Audi RS 8

Audi RS 8: Einzelstück, PS, technische Daten, Prototyp, Beschleunigung

Es gibt den RS 8 - aber nur ein Mal

Extreme Optik, 520 PS aus einem Vierliter-V8, Gurte aus Seide, Bremsen mit Kufen: AUTO BILD verrät, was es mit diesem Audi RS 8 auf sich hat!
Was auf den ersten Blick aussieht wie Tuning, ist ein echter Audi – und was für einer. Der RS 8 basiert auf dem Audi S8 der dritten Generation, davon ist optisch aber nicht mehr viel übrig. Die extreme Tieferlegung und der mächtige, weit nach unten gezogene Grill mit Wabengitter lassen ihn deutlich aggressiver wirken. Dieser Auftritt wird durch große Lufteinlässe mit Carboneinsätzen in der Front, 21-Zoll-Felgen und orangefarbene Bremssättel noch verstärkt.

Startknopf wie im Lambo

Der orangefarbene Startknopf auf der Mittelkonsole erinnert an den Lamborghini Huracán.

Leider wurde der RS 8 nicht für die Serie entwickelt. Es handelt sich vielmehr um einen bisher wenig beachteten Prototypen, der derzeit im Auto Forum Neckarsulm in der Sonderausstellung zum 25-jährigen Jubiläum des Audi RS zu sehen ist. Darauf deutet auch das Emblem auf dem Kühlergrill hin, das lediglich dem "RS-Badge" nachempfunden ist. Den RS 8 haben die Audi-Ingenieure 2013 gebaut, um neue Sicherheitsfeatures zu testen. Doch davon später mehr, werfen wir erst mal einen Blick in den Innenraum: Das mit Leder und Alcantara bezogene Lenkrad könnte aus dem ersten R8 stammen, Armaturenbrett und Mittelkonsole sind aus Carbon, und der orangefarbene Startknopf über dem Gangwahlhebel scheint vom Lamborghini Huracán adaptiert worden zu sein. Um den Wagen zu starten, muss man einen Entsicherungshebel betätigen. Auch der Luxus kommt nicht zu kurz: Die Sicherheitsgurte sind aus Seide. Die Leistungsdaten gehen mit 520 PS und 650 Nm aus einem Vierliter-V8-Benziner in Ordnung. Der RS 8 beschleunigt in 4,1 Sekunden von null auf 100 km/h, Schluss ist bei 250 km/h. Die Kraft kommt per achtstufiger Tiptronic und quattro-Allradantrieb auf die Straße, ein selbstsperrendes Mittendifferenzial und eine Luftfederung sorgen für sportliches Fahrverhalten.

Prototyp mit Kufenbremse

Doch zurück zum eigentlichen Zweck der Studie. Mit dem RS 8 testete Audi neue Sicherheitssysteme wie die 3G-Bremse. In die Schweller eingelassene Kufen fahren bei einer Vollbremsung aus und drücken sich auf die Straße, um den Bremsweg zu verkürzen. Oder die neuen Airbagsysteme: So ist beispielsweise der Beifahrer-Airbag in die rechte Seite des Sitzes eingebaut statt im Armaturenbrett. Außerdem gibt es einen Airbag, der verhindert, dass schlafende Passagiere im Liegen unter den Sitzen durchrutschen.

Audi RS 8

Stichworte:

Studie Prototyp

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