ADAC Kindersitz-Test 2017

ADAC Kindersitz-Test 2017

Gutes muss nicht teuer sein

Der ADAC hat 16 Babyschalen und Kindersitze getestet. Die meisten sind gut, zwei Sitze fielen beim Frontalcrash aber durch!

Testsieger: Die Babyschale Cybex Aton M i-Size überzeugte (auch mit Isofix-Basis) vor allem bei "Sicherheit" und "Bedienbarkeit".

Gute Kindersitze müssen nicht teuer sein, schon für 140 Euro gibt es sichere Modelle. Das hat der jüngste Kindersitz-Test (Oktober 2017) von ADAC und Stiftung Warentest ergeben, bei dem 16 Babyschalen und Kindersitze aller Größen auf Sicherheit, Bedienbarkeit, Ergonomie und Schadstoffgehalt überprüft wurden. Zwölf erhielten das Testurteil "gut", zwei waren "befriedigend". Zwei der getesteten Sitze bekamen wegen gravierender Sicherheitsmängel aber die Note "mangelhaft": Beim Frontalcrash lösten sich beim Jané Grand die Haken der Isofix-Halterung, der Recaro Optia mit SmartClick Base schleuderte sogar durchs Prüflabor. Der ADAC hatte dieses Ergebnis bereits im Juli 2017 vorab bekannt gegeben.

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Der Recaro Optia löste sich von der "SmartClick"-Base und schleuderte mitsamt Dummy durch das Prüflabor.

Der Optia hatte zuvor bereits 2016 im Test versagt, damals noch mit der Basis "Recaro Fix". Recaro ersetzte sie daraufhin durch das System "SmartClick", das Ergebnis beim Crashtest war aber dasselbe. Die Firma hat das Modell inzwischen vom Markt genommen und tauscht bereits gekaufte Sitze kostenlos um. Infos zum Rückruf von Recaro Optia und auch Zero finden Sie hier. Jané verkauft den Sitz Grand weiter, bietet aber eine kostenlose Reparatur an.
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Das beste Ergebnis im aktuellen Test lieferte die Babyschale Cybex Aton M i-Size ab (mitBase M i-Size, 350 Euro, Note 1,6). Sie überzeugte die Tester ebenso wie die Variante ohne Isofix-Basis (200 Euro, Note 1,8) mit einfachem Einbau und logischer Bedienung sowie mit bester Sicherheit beim Frontal- und Seitencrash. Detaillierte Ergebnisse, auch zu den weiteren getesteten Sitzen, finden Sie dieses Mal nicht in der Bildergalerie, sondern bei der Stiftung Warentest. Ein Fazit gibt es hier beim ADAC.

Vor dem Kauf: Sitz im eigenen Auto montieren

Getestet wurden die Kindersitze aus allen Gewichtsklassen in den Kriterien Sicherheit (Frontal- und Seitencrash mit verschieden großen Dummys), Bedienung und Ergonomie, Schadstoffprüfung sowie Reinigung und Verarbeitung. Grundsätzlich gilt: Ein Kindersitz sollte vor dem Kauf immer einmal probeweise im eigenen Auto montiert werden – nicht jeder Sitz passt gleich gut in jedes Auto. Und weil auch Kinder unterschiedlich sind, sollten sie Probe sitzen.

Stichworte:

ADAC

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