Mit den E-Autos ist das so eine Sache – ein Hin und Her. Erst springen alle Hersteller auf den E-Zug auf, viele Verbraucher sind zwar skeptisch, aber dennoch interessiert. Mit der Elektroprämie wird die E-Auto-Nachfrage angekurbelt.
Nun aber sinken die Zulassungszahlen für Elektroautos, Hersteller schrauben an ihren Elektromobilitätsplänen. Trotzdem wird weiter an der Technik gefeilt und neue Akkus sollen bald marktreif sein. Und auch bei den Verbrauchern tut sich wieder was: In einer aktuellen Umfrage der Europäischen Beobachtungsstelle für alternative Kraftstoffe (EAFO) gaben fast 60 Prozent der europäischen Autofahrer an, dass sie den Kauf eines Elektroautos in den nächsten fünf Jahren erwägen.

Das Interesse ist da

Nicht ohne Grund veranstalten wir gemeinsam mit Volkswagen zum zweiten Jahr in Folge die AUTO BILD e-Motion Days. Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt: Das generelle Interesse an der E-Mobilität und auch die Neugierde auf die batteriebetriebenen Fahrzeuge ist da.
AUTO BILD e-Motion Days Bielefeld
Das Team erklärt die einfache, aber für viele doch erst ungewohnte Bedienung der Elektro-Fahrzeuge.
Bild: AUTO BILD
Bei unserer Station in Bielefeld kamen wieder reichlich Besucher und löcherten die Experten vor Ort mit ihren Fragen und sprachen über ihre Zweifel in Sachen E-Auto. Anschließend ging es dann auf Tour in einem der ID-Modelle von VW. "Wieso nicht einfach mal ausprobieren, schadet doch nicht", so einer der Passanten.

Die Top 3 der E-Auto-Mythen

  • E-Autos haben viele Pannen ➔ Laut einer ADAC-Pannenstatistik von 2024 sind E-Autos sogar seltener in Pannen verwickelt als gleichaltrige Verbrenner. Und nein, ein E-Auto entfacht auch kein unlöschbares Feuerinferno.
  • E-Autos sind teuer ➔ Das lässt sich so pauschal nicht sagen, denn hier gibt es zwei Dinge zu betrachten: Laden zu Hause an der Wallbox ist deutlich günstiger als das Tanken an der Zapfsäule. Ein vergleichbarer Verbrenner ist auf den ersten Blick in der Anschaffung zwar günstiger, aber Elektroautos kosten auf lange Sicht etwa gleich viel oder sogar weniger als Verbrenner, da Versicherung, Steuer, Energiekosten und Wartung günstiger sind.
  • Die Reichweite ist unzureichend ➔ Natürlich kommt es hierbei auf das gewählte Fahrzeug und dessen Akku an. Beim ADAC-Ecotest 2023 zeigte sich aber, dass die durchschnittliche Reichweite aktueller Elektroautos unter Realbedingungen bereits bei 393 km lag. Und es wird weiterhin an besseren, effizienteren Batterien getüftelt.

Zugang zu den Fahrzeugen ermöglichen

Der unkomplizierte Zugang zur E-Mobilität fehlt. Einfach mal ein E-Auto ausprobieren zu können, ist essenziell, wenn man Vorbehalte abbauen und die Entwicklung für weniger Verbrenner auf den Straßen unterstützen möchte.
Hinweis
Alle weiteren Infos zu den AUTO BILD e-Motion Days 2024
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Wenn Sie vielleicht auch die Anschaffung eines Elektroautos in Betracht ziehen, dann besuchen Sie eine unserer Stationen der e-Motion Days. Dort können Sie ganz unkompliziert eine Probefahrt in einem der VW ID-Modelle machen und so die Autos mit Batterie kennenlernen!

AUTO BILD e-Motion Days 2024

Rückblick auf unser Elektro-Roadshow-Event in Grömitz

Bild: AUTO BILD / Thore Wolff