Mit dem neuen Audi Q9 haben die Ingolstädter ihr bisher größtes SUV vorgestellt. Damit will Audi den Konkurrenten BMW X7 und Mercedes GLS Paroli bieten. Bei uns gibt es den Q9 vorerst nur als V6-Diesel mit 299 PS. Der US-Markt bekommt zusätzlich mit dem SQ9 die sportliche Version von Audis erstem Luxus-SUV.
In der Sportvariante verdoppelt sich die Leistung auf ganze 600 PS. Die schöpft er aus Audis bekanntem Vierliter-V8 mit Biturbo-Aufladung, der aus den Topmodellen RS 6 und RS Q8 bekannt ist.
Gekoppelt ist der V8 an eine Achtgang-Wandlerautomatik. Der SQ9 soll damit in 3,8 Sekunden die 100-km/h-Marke erreichen. Während der Q9 auf Luxus und komfortables Fahren ausgelegt ist, soll der sportliche Bruder ein aktiveres Fahrgefühl vermitteln.

Heckbetonter quattro-Allrad

Daher soll der quattro-Antrieb im SQ9 heckbetont ausgelegt sein. Dafür sorgt ein elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial an der Hinterachse, zudem gibt es eine Mischbereifung.
Die Designanpassungen gegenüber dem Q9 sind minimal. Am auffälligsten ist der Singleframe-Grill mit der großen Wabenmusterung, der so bereits vom SQ5 bekannt ist und das Gesicht der neuen Audi-S-Modelle darstellt. In den USA ist der Kühlergrill samt Audi-Logo beleuchtet, in Deutschland wäre das nicht zugelassen.

Erstmals Matrix-LED für den US-Markt

Womit wir bei Audis Paradedisziplin angekommen sind – dem Lichtdesign. Der SQ9 kommt mit digitalen Matrix-LED-Scheinwerfern. Während diese Technik in Europa schon fast zum Standard bei Premium-Modellen der Ingolstädter gehört, feiern die Hightech-Scheinwerfer mit dem SQ9 ihre Premiere erst jetzt auf dem US-Markt.
Am Heck trägt das Luxus-SUV ein durchgängiges OLED-Leuchtenband mit 3D-Signatur. Abgerundet wird der SQ9 mit vier Endrohren, die bei Audis S-Modellen mittlerweile wieder zum Standard gehören.
Audi SQ9
Das Heck des SQ9 zeichnet sich durch seine OLED-Rückleuchten und die vier Endrohre aus.
Bild: Audi
Im Innenraum unterscheidet sich der SQ9 nur in ganz wenigen Punkten vom Basis-Q9. Kunden bekommen Sportsitze und können den SQ9 wahlweise als Sechs- oder Siebensitzer bestellen. Wer sich für die Version mit sechs Plätzen entscheidet, erhält in der zweiten Reihe zwei Businesssitze für maximalen Komfort. Hinzu kommen mehrere S-Badges und ein rot umrandeter Startknopf.
Audi SQ9
Im Innenraum unterstreichen rote Akzente den sportlichen Charakter des SQ9.
Bild: Audi

Audi SQ9 zunächst nicht in Deutschland erhältlich

Die S-Variante von Audis neuem Luxus-SUV tritt gegen BMW X7 M60i und Mercedes-AMG GLS 63 an. Während die Konkurrenz auch in Deutschland erhältlich ist, kommt der SQ9 vorerst nicht zu uns.