Auf der IAA 2023 zeigte BMW mit der Studie "Vision Neue Klasse", wie man sich eine elektrische Limousine im Mittelklasse-Segment vorstellt, Ende März 2024 folgte die Vision Neue Klasse X – ein SUV im X3-Format. Wie es bei BMW hieß, sei die Studie wohl schon ein zum Großteil fertig entwickelter iX3. Das scheint jetzt ein Leak zu bestätigen: Die Kollegen von AutoWeek haben Patentbilder des kommenden Elektro-SUV veröffentlicht.

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Ganz nah an der Studie

Die Bilder geben einen Eindruck von der Grundform des nächsten iX3 und zeigen, dass BMW – wie erwartet – auf studientypische Details wie Kameraspiegel, kleine Plastikflügelchen als Türöffner und riesige Räder verzichtet. Ansonsten ist die Serienversion aber sehr nah an der Studie. Lediglich Kleinigkeiten, wie das Design der Schürzen, werden im Detail verändert. Wahrscheinlich das wichtigste Element für BMW-Fans: Die im Vergleich zu aktuellen Modellen recht kleinen Nieren werden den Patentbildern nach eins zu eins übernommen.

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Eine wichtige Sache ist leider nicht zu sehen: das Leuchtendesign. Wie das aussehen könnte, zeigt die AUTO BILD-Illustration im Video oben. Das Lichtkonzept der Studie wird wohl etwas abgeschwächt, die beiden charakteristischen Schrägstriche pro Seite dürften es jedoch in die Serie schaffen. Auch die beleuchtete Doppel-Niere ist durchaus denkbar – das gespiegelte Licht eher nicht. Die schwarze Fläche neben den Nieren könnte ein Dekor tragen, das an das klassische BMW-Grillgitter erinnert.

Innenraum könnte übernommen werden

Zum Innenraum lässt sich aktuell noch nichts sagen. Der wirkte bei der Studie mit dem riesigen Panoramadisplay unterhalb der Frontscheibe und seinem rautenförmigen Infotainment-Bildschirm schon recht seriennah. Wie viel davon aber tatsächlich in Serie gehen wird, bleibt abzuwarten.
BMW Vision Neue Klasse X
Sollte der Innenraum der Studie übernommen werden, gäbe es keinen iDrive-Controller mehr.
Bild: BMW AG

iX3 könnte 300 Kilometer in zehn Minuten laden

Spannend wird's auch unter dem Blech. Denn wie auch der Vision Neue Klasse X soll der kommende iX3 eine 800-Volt-Elektroarchitektur beherbergen. Damit soll das E-SUV innerhalb von nur zehn Minuten bis zu 300 Kilometer Reichweite nachladen können – unter Idealbedingungen, versteht sich.
Darüber hinaus soll der Stahlmantel der Batterie eine tragende Funktion der Karosserie übernehmen, was dank der höheren Steifigkeit flexible Akkugrößen erlaubt und die Produktionskosten auf Verbrenner-Niveau senken soll. Doch bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen, in der zweiten Jahreshälfte 2025 soll der Serien-iX3 auf den Markt kommen.