Audi Concept C (2025): elektrisches TT-Comeback?
Möglicher TT-Nachfolger: Baut Audi wieder einen Sportwagen?
Bild: AUDI AG
Es ist erst ein gutes Jahr her, dass der Audi-Chefdesigner Mark Lichte seinen Platz räumte und Massimo Frascella den Posten des Chefdesigners übernahm. Mit dem neuen Chief Creative Officer will Audi ein neues Markendesign etablieren. Keine leichte Aufgabe, wenn man seine Markenidentität nicht über Bord werfen möchte. Frascellas erster Streich ist der Elektro-Roadster Concept C – der glatt als Nachfolger des eingestellten TT durchgehen könnte.
Die erste Design-Neuerung dürfte die als "Vertical Frame" bezeichnete, neue Front sein. Inspiriert vom Auto Union Typ C von 1936 und dem Audi A6 der Generation C6 wird der Grill wieder deutlich schmaler und verfügt über einen vertikal ausgerichteten Rahmen und viele vertikale Lamellen.
Erster Audi mit elektrischem Hardtop
Das Ganze erinnert erst mal an den Jaguar Type 00. Im Gegensatz zum recht plan gestalteten Briten zieht sich aber die Audi-Front spitz zu, was das Design stimmiger macht. Seitlich verläuft eine markante Designlinie über die gesamte Fahrzeuglänge, im Kontrast dazu gibt es sehr weiche Rundungen im Fahrgastzellenbereich. Und: Als erster Audi überhaupt verfügt das Auto über ein elektrisch faltbares Hardtop.

Vorn wie hinten besteht die Lichtsignatur aus vier Elementen, die ein schmales Band bilden. Das Heckdesign: sehr breit und stämmig.
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Darüber hinaus debütiert mit dem Concept C eine neue Lichtsignatur – ungewöhnlich, wenn man bedenkt, dass Audi erst mit den neuen Modellgenerationen auf eine aktive OLED-Technologie gesetzt hat. Das neue Signet besteht aus vier horizontalen Leuchtelementen in den Scheinwerfern und Heckleuchten. Gerade letztere lassen das Heckdesign – das ein wenig an den Audi RSQ aus dem Film "I, Robot" erinnert – sehr breit und stämmig wirken.
Das Display lässt sich verstecken
AUTO BILD hat bereits Platz in der Studie genommen. Der Innenraum besteht aus klaren, geometrischen Formen, das Cockpit rückt den Fahrer geschickt in den Mittelpunkt. Schalter aus eloxiertem Aluminium und das "Audi Klick" genannte Bedienkonzept (so nennen die Ingolstädter das akustische und haptische Feedback von Knöpfen und Drehschaltern) fühlen sich sehr hochwertig an, die Haptik der aus dem Vollen gefrästen Knöpfe und Regler gefällt mir sehr gut.

Haptische Knöpfe am Lenkrad und in der Mittelkonsole sowie ein 10,4 Zoll großes, ausfahrbares Display finden sich im Innenraum.
Bild: AUDI AG
Auf ein Zentraldisplay wollte Audi nicht verzichten. Um den aufgeräumten Look aber beizubehalten, lässt es sich im Armaturenbrett verstecken.
Auch das komplett lederfreie Interieur macht einen guten Eindruck. Die Sitze sind zwar relativ hart, aber keineswegs unbequem. Vor allem durch den sehr flauschigen Teppich wirkt das gesamte Interieur-Ambiente sehr wohnlich und einladend. Die Cockpit-Farben zitieren die Außenfarbe ("Titanium").
800-Volt-Technik an Bord
Technisch setzt das Concept C auf die Elektro-Plattform PPE (Premium Platform Electric) mit 800-Volt-Technik, wie wir sie beispielsweise auch vom Audi Q6 e-tron und dem Porsche Macan Electric kennen. Anders als die Premium-Stromer soll das Concept C aber nur 1690 Kilogramm wiegen, was auch niedrigere Leistungen bei gleichbleibendem Fahrspaß ermöglichen soll.
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