Bahnchef Grube fordert Maut für Fernbusse
Zoff zwischen Bahn und Bus

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Streit um Wettbewerbsbedingungen: Die Bahn fordert eine Maut für Fernbusse, die Busbetreiber ein Ende der Bahn-Subventionierung.

Bahnchef Rüdiger Grube fordert eine Maut für Fernbusse.
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Bundesverkehrsministerium hat keine Bus-Maut-Pläne
Das Bundesverkehrsministerium erteilte einer Fernbus-Maut aber erneut eine Absage. Eine Sprecherin von Minister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, das Ministerium habe keine entsprechenden Pläne. Dem Magazin "Focus" hatte Dobrindt im Februar gesagt: "Eine Omnibusmaut würde mit 0,2 Cent pro Fahrgast je Kilometer den aktuellen harten Wettbewerb mit der Bahn auch nicht groß verändern." Er könne der Bahn nur raten, sich dem Wettbewerb mit den Fernbussen aktiv zu stellen und eigene Fernbuslinien weiter auszubauen.
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Christiane Leonard vom Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer fordert eine Abschaffung der Bahn-Subventionen.
Bahn leidet massiv unter Fernbus-Konkurrenz
Die Bahn leidet massiv unter der Konkurrenz der preisgünstigen Fernbusse. Im Fernverkehr mit ICE und Intercity hatte der Konzern 2014 bei den Fahrten ein Minus von 1,5 Prozent zum Vorjahr verzeichnet. Grube kritisierte auch die "Kampfpreise" der Fernbus-Konkurrenz: "Die meisten Fernbusse fahren mit Verlust, obwohl sie in Sachen Steuern und Abgaben im Vergleich zur Bahn massiv bevorzugt werden."
Der Busverband wertete den Vorstoß des Bahnchefs als Ablenkungsmanöver. „Grube will mit seiner Fernbusmaut-Forderung nur von dem schlechten Verhandlungsergebnis mit der GDL ablenken, neue Streiks stehen bevor und werden sich auf das Ergebnis der Bahn auswirken”, sagte Leonard.
Der Busverband wertete den Vorstoß des Bahnchefs als Ablenkungsmanöver. „Grube will mit seiner Fernbusmaut-Forderung nur von dem schlechten Verhandlungsergebnis mit der GDL ablenken, neue Streiks stehen bevor und werden sich auf das Ergebnis der Bahn auswirken”, sagte Leonard.
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