Der ADAC hat Preise für seine Lade-Kooperation mit dem Stromanbieter Aral Pulse bekannt gegeben. Sie gelten ab 1. August. Die bisherige Kooperation mit Deutschlands größtem Ladenetzbetreiber EnBW, die fünf Jahre lang existierte, geht dann zu Ende. Die ADAC-Ladekarte kann noch bis zum Jahresende zum Laden von E-Autos genutzt werden, allerdings gelten in dieser Zeitspanne die Tarife von EnBW.

ADAC e-Charge hat 400.000 Nutzer

Im April hatte der ADAC die Kündigung bei EnBW bekannt gegeben. "Es ging uns darum, für unsere Mitglieder bessere Bedingungen herauszuholen – das ist uns mit dem neuen Partner gelungen", so ein ADAC-Sprecher gegenüber AUTO BILD. Rund 400.000 Menschen nutzen derzeit ADAC e-Charge.
Durch die Kooperation mit Aral Pulse ändert sich einiges bei ADAC e-Charge: So wird die alte Ladekarte ihre Gültigkeit verlieren. Stattdessen muss eine neue Ladekarte bestellt werden. Wer ohne Ladekarte unterwegs ist, kann zukünftig mit der Lade-App für Smartphones von Aral Pulse laden. Es gibt sie im Google Playstore und App Store von Apple kostenlos zum Download.
Aral Pulse Ultra-Schnelllader
Aral Pulse betreibt aktuell rund 2700 Ladepunkte, dabei handelt es fast ausschließlich um Gleichstrom-Schnelllader mit mehr als 100 kW Ladeleistung.
Bild: ARAL

Bis Ende September gilt ein Sondertarif

Wie bisher wird es für Nutzung von ADAC e-Charge keine Monatsgebühr geben. Allerdings ist die Mitgliedschaft im ADAC Bedingung. Wer als ADAC e-Charge-Mitglied ab 1. August an einem Aral-Schnelllader die Batterie lädt, zahlt bis einschließlich 30. September 0,51 Euro pro Kilowattstunde. Das ist ein Sondertarif und im Marktvergleich sehr günstig für superschnelles Laden an der HPC-Säule (High Power Charger).
Ab 1. Oktober gilt dann der normale Tarif: 0,57 Euro pro Kilowattstunde an einer der rund 2700 Ladepunkte von Aral Pulse und 0,75 Euro / kWh an einer der über 100.000 Roaming-Ladestationen, die ebenfalls über die App zugänglich sind. Dieser Preis gilt auch im Ausland. Aral Pulse baut sein HPC-Netzwerk derzeit zügig aus, bis 2030 soll es bereits 20.000 eigene Ladepunkte haben. Von rund 400 Standorten in Deutschland sind 390 Schnelllader.

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Und so registrieren sich ADAC-Mitglieder für den neuen Ladepartner von e-Charge ab 1. August: Zuerst muss die Aral pulse App heruntergeladen und ein Benutzerkonto erstellt werden. Anschließend kann im Menüpunkt "Profil" der ADAC e-Charge-Tarif ausgewählt werden. Zur Verifizierung muss die ADAC-Mitgliedsnummer hinterlegt werden. Damit lässt sich der neue ADAC e-Charge Tarif aktivieren.