BMW 3er Touring G21: Konfigurator-Tipp bis 50.000 Euro

Konfigurator-Tipp: BMW 3er Touring

Ein vernünftig ausgestatteter BMW 3er Touring unter 50.000 Euro, kann das klappen? AUTO BILD hat sich durch den Konfigurator geklickt – mit diesem Ergebnis!
Der Marktstart des brandneuen BMW 3er Touring steht kurz bevor. Höchste Zeit also, den Konfigurator auszuprobieren. AUTO BILD hat getestet, wie viel sinnvolle Ausstattung es zum noch vertretbaren Preis gibt. Das absolute Limit? 50.000 Euro! Das Problem: Die Kombiversion des 3er startet bei 42.000 Euro – zumindest im Konfigurator. Laut offizieller BMW-Preisliste kostet der 150 PS starke 318d Touring 39.400 Euro, allerdings wird die Basismotorisierung aktuell (19. September 2019) im Konfigurator nicht aufgeführt. Auch der Einstiegsbenziner 320i ist offensichtlich noch nicht erhältlich. Die günstigste Version für unseren Konfigurator-Tipp ist damit der 190 PS starke 320d für 42.000 Euro.

Der 320d ist sehr empfehlenswert

Ohne Modellkennzeichnung, aber mit Doppelauspuff: BMW 320d Touring.

Und der Zweiliter-Diesel ist keine schlechte Wahl: In der ausführlichen AUTO BILD-Kaufberatung konnte der Selbstzünder in der Limousine voll überzeugen: "Vor allem der stufenaufgeladene Zweiliter-Diesel des 320d in Kombination mit der famosen Automatik hat es uns angetan", resümierte Carl Nowak von AUTO TEST. "Druckvoll bis weit in die Viertausender, leise und kaum über sieben Liter Diesel konsumierend, ist er die erste Wahl für fast alle Fälle. Dank SCR-Kat erfüllt er Euro 6d-TEMP, ist somit nach aktuellem Stand sauber."
Das 2150 Euro teure Automatikgetriebe Steptronic ist zwar nicht günstig, aber gerade für Vielfahrer ein Muss. Ohne weitere Sonderausstattung kostet der 320d somit schon mal 44.150 Euro. Da bleibt wenig Spielraum für teure Extras. AUTO BILD hat fleißig konfiguriert – und hier kommt das Ergebnis!

Optisch bleibt der Touring schlicht

Vorweg: Die Ausstattungspakete Advantage, Luxury Line und Co werden bewusst außen vorgelassen. Stattdessen heißt es: Basisversion! Optisch bleibt der 3er Touring schlicht: Die einzige aufpreisfreie Lackierung ist "Schwarz uni", die 17-Zoll-Alufelgen "V-Speiche 778" sind ebenfalls schon im Preis enthalten. Die kostenlose Option "Modellschriftzug Entfall" wurde gewählt – muss ja nicht jeder wissen, dass man einen 320d fährt. Eine schicke Lackierung, 18-Zöller oder gar das Paket M Sport sprengen das Budget, müssen aber auch nicht sein.

Das Business-Paket lohnt sich

Der Innenraum macht mit der Stoffausstattung "Hevelius" einen eher schlichten Eindruck. Immerhin gibt es ein Sport-Lederlenkrad.

Im Innenraum liegt der Fokus auf Komfort: Zwar sind die serienmäßigen Stoffsitze verbaut (Leder kostet mindestens 2050 Euro extra), dafür haben wir das 1900 Euro teure "Business Paket" angeklickt. Das beinhaltet neben dem BMW Live Cockpit Plus mit 5,7 Zoll großem Display in der Instrumententafel auch einen 8,8 Zoll großen Touchscreen inklusive Navi in der Mittelkonsole. Hinter dem ebenfalls inkludierten Connected Package Plus verbergen sich Echtzeitverkehr, Apple CarPlay-Vorrichtung und der Concierge-Service. Und das ist noch nicht alles: Auch die Lordosenstütze plus Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer sowie automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel sind Teil des Business-Pakets. Diese 1900 Euro sind definitiv gut investiert.

Größerer Tank ist ein Muss

Unverzichtbar für alle, die auch mal längere Strecken zurücklegen, ist der größere Kraftstofftank. Für vertretbare 170 Euro erhöht sich das Tankvolumen von mickrigen 40 auf immerhin 59 Liter. Bei einem angegebenen Durchschnittsverbrauch von knapp unter fünf Litern pro 100 Kilometer erhöht sich die Reichweite somit auf über 1000 Kilometer. Besser wäre es, wenn BMW den großen Tank ab Werk verbauen würde.
Weitere gewählte Extras: die sehr empfehlenswerte Akustikverglasung für 200 Euro, ein Hi-Fi-Lautsprechersystem mit 205 Watt für 350 Euro, der mit 1150 Euro teure, aber lohnenswerte "Parking Assistant" inklusive PDC und Rückfahrkamera sowie die Klimaautomatik für 730 Euro und LED-Nebelscheinwerfer zum überschaubaren Preis von 210 Euro.

Das Ziel: unter 50.000 Euro bleiben

Ein Posten, der etwas stärker ins Gewicht fällt, sind die LED-Scheinwerfer mit erweiterten Umfängen für glatte 1000 Euro. Geld, das allerdings direkt in die Sicherheit investiert wird: Schließlich ist die Leuchtkraft deutlich besser, und auch Kurvenlicht sowie LED-Rückleuchten sind an Bord.
Ohne große Spielereien oder Schnickschnack bleibt der Preis bei 49.860 Euro stehen. Macht unterm Strich Extras im Wert von 7860 Euro, wovon allein 2150 Euro auf das empfehlenswerte Automatikgetriebe entfallen.

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