Deutschlandweit erste Genehmigung für PV-Fahrzeugintegration
Fahrzeuge mit Solardach: Sono Motors erhält Betriebserlaubnis

Bild: Sono Motors
Sono Motors darf Fahrzeuge nun offiziell mit Solarmodulen nachrüsten. Das macht das Solartechnologie-Unternehmen zum bislang ersten Anbieter, der in Deutschland eine solche Betriebserlaubnis erhielt. Nachdem das Münchner Start-up mit dem gescheiterten Solar-Elektroauto Sono Sion eigentlich schon kurz vor dem Aus gestanden hatte, ist jetzt von einem "Meilenstein für nachhaltige Mobilität" die Rede. AUTO BILD fasst das Wichtigste für Sie zusammen.
Allgemeine Betriebserlaubnis für das "Solar Bus Kit"
Mit dem Solar Bus Kit hat Sono Motors eine Lösung entwickelt, die eine Nachrüstung von Solarmodulen auf Dächern von Bussen möglich macht. Der über die PV-Anlage erzeugte Solarstrom wird direkt ins elektrische System des Fahrzeugs eingespeist und soll so zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch verhelfen. Hierfür musste das Unternehmen laut eigenen Angaben umfassende Prüfungen durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) und den TÜV bestehen.
Dabei galt die Solarintegration auf Fahrzeugen aufgrund fehlender Verfahrensstandards und Prüfkriterien Sono Motors zufolge hierzulande bislang als nicht genehmigungsfähig. Durch die enge Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Behörden und die strikte Einhaltung aller Auflagen sei es dem Unternehmen dennoch gelungen, eine entsprechende Zertifizierung zu erhalten.
Sono Motors leistet Pionierarbeit
Laut Managing Director Denis Azhar habe Sono Motors mit der allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) für sein Solar Bus Kit nicht nur einen wichtigen Meilenstein für das Unternehmen selbst, sondern für "die gesamte Branche" erreicht. Dank des Solar Bus Kit könnten Kunden den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß deutlich reduzieren und zugleich die Reichweite ihrer Fahrzeuge erhöhen. Sicherheit, Gesetzeskonformität sowie Kosten- und Zeiteffizienz stünden dabei immer an oberster Stelle.
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