Edle Elektro-SUVs im Test

Audi e-tron, Mercedes EQC: Test, Motor, Preis

Audi e-tron vs. Mercedes EQC

Die Zukunft fährt elektrisch, schon klar. Und heute? Wer fährt jetzt bereits besser: Mercedes EQC oder Audi e-tron? Hier ist der erste Vergleich.
Platz 1 mit 528 von 750 Punkten: Audi e-tron. Sehr großzügiges Raumangebot. Hoher Komfort, Antrieb und Fahrwerk souverän. Herausragende Bremsen. Basispreis: ab 80.900 Euro (Ersparnis bei carwow.de mindestens 10.291 Euro).
Platz 2 mit 521 von 750 Punkten: Mercedes EQC. Etwas weniger Platz als im e-tron. Viel Komfort, geschliffener Antrieb, weniger Verbrauch als Audi. Basispreis: ab 71.281 Euro (Ersparnis bei carwow.de mindestens 5.231 Euro).
Jetzt ist es so weit. Mit dem e-tron und dem brandneuen EQC stehen die ersten Großserien-E-Autos von Audi und Mercedes bei den Händlern – sieben Jahre nach dem Model S von Tesla. Glückwunsch! Egal, im ersten Vergleichstest müssen Audi und Benz jedenfalls zeigen, was sie so draufhaben. Beide eint, dass sie eindrucksvolle Erscheinungen sind. Der Audi e-tron ist 4,90 Meter lang und mächtige 1,94 Meter breit, den EQC hat Mercedes mit 4,76 Meter Länge und 1,88 Meter Breite eine halbe Nummer kleiner ausgelegt. Wobei die Betonung auf kleiner, nicht klein liegt.

Im Audi reist es sich vor allem hinten sehr viel angenehmer

Üppig: Der Audi bietet bessere Platzverhältnisse als der Mercedes – er ist aber auch deutlich länger.

Für das Platzangebot bedeutet das: Der Audi bietet deutlich mehr Raum und großzügigere Platzverhältnisse, vor allem im Fond. Dort geht es im EQC für ein Auto dieser Größe nicht gerade üppig zu. Man sitzt – wegen der Batterie im Wagenboden – ziemlich hoch, deshalb wird bei Großgewachsenen die Luft über dem Scheitel knapp. Eingerichtet sind Benz und Audi jeweils im Stil des Hauses. Typisch im Cockpit des e-tron sind die drei Displays, zwei davon als Berührungsbildschirme. Oben (10,1 Zoll) für Navi und Multimedia, unten (8,6 Zoll) für Klima und als Schreibfläche fürs Navi. Sieht alles so ähnlich aus wie etwa im A6, allerdings hat der e-tron eine auffälligere Mittelkonsole mit einem seltsamen Automatik-Wählhebel, der unter der Handauflage hervorragt. Man gewöhnt sich dran.

Die versprochenen Reichweiten schaffen beide nicht

Zu optimistisch: Der EQC soll bis zu 411 Kilometer schaffen – das kann unser Test nicht bestätigen.

Der EQC kommt mit Breitwand-Kino. Wir kennen die jeweils 10,25 Zoll großen Displays für Instrumente und Navi/Multimedia ja aus anderen Mercedes-Modellen mit dem MBUX-System. Wie beim Audi sind dort jede Menge Informationen abrufbar, grafisch schön gemacht: Reichweite, Ladezustand, Krafteinsatz, Energiefluss und so weiter. Und der Benz verfügt über die großartige Sprachbedienung für viele Funktionen samt launiger Sprüche: "Hey, Mercedes, was hältst du von BMW?" Antwort: "Das Gleiche wie Sie. Sonst würden Sie ja nicht in diesem Auto sitzen." Wie der e-tron wird der EQC von zwei E-Motoren – jeweils an Vorder- und Hinterachse – angetrieben. Über die wird auch ein Allradantrieb ohne mechanische Kupplung realisiert. Die Batterien liegen jeweils im Wagenboden zwischen den Achsen – günstig für den Schwerpunkt, gut fürs Platzangebot.
Der EQC besitzt einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 80 kWh, der 652 Kilo wiegt (Achslastverteilung 48:52), als maximale Reichweite gibt Mercedes 445 bis 471 Kilometer an (NEFZ). Beim Audi bringt der 95 kWh große Lithium-Ionen-Akku 700 Kilo auf die Waage, die Achslastverteilung liegt hier bei 50:50, als Reichweite verspricht Audi bis zu 411 Kilometer nach der strengeren WLTP-Norm.
Das Fazit von Dirk Branke: "Diese Luxus-Elektro-SUVs bieten (zu?) viel von allem: Leistung, Gewicht, Spurtvermögen, Preis. Für sich genommen technisch faszinierend und im Detail gut gemacht." Weitere Details zum Test finden Sie in der Bildergalerie.

Edle Elektro-SUVs im Test

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