Sie haben keinen der 1000 BMW M4 CSL abbekommen? BMW hätte da in Kürze noch den M3 CS im Angebot – das Sondermodell übernimmt einige Teile vom M4 CSL. Ab März 2023 ist der M3 CS mit 550 PS, Allradantrieb und jeder Menge Carbon erhältlich.
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● BMW M3 CS als limitiertes Sondermodell
● keine Stückzahl-Limitierung
● 550 PS und 650 Nm
● 0-100 km/h in 3,4 Sek
● 0-200 km/h in 11,1 Sek
● Topspeed 302 km/h
● Allradantrieb M xDrive Serie
● 20 Kilo leichter als ein M3 Competition xDrive
● Semislicks
● Basispreis ab 146.000 Euro
● Marktstart im März 2023

Die M GmbH gibt weiter Gas! Nach M4 CSL, M3 Touring und dem extrem limitierten 3.0 CSL präsentieren die Münchner das nächste Sondermodell auf der G8x-Plattform. Nach dem Erfolg des Vorgängers wird es auch den G80 M3 wieder als CS geben. Und der steht dem nur 1000 Mal gebauten M4 CSL in nichts nach – zumindest auf dem Papier!
BMW M3 CS
Im Vergleich zum M4 CSL hat BMW mit roten Akzenten etwas gespart. Lediglich die Nieren sind rot umrandet.

In der Frontansicht sind M3 CS und M4 CSL praktisch nur an den Schriftzügen zu unterscheiden. Vom limitierten Topmodell mit dem legendären Kürzel übernimmt der CS die gewichtsoptimierten Nieren mit luftdurchlässigeren Inlays, den Frontsplitter mit weit nach außen reichenden Flaps in Sichtcarbon und auch die Carbon-Motorhauben mit Sichtcarbon-Streifen. Laserlicht mit gelben Tagfahrleuchten sind beim CS Serie. 

Carbon-Kur für den M3 CS

Neben dem beim M3 serienmäßigen Carbondach sind zudem die Seitenschweller, die Außenspiegelkappen, der Heckdiffusor und die Abrisskante in Sichtcarbon ausgeführt. In Kombination mit dem rund vier Kilo leichteren Titan-Endschalldämpfer und den vom M4 CSL bekannten Schmiedefelgen in den Dimensionen 275/35 ZR19 VA und 285/30 ZR19 HA (serienmäßig in Goldbronze, optional in Schwarz) soll der CS im Vergleich zum normalen M3 Competition xDrive rund 20 Kilo einsparen. Das DIN-Leergewicht des M3 CS gibt BMW mit 1765 Kilo an, was 140 Kilo mehr sind als beim CSL.

Vier Außenfarben für den CS

Neu für den CS ist die Lackierung "Frozen Solid White Metallic". Darüber hinaus können die Kunden aus den Farben "Signalgrün Uni", "Brooklyn Grey Metallic" und "Saphirschwarz Metallic" wählen.

Carbon-Schalensitze serienmäßig

Verglichen mit dem Hardcore-Innenraum des M4 CSL geht es im M3 CS eine Stufe weniger radikal, aber immer noch sportlich zu. Statt der Vollschalensitze mit starren Rückenlehnen des CSL begnügt sich der CS mit den hervorragenden Carbon-Schalensitzen, die, anders als im normalen M3, Serie sind. 
BMW M3 CS
Die hervorragenden Carbon-Schalensitze sind bekannt, tragen im M3 CS aber ein schwarz/rotes Bicolor-Design.
Vorne wie hinten sind die Sitze im schwarz/roten Bicolor-Design ausgeführt. Dazu passend wurde das Alcantara-Lenkrad mit einer roten 12-Uhr-Markierung versehen. Einen Hauch CSL-Feeling versprüht die spezielle Carbon-Mittelkonsole mit CS-Emblem. 
BMW M3 CS
Die Carbon-Mittelkonsole versprüht leichtes CSL-Flair. Das Curved Display kennen wir aus dem M3 LCI und anderen Modellen.
Und damit man auch ja nicht vergisst, in welchem Auto man gerade Platz nimmt, wurden auch die Einstiegsleisten mit einem M3 CS-Schriftzug versehen. Wie bei allen M3 LCI darf natürlich auch im CS das neue Curved Display (zwei Displays mit 12,3 und 14,9 Zoll Bildschirmdiagonalen) nicht fehlen.

Genauso stark wie der M4 CSL

In puncto Leistung herrscht zwischen M3 CS und M4 CSL Gleichstand. Der Dreiliter-Reihensechszylinder-Biturbo leistet in beiden Modellen 550 PS (plus 40 PS im Vergleich zum M3 Competition) und 650 Nm. Die Mehrleistung haben die Ingenieure in erster Linie durch eine Anhebung des Ladedrucks von 1,7 auf 2,1 bar erzielt. Zudem liegt das maximale Drehmoment bereits bei 2750 U/min an.
BMW M3 CS
Dank vollvariablem M xDrive kann der M3 CS im 2WD-Modus auch quer fahren.
Die Kraftübertragung übernimmt die bekannte Achtgang-Automatik (M Steptronic), wobei der M3 CS einen entscheidenden Vorteil hat. Anders als beim M4 CSL geht die Kraft nicht nur an die Hinterräder. Dank des innovativen Allradantriebs M xDrive (der auch über einen 2WD-Modus verfügt) sprintet der M3 CS in 3,4 Sekunden auf 100 km/h. Das ist verdammt schnell und auch 0,3 Sekunden schneller als im M4 CSL. 
Fairerweise muss allerdings auch erwähnt werden, dass bereits der M3 Competition xDrive in 3,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Oftmals noch aussagekräftiger: Die Beschleunigung von 0-200 km/h, diese Disziplin dauert im M3 CS im Idealfall 11,1 Sekunden.

Erste bei Tempo 302 wird abgeregelt

Das M Driver's Package (sonst 2450 Euro) ist Serie. Allerdings gönnt BMW dem M3 CS ein paar km/h mehr Topspeed. Statt bei 290 km/h wird im CS erst bei 302 km/h abgeregelt. Damit wird ein winziger Respektabstand zu den 307 km/h des M4 CSL gewahrt.

Eine Carbon-Keramik-Bremsanlage gibt es im M3 CS gegen Aufpreis (beim M4 CSL Serie). Ab Werk ist die M Compound-Bremse verbaut. Ebenfalls als Extra erhältlich ist ein sogenanntes Präzisionsstreben-Paket für den Motorraum. Hierbei sollen aus Aluminiumguss gefertigte Elemente für eine erhöhte Karosserie-Steifigkeit sorgen. 
BMW M3 CS
Der Heckdeckel besteht beim M3 CS nicht aus Carbon, dafür gibt es einen Carbon-Diffusor und eine Titan-Abgasanlage.
Zudem bekommt der CS eine eigenständige Achskinematik, angepasste Sturzwerte und modellspezifische Stoßdämpfer und Stabis. Serienmäßig sind Semislicks vom Typ Michelin Sport Cup 2 montiert, ohne Aufpreis ist aber auch der noch extremere Cup 2 R zu haben.

Rund 50.000 Euro Aufpreis zum normalen M3 Competition xDrive

Schon ab März 2023 soll der M3 CS in limitierter Auflage erhältlich sein. Bei der Limitierung handelt es sich nicht um eine Stückzahl-Begrenzung, sondern um eine bauzeitliche Limitierung. 
Mit einem Basispreis von 146.000 Euro ist der M3 CS zwar rund 20.000 Euro günstiger als der lange ausverkaufte M4 CSL, aber immer noch knapp 50.000 Euro teurer als ein serienmäßiger M3 Competition xDrive.