Audi, Alfa, Seat, Lancia, Mercedes, VW
Was wäre, wenn ...

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Es gibt Autos, denen würde eine andere Marke gut tun. Und es gibt Marken, denen würden andere Autos gut tun. Wir haben das mal durchgespielt.
Es ist die alte Geschichte vom Aschenputtel. Vom Nobody oder vom unbekannten Außenseiter, der alles mitbringt, was man für Aufstieg und Anerkennung in der weiten Welt braucht: strahlendes Aussehen, überzeugende Leistung und vielleicht diesen Schuss gewinnendes Selbstbewusstsein, das den Typ aus der Masse heraushebt. Allein, es fehlt das gewisse Etwas. Das kann der richtige Familienname auf der Visitenkarte sein oder ein Zug um die Augen, der über seinen weiteren Weg entscheidet. Oder nennen wir es doch einfach nur: den Nasenfaktor. Der macht oft genug auch bei Autos den kleinen, feinen Unterschied aus. Da fasziniert ein Modell auf den ersten Blick so sehr, dass man denkt: Es hätte auch bessere Eltern verdient. Einen bekannten Namen oder den Kühlergrill mit dem prominenten Markenlogo. Wir haben uns den Spaß erlaubt, solchen Typen auf die Sprünge zu helfen. Sie aus der Menge herauszufischen und ihnen zumindest in der Computerretusche das letzte Quäntchen zu verleihen, das noch fehlt. Meist ist das der Kühlergrill einer bekannten Marke – eben der Nasenfaktor. Wohlgemerkt, es handelt sich um ein Spiel. Diese Bilder sind mit einem Augenzwinkern entstanden und sollten auch in diesem Geist betrachtet werden. Wir wollen niemandem auf die Füße treten oder Versäumnisse vorwerfen. Es ist ein einziges: "Was wäre, wenn ...?"
... der Leon eine Alfa-Nase hätte?

Viele nennen ihn den schönsten Kompakten von VW: Der Leon brachte der Marke Seat den lang ersehnten Aufschwung. Den hätte auch Alfa verdient (Bild oben).
Bild: Werk

Das Tesla Model S stromert durch die Luxusklasse. Sein schöner Körper mit der Nase eines Teddybären würde auch gut zum Lancia-Lable passen.
Bild: Andrei Avarvarii
Fazit
Hoffentlich macht Ihnen unsere Entdeckungstour Spaß. Denn mit Bierernst sollte man die frechen Ideen nicht betrachten: Ein Seat mit Alfa-Logo, ein Maserati mit Stern – da werden die Gralshüter laut jammern. Aber Genießer, die einen Sinn haben für den spielerischen Umgang mit Formen, Symbolen und Image, entdecken reizvolles Neuland. Sie erkennen vielleicht, was einigen Marken hier und da noch fehlen könnte, und sehen manchen Schatz, der andere Eltern verdient hätte. Dann hat sich das Spiel doch schon gelohnt.
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