Auch in diesem Jahr wurden die besten Dienstwagen Deutschlands wieder von AUTO BILD prämiert. In der AvD-Zentrale in Frankfurt am Main verlieh Europas größte Automobilzeitschrift Anfang Februar die achten Firmenwagen-Awards. In insgesamt zwölf Kategorien stellten sich die Fahrzeuge dem Votum der Leser.
Ein Hersteller sticht dabei besonders heraus: Skoda. Die Marke aus Mladá Boleslav sichert sich gleich vier Pokale aus sechs Kategorien – mehr als jeder andere Wettbewerber – und unterstreicht damit erneut ihre Ausnahmestellung im Flottengeschäft.

Skoda holt vier Preise

Den Auftakt macht der Skoda Fabia, der erneut den Importsieg bei den Kleinwagen holt. Der Dauerbrenner überzeugt die Leser mit seinem starken Preis-Leistungs-Verhältnis, solidem Platzangebot und hoher Alltagstauglichkeit. „Qualität muss stimmen, aber auch der Preis“, betont Dr. Tim Steiskal, Vertriebschef Skoda Deutschland. „Wir geben unsere Kostenvorteile eins zu eins an die Kunden weiter. Dafür steht Skoda – und dafür steht unser Leitspruch Simply Clever.“
Skoda ist mit vier Siegen einer der großen Gewinner des Abends.
Bild: Andreas Arnold
In der Kompaktklasse folgt direkt der nächste Doppelschlag: Gesamt- und Importsieger ist erneut der Skoda Octavia. Ein Klassiker, der seit Jahren fest in deutschen Fuhrparks verankert ist. Steiskal: „Der Octavia ist das Herzstück unserer Marke. Wenn Kunden und Leser das genauso sehen, gibt es für uns kein größeres Lob.“
Auch in der Mittelklasse führt kein Weg an Skoda vorbei. Der Superb gewinnt sowohl die Gesamt- als auch die Importwertung. Sein Erfolgsrezept: Oberklasse-Platzangebot zum Mittelklasse-Preis. „Es ist die Symbiose aus Raumangebot, Variabilität und Design – und das alles zu einem Skoda-Preis“, so Steiskal. „Im relevanten Flottenmarkt liegen wir bei rund 90 Prozent.“
Stefan Müller (Geschäftsführer B&M Marketing), Skoda-Vertriebschef Dr. Tim Steiskal und AUTO BILD-Chefredakteur Robin Hornig.
Bild: Andreas Arnold
Der vierte Streich folgt im SUV-Segment: Importsieg für den Skoda Enyaq. Der Stromer zeigt, dass Elektromobilität im Firmenwageneinsatz angekommen ist. „Mit dem Enyaq ist Elektromobilität in der Flotte etabliert“, sagt Steiskal. „Bezahlbare Mobilität, Design und Vertrauen in die Marke; all das zahlt auf dieses Modell ein.“

Kleinwagen und Mittelklasse

Auch Audi darf jubeln. Der Audi A1 gewinnt die Gesamtwertung bei den Kleinwagen und verdrängt damit erstmals den Fabia von der Spitze. Carsten Kortüm, Leiter Großkundenverkauf, erklärt: „Design, Qualitätsanspruch und Markenimage – dafür steht Audi. Genau das schätzen auch Firmenwagenkunden im Leasing.“
Den Preis in der oberen Mittelklasse sichert sich der BMW 5er.
Bild: Andreas Arnold
In der oberen Mittelklasse setzt sich der BMW 5er als Gesamtsieger durch. Komfort und Sportlichkeit bleiben das Erfolgsduo. Tom Kunze, Product Management BMW Mittelklasse: „Der 5er steht wie kaum ein anderes Modell für Langstreckenkomfort und Sportlichkeit. Genau das braucht ein Dienstwagenfahrer.“
Importsieger dieser Klasse wird der Lexus ES. Markus Burgmer, General Manager PR Toyota Deutschland, setzt auf gezielte Sichtbarkeit: „Lexus ist exotisch, ja. Aber genau deshalb suchen wir bewusst Plattformen, um Marke und Produkt erlebbar zu machen – nah an der Zielgruppe.“

Oberklasse und SUVs

In der Oberklasse bleibt alles beim Alten: Gesamtsieger ist erneut die Mercedes S-Klasse. David Perdomo Hollatz, PKW-Vertriebschef von Mercedes-Benz Deutschland übernahm den Pokal: „Wir starten die stärkste Modell- und Technologieoffensive unserer Geschichte. Die S-Klasse ist dafür der perfekte Auftakt.“
Der Importsieg geht an den Rolls-Royce Spectre – ein starkes Signal für elektrischen Luxus. Maximilian Mies, Regional Sales Manager Rolls-Royce: „Elektromobilität passt perfekt zu unserer Marke. Leise, sauber, mühelos – das ist Luxus in Reinform.“
Gesamtsieger bei den SUV und Geländewagen ist erneut der Mercedes GLC.
Bild: Andreas Arnold
Bei den SUVs setzt sich 2025 der Mercedes GLC durch und gewinnt die Gesamtwertung. Das Mittelklasse-SUV bleibt einer der gefragtesten Firmenwagen überhaupt. Perdomo Hollatz bringt es auf den Punkt: „Der GLC verbindet Komfort, moderne Technik und Alltagstauglichkeit genau so, wie es unsere Kunden erwarten.“ Besonders die elektrifizierten Varianten punkten im Flotteneinsatz: „Mit den Plug-in-Hybriden können viele Kunden ihre täglichen Strecken rein elektrisch fahren.“

Transporter und Vans

In der Transporter-Kategorie sorgt der Mercedes-Benz Vito für eine Überraschung und holt den Gesamtsieg. Ausschlaggebend sind klassische Flottenkriterien. „Moderne Assistenzsysteme, hohe Verfügbarkeit und eine optimierte Total Cost of Ownership machen den Vito zum Vollprofi“, heißt es aus Stuttgart. Ziel sei es, Ausfallzeiten zu minimieren und die Fahrzeuge dauerhaft im Einsatz zu halten.
Der Toyota Proace gewinnt in Importpreis in der Kategorie Transporter und Vans.
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Der Importsieg geht erneut an den Toyota Proace. Jörg Dzubiella, General Manager Sales Operations Toyota Deutschland, betont: „Zuverlässigkeit ist unser stärkstes Argument – gerade im Firmenwagengeschäft. Mit unserer 15-Jahre-Garantie geben wir Unternehmen ein hohes Maß an Sicherheit und Planungstreue.“