BMW M5 Competition (2022): Crash, Unfall, Explosion, Feuer
Russischer Youtuber sprengt einen BMW M5 in die Luft

Ein russischer Youtuber hat einen BMW M5 Competition in die Luft gesprengt und das dabei entstandene Video ins Internet gestellt. Besonders krass: Das Auto soll ihm offiziell nicht gehört haben!
Bild: youtube/litvin
Und er hat es wieder getan! Der russische Youtuber und Blogger Mikhail Litvin ist für seine extrem fragwürdigen Aktionen und Videos bekannt. 2020 hat er seinen Mercedes-AMG GT 63 S Viertürer medienwirksam vor laufender Kamera angezündet. Der lapidare Grund: Litvin war unzufrieden mit dem Werkstatt-Service. Das Video hat inzwischen unglaubliche 28 Millionen Aufrufe. Nur wenige Monate später krachte der Youtuber mit einem brandneuen Porsche Taycan Turbo S durch das Schaufenster eines Porsche-Zentrums – angeblich, weil er Gas- und Bremspedal verwechselte. Jetzt war Litvin wieder in Zerstörungslaune. Dieses Mal musste ein BMW M5 Competition dran glauben.
Laut Gerüchten will Litvin mit dem waghalsigen Stunt an seinen Freund Said Gubdenski gedenken, der im November 2021 bei einem Unfall in einem BMW M4 Competition verstarb. Offiziell nahm Litivn keine Stellung dazu, stattdessen sollen die Abonnenten den Grund für die Zerstörung des M5 erraten. Doch was ist eigentlich passiert?
Das knapp siebenminütige Video, das nach rund einem Tag bereits knapp fünf Millionen Aufrufe generiert hat, zeigt zu Beginn, wie Litvin einen schwarzen BMW M5 Competition LCI auf eine verschneite Anhöhe fährt. Besonders krass: Der BMW M5 soll Litvin offiziell nicht gehört haben, sondern einem Freund, der den über 130.000 Euro teuren BMW aber bei einem Spiel an Litvin verloren hat. Nach einem Soundcheck des 625 PS starken M5 werden immer wieder Sequenzen eingeblendet, die Parallelen zu dem Video aufzeigen, in dem der Youtuber seinen GT 63 S anzündet.
Als Nächstes übergießt Litvin – nur mit Boxershorts und Jacke bekleidet – den M5 mit Benzin. Auch diese Aktion dürfte vielen bekannt vorkommen. Doch es wird noch verrückter! Im Anschluss schießt Litvin aus einiger Entfernung brennende Pfeile auf den M5, um ihn zu entzünden. Nachdem mehrere Pfeile ihr Ziel verfehlen, trifft der Russe schließlich den BMW. Was dann folgt, wirkt wie eine Szene aus der RTL-Actionserie "Alarm für Cobra 11": Der M5 fliegt in die Luft, als wäre eine Autobombe gezündet wurden. Litvin geht in Deckung, schwarze Rauchschwaden steigen auf.

Bild: youtube/litvin
Kritik in der Kommentarspalte
Die Explosion ist gewaltig und wirkt viel zu extrem, als dass sie durch einen brennenden Pfeil und ein wenig Benzin hätte ausgelöst werden können. Am Ende ist vom M5 – außer einem Haufen verkohlten Schrott – praktisch nichts mehr übrig. Was bleibt, ist die Frage nach dem Warum? In den Kommentaren kommt die blinde Zerstörungswut übrigens nicht gut an. Bei vielen Abonnenten herrscht Unverständnis, während einige ihm vorwerfen, die Aktion nicht in Gedenken an Gubdenski, sondern nur wegen des Hypes gestartet zu haben.
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