Seit gut fünf Jahren ist der Audi Q8 inzwischen auf dem Markt. Jetzt läuft sich das Flaggschiff-SUV der Ingolstädter warm für seine zweite Lebenshälfte. Bestellbar ist das Facelift bereits ab September, die ersten Auslieferungen folgen noch zum Ende des Jahres.

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Doch von Anfang an: Denn optisch scheint auf den ersten Blick gar nicht so viel passiert zu sein. Die ursprünglich vertikal angeordneten LED-Elementen weichen neuen, pfeilförmig zulaufenden LEDs. Zudem bekommt die Frontschürze neue, vertikale Einleger – beim SQ8 sind L-förmige Akzente eingefasst.

Scheinwerfer und Rückleuchten individualisierbar

Um die Basis, S-Line-Exterieurpaket und den SQ8 auf den ersten Blick voneinander unterscheiden zu können, sind der Unterfahrschutz, die Türaufsatzleisten und der Diffusor beim Basismodell farblich abgesetzt. Dazu kommen zweidimensionale Audi-Ringen, die erstmals beim Q8 e-tron präsentiert wurden.
Audi Q8 Facelift
Schönes Detail: Am Heck gibt's noch richtige Endrohre, die Leuchtengrafik ist individualisierbar.
Bild: AUDI AG

Am Heck kommt neben dem bereits erwähnten Diffusor ein neues Signet in den Rückleuchten zum Einsatz. Besonders ist hier der Umfang an Individualisierungen, die die Ingolstädter anbieten – an den Scheinwerfern wie auch den Rückleuchten. Bei den optionalen HD Matrix LED-Scheinwerfer mit Laserlicht arbeiten jeweils 24 LEDs und eine Hochleistungslaserdiode.
Das Laserlicht wird ab 70 km/h aktiv und soll die Reichweite des Fernlichts deutlich erhöhen. Neu für die Top-Ausstattung der Scheinwerfer: die digitalen Tagfahrlichtsignaturen. Insgesamt stehen vier verschiedene Lichtsignaturen zur Auswahl. Abgerundet wird die Außenoptik des frischen Q8 von neuen Lackierungen und Felgen zwischen 21 und 23 Zoll.

Mehr Apps und regelmäßige Software-Updates

Von außen geht's nach innen. Zur Modellpflege erweitert Audi hier besonders das Angebot in puncto Apps, denn erstmals können Passagiere direkt auf beliebte Apps von Drittanbietern (zum Beispiel Spotify oder Amazon music) zugreifen. Regelmäßige Software-Updates sowie ein stetig wachsendes Angebot ermöglichen eine noch stärkere Individualisierung des Infotainmentsystems.
Audi Q8 Facelift
Das Infotainment wird in Sachen Apps ausgebaut, dazu gibt's regelmäßige Updates.
Bild: AUDI AG

Der Store mit marktspezifischem App-Portfolio erweitert den modularen Infotainmentbaukasten der dritten Generation (MIB 3). Was die Fahrassistenzsysteme betrifft, erhält vor allem die Umfeldanzeige eine deutliche Aufwertung.

Sechszylinder- und V8-Motoren im Q8

Motorenseitig wird sich mit dem aufgefrischten Q8 nichts ändern, es bleibt beim Q8 45 TDI mit 231 PS als Einstiegsmodell. Darüber positioniert sich der 50 TDI mit einer Gesamtleistung von 286 PS. Damit wird eine Beschleunigung von 6,1 Sekunden (Q8 50 TDI) und 7,1 Sekunden (Q8 45 TDI) erreicht, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 226 bzw. 241 km/h.
Bei den Benzinern startet die Reise mit dem Q8 55 TFSI, hier arbeiten 340 PS unter der Haube, verhelfen dem großen SUV zu einer Höchstgeschwindigkeit von elektronisch begrenzten 250 km/h und einer Beschleunigung von 5,1 Sekunden auf Tempo 100.
Audi SQ8 Facelift
Farbliche Akzente und Grill-Einlagen in L-Form unterstreichen die Optik des SQ8.
Bild: AUDI AG

Noch schneller vorwärts geht's mit dem SQ8, der mit aufgeladenem V8 und 507 PS vorfährt. Maximale 770 Nm Drehmoment treiben alle vier Räder an, was für eine Beschleunigung auf Landstraßen-Tempo in 4,1 Sekunden sorgen soll, elektronisch begrenzt auf 250 km/h.

Basispreis von knapp 87.000 Euro

Doch das Facelift hat natürlich auch seinen Preis. Zum Marktstart werden für den Einstieg mindestens 86.700 Euro fällig, den Basis-Benziner gibt's ab 89.900 Euro. Wer das S-Modell haben möchte, der muss einen Einstiegspreis von 119.500 Euro auf den Tisch legen.