercedes und Jeep hervorgehen sollen – frei nach dem Motto: Gemeinsam sind wir stärker. Doch das US-Engagement floppte, die Stückzahlenblase platzte, das Geschäft lief immer schlechter. Aktuell machen der schwache Dollar und die Wirtschaftskrise den Offroadern einen dicken Strich durch die Rechnung. Doch Mercedes setzt weiter auf Allradantrieb in allen Formaten. Die aktuelle Geländewagen-Modellplanung sieht im Detail so aus:
• GLK-Facelift Ende 2012, Nachfolger 2016;
• GL-Nachfolger (X166) Anfang 2012;
• G-Klasse-Produktion dank großem Militärauftrag verlängert bis 2015;
• R-Klasse-Facelift Mitte 2010, R-Klasse-Nachfolger (W/V 252) bis auf Weiteres gestoppt;
• M-Klasse-Nachfolger (W 166) Frühsommer 2011.
• GLK-Facelift Ende 2012, Nachfolger 2016;
• GL-Nachfolger (X166) Anfang 2012;
• G-Klasse-Produktion dank großem Militärauftrag verlängert bis 2015;
• R-Klasse-Facelift Mitte 2010, R-Klasse-Nachfolger (W/V 252) bis auf Weiteres gestoppt;
• M-Klasse-Nachfolger (W 166) Frühsommer 2011.
Eine engere Verknüpfung der M-, G- und R-Familie?

Bild: futurecarProject
• Die M-Klasse sollte etwas flacher und deutlich kantiger werden, aber nicht länger;
• die GL-Klasse war auf noch größer und noch nobler gepolt. Sogar eine Maybach-Variante mit
V12-Motor war angedacht;
• aus der R-Klasse wollte man eine Mischung aus S-Klasse-Kombi und Audi A6 Allroad machen.
Der nächste GL darf kein Protz-Auto werden
Video: Mercedes ML Erlkönig
Totgesagte fahren länger
Neue ML-Motoren
Mit dem neuen ML geht Mercedes designmäßig auf Nummer sicher. Die markante C-Säule wird ebenso übernommen wie die keilförmige Silhouette und das Maßkonzept. Neu sind dagegen die Motoren:
• Auch im ML wird der 204 PS starke 2,2-Liter-Diesel (OM 651) zu haben sein;
• vom V6-Diesel wird nach der Leistungssteigerung auf 231 PS auch eine Variante mit 272 PS/600 Nm angeboten als Ersatz für den V8 CDI;
• beim V6-Benziner rechnen Insider mit einer Leistungssteigerung auf 333 Turbo-PS;
• der V8 wird auf Direkteinspritzung und Doppelturbo umgestellt. Das bringt 408 PS im ML 460 CGI und 571 PS im ML 55 AMG.
• Auch im ML wird der 204 PS starke 2,2-Liter-Diesel (OM 651) zu haben sein;
• vom V6-Diesel wird nach der Leistungssteigerung auf 231 PS auch eine Variante mit 272 PS/600 Nm angeboten als Ersatz für den V8 CDI;
• beim V6-Benziner rechnen Insider mit einer Leistungssteigerung auf 333 Turbo-PS;
• der V8 wird auf Direkteinspritzung und Doppelturbo umgestellt. Das bringt 408 PS im ML 460 CGI und 571 PS im ML 55 AMG.
Der Plug-in-ML fährt im E-Betrieb emissionsfrei
Gleichzeitig wird Mercedes vom Start weg mit zwei neuen Hybrid-Aggregaten antreten:
• Mild Hybrid für den ML 250 CDI: 20 PS Elektromotor-Mehrleistung, 80 Nm mehr Drehmoment, 13 Prozent weniger Verbrauch, 150 g CO2/km;
• Plug-in-Hybrid für den ML 350 CGI Biturbo: 80 PS E-Motor-Mehrleistung, 160 Nm Drehmomentplus, 15 Prozent weniger Verbrauch, 160 g CO2/km.
Der Plug-in-ML fährt im E-Betrieb emissionsfrei maximal 30 Kilometer weit. Mal sehen, was Audi (Vorsprung durch Technik) und BMW (Efficient Dynamics) dem blauen Wunder aus Stuttgart (Blue Hybrid) entgegenzusetzen haben ...
• Mild Hybrid für den ML 250 CDI: 20 PS Elektromotor-Mehrleistung, 80 Nm mehr Drehmoment, 13 Prozent weniger Verbrauch, 150 g CO2/km;
• Plug-in-Hybrid für den ML 350 CGI Biturbo: 80 PS E-Motor-Mehrleistung, 160 Nm Drehmomentplus, 15 Prozent weniger Verbrauch, 160 g CO2/km.
Der Plug-in-ML fährt im E-Betrieb emissionsfrei maximal 30 Kilometer weit. Mal sehen, was Audi (Vorsprung durch Technik) und BMW (Efficient Dynamics) dem blauen Wunder aus Stuttgart (Blue Hybrid) entgegenzusetzen haben ...
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