Zehn Felgenreiniger im Test

Zehn Felgenreiniger im Test

Felgenreiniger: Test

Die besten Felgenreiniger

Zehn Felgenreiniger treten im Test gegeneinander an. Einer setzt sich mit strahlender Reinigungskraft überraschend deutlich von den anderen Kandidaten ab.
Für die Optik von Alufelgen macht es einen großen Unterschied, ob sie gepflegt werden oder nicht. Und für rückstandslose Sauberkeit und lange Haltbarkeit sind spezielle Reinigungsprodukte nötig. Zehn Felgenreiniger schickt AUTO BILD zum Test ins Fachlabor. Die Tester machen dort spezielle Testbleche und Felgen erst einmal schmutzig – so gleichmäßig, dass alle Reiniger vergleichbare Ausgangsbedingungen haben. In Zusammenarbeit mit der Kfz-Sachverständigenorganisation GTÜ werden Reinigungsleistung, Materialverträglichkeit und Handhabung der Produkte überprüft.

Felgenreiniger-Test: Nicht alle lösen Schmutz von selbst

Neben den oft in Baumärkten zu findenden Klassikern von Sonax, Liqui Moly, Tuga und Nigrin treten eher im Autozubehör erhältliche Reiniger von Dr. Wack und Meguiar's an. Dazu ein Tankstellen-Reiniger von Aral, zwei hauptsächlich online gehandelte Produkte von Koch Chemie und Liquid Elements und ein Neuling von Petronas. Beim ersten Test soll sich der Schmutz ohne mechanische Unterstützung lösen. Schon dabei zeigen sich deutliche Unterschiede: Die Testbleche mit verkrustetem Bremsstaub werden circa fünf Minuten bis zur Hälfte in den Reiniger eingetaucht und dann entnommen. Dr. Wack P21S High End erreicht beim Eintauchtest als einziges Produkt eine glänzende, saubere Fläche. Bei den nächstbesten Reinigern Tuga und Sonax sind bereits Schmutzrückstände auf dem Testblech zu sehen. Vereinfacht gesagt: Bei den Reinigern auf den ersten fünf Plätzen ist eine Schmutzablösung durch das Eintauchen feststellbar, bei der anderen Hälfte der Bleche quasi keine.

Nur ein Reiniger greift Aluminium und Kunststoff an

Der Reiniger von Petronas hinterlässt Spuren auf dem Kunststoff.

Weitere Erkenntnis: Alle Reiniger vertragen sich zwar gut mit Chrom und Gummi, aber nicht alle mit Kunststoff. Der Petronas-Reiniger greift die Polycarbonat-Teststreifen so stark an, dass deutliche Risse erkennbar sind. Der Petronas-Reiniger ist auch der einzige im Testfeld, der unlackiertes Aluminium stark angreift: Das Alu-Testblech ist nach 20-stündiger Einwirkung deutlich korrodiert. Bei fünf anderen Produkten kommt es zu Korrosion bei verzinktem Eisen. Am Ende des Tests wird klar: Mit jedem der Reiniger bekommen Sie Ihre verschmutzten Alu-Räder wieder sauber – wenn Sie zusätzlich mit Schwamm oder Bürste schrubben. Wer nur aufsprühen und abspülen möchte, sollte einen Felgenreiniger der Plätze eins bis fünf wählen.
# Felgenreiniger im Test
1.

Dr. Wack P21S High End

Preis: 20,42 Euro*
Bewertung: sehr empfehlenswert

2.

Sonax Xtreme Felgenreiniger Plus

Preis: 19,99 Euro*
Bewertung: empfehlenswert

3.

Tuga Alu-Teufel Spezial

Preis: 12,49 Euro*
Bewertung: empfehlenswert

4.

Nigrin Felgen-Reiniger EvoTec

Preis: 7,59 Euro*
Bewertung: empfehlenswert

5.

Liqui Moly Felgenreiniger Spezial

Preis: 11,66 Euro*
Bewertung: empfehlenswert

6.

Aral FelgenReiniger Intensiv

Preis: 10,90 Euro*
Bewertung: bedingt empfehlenswert

7.

Liquid Elements Dust Cracker

Preis: 16,99 Euro*
Bewertung: bedingt empfehlenswert

8.

Koch Chemie ReactiveWheelCleaner

Preis: 19,85 Euro*
Bewertung: bedingt empfehlenswert

9.

Meguiar’s Ultimate Cleaner

Preis: 19,99 Euro*
Bewertung: bedingt empfehlenswert

10.

Petronas Durance Wheel Shine

Preis: 10,95 Euro*
Bewertung: nicht empfehlenswert

So haben wir getestet

Wer Reinigungsprodukte testen will, braucht vor allem klar definierten Schmutz. Aus diesem Grund prüft AUTO BILD die Produkte in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) in einem Fachlabor. Unter den dortigen Bedingungen hat jeder Reiniger die gleichen Voraussetzungen. Die typische Verschmutzung mit Bremsstaub wird auf einem Prüfstand erzeugt: Eine Felge mit Testblechen an der Innenseite wird vier Tage lang in regelmäßigen Abständen von 140 auf 50 km/h heruntergebremst. So entsteht eine mit Schmutz verkrustete Fläche. Die schmutzigen Bleche werden zunächst in Reiniger eingetaucht und dann entnommen, um zu sehen, wie effektiv dieser den Schmutz ohne weitere Bearbeitung löst. An verschmutzten Kompletträdern testen wir die Reinigungsleistung mit Schwamm, Hochdruck und Wasserstrahl.
Lars Busemann

Lars Busemann

Fazit

Ein klares Ergebnis: Geht es um die Schmutzlösekraft, liegt Dr. Wack deutlich vorn. Bei den Reinigern  von Platz sechs bis zehn müssen Bürste und Schwamm unterstützen, damit es wirklich sauber wird.

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