Zukunft Mercedes M-Klasse — AUTO BILD ALLRAD 6/2009 — 10.06.2009
So kommt der nächste ML
Mut zur Kante: Die neue M-Klasse wirkt optisch deutlich moderner, traditionelle Stilelemente wie die prägnante C-Säule bleiben erhalten.
Im Frühsommer 2011 debütiert die dritte M-Klasse-Generation. Kein Modellwechsel wie jeder andere. Denn mit dem neuen ML startet Mercedes bei den SUV eine weltweite Hybrid-Offensive.
ANZEIGE
• GLK-Facelift Ende 2012, Nachfolger 2016;
• GL-Nachfolger (X166) Anfang 2012;
• G-Klasse-Produktion dank großem Militärauftrag verlängert bis 2015;
• R-Klasse-Facelift Mitte 2010, R-Klasse-Nachfolger (W/V 252) bis auf Weiteres gestoppt;
• M-Klasse-Nachfolger (W 166) Frühsommer 2011.
Eine engere Verknüpfung der M-, G- und R-Familie?

Neuer Unterbau: Der BLK ist eine fünftürige B-Klasse im SUV-Look. Lieferbar wahrscheinlich ab 2013 für rund 24.000 Euro.
• Die M-Klasse sollte etwas flacher und deutlich kantiger werden, aber nicht länger;
• die GL-Klasse war auf noch größer und noch nobler gepolt. Sogar eine Maybach-Variante mit
V12-Motor war angedacht;
• aus der R-Klasse wollte man eine Mischung aus S-Klasse-Kombi und Audi A6 Allroad machen.
Der nächste GL darf kein Protz-Auto werden

Hier rollt die Konkurrenz: Auch VW will spätestens 2011 in die SUV-Zukunft starten. Und zwar mit dem nächsten VW Touareg.
ANZEIGE
Neue ML-Motoren
Mit dem neuen ML geht Mercedes designmäßig auf Nummer sicher. Die markante C-Säule wird ebenso übernommen wie die keilförmige Silhouette und das Maßkonzept. Neu sind dagegen die Motoren:• Auch im ML wird der 204 PS starke 2,2-Liter-Diesel (OM 651) zu haben sein;
• vom V6-Diesel wird nach der Leistungssteigerung auf 231 PS auch eine Variante mit 272 PS/600 Nm angeboten als Ersatz für den V8 CDI;
• beim V6-Benziner rechnen Insider mit einer Leistungssteigerung auf 333 Turbo-PS;
• der V8 wird auf Direkteinspritzung und Doppelturbo umgestellt. Das bringt 408 PS im ML 460 CGI und 571 PS im ML 55 AMG.
Der Plug-in-ML fährt im E-Betrieb emissionsfrei
Gleichzeitig wird Mercedes vom Start weg mit zwei neuen Hybrid-Aggregaten antreten:• Mild Hybrid für den ML 250 CDI: 20 PS Elektromotor-Mehrleistung, 80 Nm mehr Drehmoment, 13 Prozent weniger Verbrauch, 150 g CO2/km;
• Plug-in-Hybrid für den ML 350 CGI Biturbo: 80 PS E-Motor-Mehrleistung, 160 Nm Drehmomentplus, 15 Prozent weniger Verbrauch, 160 g CO2/km.
Der Plug-in-ML fährt im E-Betrieb emissionsfrei maximal 30 Kilometer weit. Mal sehen, was Audi (Vorsprung durch Technik) und BMW (Efficient Dynamics) dem blauen Wunder aus Stuttgart (Blue Hybrid) entgegenzusetzen haben ...


Kommentare zum Artikel (5)
Das sehen Sie auch so? Oder anders? Diskutieren Sie mit!12.06.2009 01:35Uhr
27.06.2009 12:12Uhr
Bei der Motorenpalette tut sich Einiges. Der Käufer wird wohl auf eine der Hybridvarianten umsteigen. Man ist ja "moralisch" wegen der Energieeinsparung und des geringeren CO2-Ausstosses dazu verpflichtet.
Eines ist aber sicher: DB wird sich die Energieeinsparung überproportional teuer bezahlen lassen. Von dem Fahrzeug als solchem garnicht zu reden. Schon jetzt ist die Preissteigerung zwischen der Preisliste 2006 und 2009 fast 8 %.
28.07.2009 13:35Uhr
Ich selber hatte grosse Probleme mit der neuen M-Klasse. Mehrfach viel das komplette Sicherheitspaket während der Fahrt aus. Die NL hat das nicht gekümmert sondern verspottete mich noch ("schön, dass Sie mit Mercedes so zufrieden sind").
Aber alles kein Problem -ich habe viel Humor und Lebensfreude - bald zusammen mit meinem neuen X5
13.01.2010 20:54Uhr
01.02.2010 16:47Uhr
bei meinem Ml sind nach bisschen mehr als 3 Jahren hinten die Achsgelenke verschliessen, das "teure" Leder gebrochen und was am ärgerlichsten ist, Mercedes hat sich noch nicht mal an den kosten beteiligt und das, obwohl ich das fahrzeug stets in der Niederlassung zur Inspektion hatte.
meiner Meinung nach hat Mercedes ein ganz, ganz grosses Qualitätsproblem was geschickt auf die Kunden umgelegt wird.
Kommentar verfassen
Fügen Sie Ihre Meinung der aktuellen Artikeldiskussion hinzu.