Nach dem Q2 gönnt Audi auch dessen Sportvariante, dem SQ2, ein Facelift. Das beinhaltet optische und technische Anpassungen sowie neue Assistenten. Das SUV soll noch 2020 bestellbar sein und Anfang 2021 zu Preisen ab 45.700 Euro bei den Händlern stehen. Den größten Unterschied macht die Front. Der Singleframe des SQ2 sitzt jetzt etwas niedriger und ist mit einem Wabengitter verschlossen – zuvor waren es senkrechte Elemente. Zwischen Grill und Motorhaube befindet sich ein Schlitz, ähnlich wie beim Audi A1. Die Scheinwerfer erhalten eine leicht veränderte Lichtsignatur mit einem zusätzlichen, breiteren Lichtbalken oben. LED ist nach wie vor Serie, gegen Aufpreis gibt es Matrix-LED. In der überarbeiteten Schürze finden sich neu gestaltete seitliche Lufteinlässe. Diese Elemente werden bei der leicht veränderten Heckstoßstange wieder aufgenommen – inklusive der Reflektoren. Wie der Vorgänger liegt auch das Facelift im Vergleich zum Q2 dank des S-Sportfahrwerks zwei Zentimeter tiefer.

Der neue Audi SQ2 fährt teilautonom

Audi SQ2
Mit dem optionalen Parkassistenten kann der SQ2 selbstständig ein- und wieder ausparken.
Im Innenraum ändert sich kaum etwas: Das Sport-Multifunktionslenkrad und die Sportsitze sind Serie, das digitale Cockpit mit Sport-Ansicht gibt es nach wie vor nur gegen Aufpreis. Der einzige Unterschied: An den Türtafeln kommt statt Alcantara nun das Microfasermaterial Dinamica aus recyceltem Polyester zum Einsatz. Neu bei den optionalen Assistenzsystemen ist der adaptive Fahrassistent, mit dem man teilautonom fahren kann. Die Hände müssen zwar am Lenkrad bleiben, doch auf der eigenen Spur kann das Kompakt-SUV dann selbstständig Beschleunigen, Bremsen und Lenken. Das System orientiert sich dabei nicht nur am Vordermann und den Fahrbahn-Markierungen, sondern erkennt auch Geschwindigkeitsbegrenzungen. Außerdem gibt es gegen Aufpreis einen neuen Parkassistenten für den SQ2, der das Auto eigenständig ein- und wieder ausparkt.

Es bleibt beim Zweiliter-Vierzylinderbenziner mit 300 PS

Audi SQ2
Der geliftete SQ2 ist 4,22 Meter lang, 1,50 Meter hoch und 2,01 Meter breit.
Wer mit dem Facelift auf eine Leistungssteigerung gehofft hat, wird allerdings enttäuscht. Auch der überarbeitete Audi SQ2 hat wieder den Zweiliter-Vierzylinderbenziner mit 300 PS und 400 Nm an Bord. Im Vergleich zum 2018 vorgestellten Modell ist der beim Sprint sogar ein Zehntel langsamer: In 4,9 Sekunden beschleunigt das SUV von null auf hundert. Die Elektronik regelt das Auto nach wie vor bei 250 km/h ab. Einzig wählbares Getriebe bleibt die Siebengang-S-tronic. Den Allradantrieb quattro hat Audi für das Facelift überarbeitet, genauer gesagt, die elektrohydraulisch betätigte Lamellenkupplung, die das Drehmoment je nach Fahrsituation an die Vorder- und Hinterachse verteilt. Sie ist jetzt knapp ein Kilo leichter als beim Vorgänger.
Technische Daten Audi SQ2 ● Motor: Turbo-Vierzylinder ● Hubraum: 1984 cm³ ● Leistung: 221 kW (300 PS) ● max. Drehmoment 400 Nm bei 2000-5300 1/min ● Getriebe: Siebengang-S-tronic ● Antrieb: Allrad ● Beschleunigung 0-100 km/h: 4,9 s ● Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h (abgeregelt) ● Verbrauch (NEFZ): 7,7 l/100 km ● CO2-Emissionen: 176 g/km ● Preis: ab 45.700 Euro. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)