Kaufberatung BMW X2

BMW X2: Kaufberatung zum SUV-Coupé

Kaufberatung zum BMW X2

Ein SUV-Coupé auf Basis des BMW X1, dass aber gar nicht so coupéhaft wirkt. BMW nennt es "Kompakt Sports Activity Coupé". AUTO TEST wirft einen Blick in diese Marktnische.
Mit dem X6 sorgte BMW bereits 2008 für verdutzte Gesichter. Ein SUV-Coupé, wer braucht denn so was? Das kauft doch keiner – dachten zumindest viele. Dennoch zeigten die Münchner erst vor Kurzem die dritte Generation ihres großen SUVs mit dem schrägen Heck. Weiter ging's mit dem kleineren X4; auch der gehört mittlerweile in zweiter Generation fest zum Programm. BMW nahm dabei eine Pionierrolle ein, denn die Münchner waren die ersten, die in Großserie ein Coupé-Heck auf eine SUV-Plattform setzten. Nun also der X2. Gemäß der Nomenklatur das Coupé auf Basis des BMW X1. Heißt: UKL-Frontantriebsplattform wie bei X1, dem neuen 1er, 2er Active Tourer und dem Mini sowie ausschließlich Drei- und Vierzylindermotoren.

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Im Cockpit findet sich jeder schnell zurecht

Video: BMW X2 (2018)

Fahrbericht zum X2

So weit, so gut, aber Coupé ist für uns irgendwie anders – der X2 wirkt mit seiner sieben Zentimeter flacheren Dachlinie eher wie ein gedrungenerer, kraftvollerer X1 mit schräger Heckscheibe. Das muss aber kein Nachteil sein, schließlich drückt eine abfallende Dachlinie schon beim nicht gerade kompakten X4 größeren Leuten ordentlich auf die Haartolle. Im X2 machen sich die fehlenden sieben Höhenzentimeter zum X1 zwar bemerkbar, aber bis 1,90 m lässt es sich im Fond gut aushalten, auch der Einstieg fällt nicht zu schwer. Eine Reihe weiter vorn glänzt der X2 mit der BMW-typischen One-Size-Ergonomie. Ein Cockpit, das allen passt und in dem sich jeder schnell zurechtfindet. Ratsch, klack, sirr, die perfekte Position von Lenkrad und Sitz ist schnell gefunden. Zwei Mängel sind uns aber doch aufgefallen. Wer eine etwas höhere Lenkradposition bevorzugt, dem verdeckt der Pralltopf schnell den Bordcomputer, und warum die Taste für die Lenkradheizung (200 Euro) genau hinter dem Einstellhebel für die Lenksäule versteckt liegt, erschließt sich uns auch noch nicht so ganz. Positiv: Die Verarbeitung im X2 ist sehr gut, die Materialauswahl hochwertig, aber das letzte Wort in Sachen Haptik spricht BMW noch nicht.
Überblick: Alles zum BMW X2
Wer jetzt via iDrive-Regler nach dem passenden Radiosender sucht, wird erfreut feststellen, dass sich an der vorzüglichen intuitiven Bedienung nichts geändert hat – liegt aber auch daran, dass das System schon seit einigen Jahren unverändert eingesetzt wird. Es lässt sich alternativ auch via Touchscreen bedienen und kommt in der kleinen Ausführung (1400 Euro) mit Navigation und einer etwas rudimentären Spracheingabe. Für 2950 Euro wächst das Display von 8,8 auf 10,25 Zoll und umfasst das gut ablesbare Head-up-Display. Trotz des hohen Preises kostet aber fast jede Zusatzfunktion extra. DAB-Radio (250 Euro), Apple CarPlay (300 Euro), Echtzeitverkehrsinfos (160 Euro), Telefonkoppelung via USB oder Bluetooth mit Induktivladeschale (500 Euro) sowie ein besseres Soundsystem (300 oder 800 Euro) lassen den Preis des Infotainments in ungeahnte und auch etwas ungerechtfertigte Höhen schießen.

Auch der X2 überzeugt mit einem satten Fahrgefühl

Mit dem 306 PS starken X2 M35i – hier in Misanoblau (750 Euro) – lässt sich ordentlich Staub aufwirbeln.

Wer den mittlerweile doch recht zahlreichen Frontantriebs-BMW eine gelungene Fahrdynamik abspricht, liegt klar daneben. Ja, das drückende Heck am Kurvenausgang fehlt, aber das heißt nicht, dass so ein Quermotor-BMW keinen Spaß macht. Auch der X2 überzeugt auf der Straße mit einem satten Fahrgefühl. Gegenüber dem X1 gibt es keinen wirklichen Gewichtsunterschied. Wir sagen es mal so – besonders leicht ist der X2 mit etwa 1400 (sDrive18i) bis 1700 Kilo (M35i) nicht. Das Fahrwerk gibt sich generell unbeeindruckt von Belastungen jedweder Art. Die etwas weichere Vorderachse sorgt für viel Agilität beim Einlenken, die Mehrlenker-Hinterachse hält sauber die Spur, Untersteuern lässt sich nur mit viel Einsatz hervorrufen. Dabei schlägt die Freude am Fahren kaum auf die Freude am Komfort. Gerade mithilfe des optionalen Adaptivfahrwerks (500 Euro) fährt der X2 zwar straff, aber nicht unbequem. Sportliche Gemüter wählen das M Sportfahrwerk, müssen sich aber auch mit der etwas steiferen Kinematik im Alltag abfinden.
Alle Fahrwerke gehen auch recht souverän mit großen Radsätzen um. Klar, dicke 19-Zöller (ab 1660 Euro) bleiben im Abrollkomfort nicht unbemerkt, da sich der X2 aber primär über seine extrovertiertere Stilrichtung definiert, ist ein Satz großer Aluräder keine Sünde. Zudem gefällt das sehr niedrige Geräuschniveau aller Varianten. Windgeräusche halten sich selbst nahe Höchstgeschwindigkeit vornehm zurück, und die Motoren arbeiten unabhängig von Arbeitsprinzip und Zylinderzahl allesamt überaus leise. Die Diesel sind akustisch kaum als solche zu erkennen. Lediglich das sportliche Topmodell M35i äußert sich mit seinem Auspuff, der im Fahrmodus Sport die Klappen aufreißt, etwas vorlauter. Allgemein gibt der M35i den Chefentertainer, macht ordentlich Laune auf der Landstraße und fährt sich nochmals agiler als ein Standard-X2 mit M-Fahrwerk. Überrascht hat vor allem die knallige Abstimmung der Automatik, die zwar gewohnt sanft anfährt, unter Volllast die Gänge aber mit mächtig Zunder reinklopft. Insgesamt spaßig, aber eben auch ein sehr teures Vergnügen.

Der BMW X2 ist kein Geländegänger

Dank Allradantrieb viel Traktion – auch auf Schotter. Für die kleineren Motoren reicht der Vorderradantrieb aus.

Bis auf den Basisbenziner werden alle X2 optional und teils sogar serienmäßig mit Allrad angeboten. Dieser schickt über eine Lamellenkupplung im Bedarfsfall Kraft an die Hinterachse. Eine Verzögerung in der Kraftverteilung ist dabei nicht zu spüren, selbst auf sandigem Untergrund ist die Traktion hervorragend. Erwartungsgemäß ist das Geländetalent des X2 eher überschaubar. Die Bodenfreiheit beträgt lediglich 155 Milimeter, die Böschungswinkel sind speziell mit den tiefgezogenen M Sport-Schürzen, wie sie auch die Testwagen tragen, sehr gering. Immerhin bleibt er hobbytauglich. Bis zu 2000 Kilogramm darf der X2 als xDrive 20d ziehen, Dach- und Fahrradträger gibt's im Zubehör. Die Anhängerkupplung für 800 Euro passt ins hohe Preisbild. Auf langer Strecke lohnen sich die optionalen Sportsitze (500 Euro) im Verbund mit der Lordosenstütze (350 Euro). Warum die Sitzheizung (350 Euro) bei den saftigen Grundpreisen des X2 noch nicht inklusive ist, verstehen wir nicht. Die Belederung der guten Sitze schlägt mit 1700 Euro zu Buche. Das wichtigste Extra, auf das Sie beim X2 keinesfalls verzichten sollten, ist die Einparkhilfe. Diese verschlingt inklusive Rückfahrassistent und Kamera insgesamt 1200 Euro, ist aber aufgrund der wirklich miserablen Übersichtlichkeit ein Muss. Die kleine Heckscheibe versperrt zusammen mit den dicken C-Säulen und den winzigen seitlichen Fondfensterchen jeglichen Ausblick auf potenzielle Hindernisse hinter dem Auto. Hier wird die gedrungene Form dem X2 spürbar zum Nachteil – ganz nach dem Motto "Wer schön sein will, muss leiden".

Das Preisniveau ist noch höher als erwartet

Bedienung und Ergonomie sind top, frisch wirkt das Cockpit aber nicht mehr. Das Technikniveau ist hinsichtlich Infotainment und Fahrassistenz niedrig.

Leiden muss auch der Kunde bei BMW, wenn er in die Preisliste schaut. Gegenüber dem X1 verschlingt der X2 1650 zusätzliche Euro. Kritiker mögen richtigerweise argumentieren, dass hier mehr für weniger verlangt wird. Klar, Coupés kosteten schon immer Aufpreis, egal ob in SUV-Form oder nicht. Aber das Preisniveau scheint beim Anblick des Gebotenen schon ziemlich hoch. Trotz eines Einstiegspreises von knapp 34.000 Euro (als M35i bei carwow.de mit einer Ersparnis ab 10.507 Euro) müssen diverse Kleinigkeiten extra bezahlt werden. Die Sitzheizung oder eine Isofix-Kindersitzbefestigung für den Beifahrersitz (50 Euro) sind nur zwei Beispiele. Zusätzlich enttäuscht bei einem SUV, das eine vermehrt junge Zielgruppe ansprechen soll, das eher niedrige Technikniveau hinsichtlich Infotainment und Fahrassistenz. Die hervorragende Sprachsteuerung aus 3er und X5 fehlt, und das volle Programm an Fahrassistenz (Driving Assistant Plus: 1400 Euro) beschränkt sich auf einen Adaptivtempomaten, der allerdings nur bis Tempo 140 seinen Dienst verrichtet, einen City-Notbremsassistenten und eine Spurverlassenswarnung. Einen Totwinkelwarner oder einen Spurhalteassistenten, wie sie mittlerweile auch ein VW Polo optional aufbietet, sucht man vergeblich.

Achtung: Nicht in die Stylingfalle tappen

Das Business-Paket bietet für 1900 Euro Navigation, Lordosenstütze, Sitzheizung und einen automatisch abblendenden Innenspiegel.

Aufgrund der saftigen Preise gilt es umso mehr, die Kreuze in der Aufpreisliste gezielt zu setzen. Motorenseitig reichen die kleinen Benziner und Diesel als Fronttriebler völlig aus. Die Automatik ist in jeder Hinsicht empfehlenswert. Nur wer in höheren Lagen mit viel Schnee lebt oder öfter mit Anhänger unterwegs ist, sollte über den Allrad nachdenken. Die Serienausstattung umfasst 17-Zoll-Leichtmetallräder, LED-Scheinwerfer, Klimaanlage, Freisprecheinrichtung, Armauflage, Notruf und Regensensor. Bei den Linien gilt es, nicht in die Stylingfalle zu tappen. Advantage bietet für faire 1500 Euro Aufpreis eine Klimaautomatik, Parkpiepser hinten, einen Tempomaten und die elektrische Heckklappe. Alle weiteren Linien (Advantage Plus, M Sport, M Sport X) sind teuer, ohne dafür einen großen Mehrwert zu bieten. Sie locken meist mit Stylingextras wie Rädern, Interieurleisten und Polstern und bieten ein paar Preisvorteile auf weitere Extras. Besser bei Advantage bleiben und weitere Extras einzeln zubuchen. Echte Preisvorteile bieten die beiden Ausstattungspakete Business und Entertainment. Ersteres holt für 1900 Euro Navigation, Lordosenstütze, Sitzheizung und einen automatisch abblendenden Innenspiegel ins Auto. Zweiteres bietet für 800 Euro Apple CarPlay, ein CD-Laufwerk, DAB-Radioempfang und ein besseres Soundsystem. Darüber hinaus gilt es genau zu kalkulieren, was wirklich seinen Weg in den eigenen X2 finden soll. Zur Linie Advantage sollten Einparkhilfe inklusive Rückfahrkamera, Business- und Entertainment-Paket, Sportsitze, Lordosenstütze, größerer Kraftstofftank (50 Euro) und Adaptivfahrwerk gesetzt sein. Darüber hinaus entscheidet der persönliche Geschmack, ob für die sprichwörtliche Schönheit auch gelitten werden muss.

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Modellpalette
sDrive 18i sDrive 20i xDrive 20i
Motor / Hubraum R3-Turbo / 1499 cm3 R4-Turbo / 1998 cm3 R4-Turbo / 1998 cm3
Getriebe (manuell | automatisch) 6-Gang | 7-Gang-Doppelkupplung – | 7-Gang-Doppelkupplung – | 8-Stufen-Wandler
kW (PS) bei 1/min 103 (140) / 4600-6500 141 (192) / 5000-6000 141 (192) / 5000-6000
Nm bei 1/min 220 / 1480-4200 280 / 1350-4600 280 / 1350-4600
Höchstgeschwindigkeit 205 | 205 km/h 227 km/h 224 km/h
0–100 km/h 9,6 | 9,6 s 7,7 s 7,4 s
Normverbrauch (Mix) 5,5 | 5,4 l S 5,6 l S 6,2 l S
Abgas CO2 • Norm 125 | 122 g/km • Euro 6d-Temp 128 g/km • Euro 6d-Temp 142 g/km • Euro 6d-Temp
OPF • SCR-Kat.1) / AdBlue-Tankgröße ja • – ja • – ja • –
Grundpreis 34.050 | 36.150 Euro 39.200 Euro 41.350 Euro
Fazit 140 PS, 205 km/h Spitze – nicht schlecht für ein Basisaggregat. Der Dreizylinder ist drehmomentstark, sparsam, aber nicht allzu drehfreudig. Der Vierzylinder im 20i befriedigt bereits erste sportliche Gelüste. Er gibt sich überaus drehfreudig, ist allerdings kaum unter 7,5 l zu bewegen. Der xDrive setzt serienmäßig auf eine Wandlerautomatik, die einen noch etwas besseren Job als das optionale Siebengang-DKG des sDrive macht.
Ökotrend-Wertung 3+ 3+ 3
M35i sDrive 18d xDrive 18d
Motor / Hubraum R4-Turbo / 1998 cm3 R4-Turbo / 1995 cm3 R4-Turbo / 1995 cm3
Getriebe (manuell | automatisch) – | 8-Stufen-Wandler 6-Gang | 8-Stufen-Wandler 6-Gang | 8-Stufen-Wandler
kW (PS) bei 1/min 225 (306) / 5000-6250 110 (150) / 4000 110 (150) / 4000
Nm bei 1/min 450 / 1750-4500 350 / 1750-2500 350 / 1750-2500
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h 207 | 207 km/h 206 | 206 km/h
0–100 km/h 4,9 s 9,3 | 9,3 s 9,2 | 9,4 s
Normverbrauch (Mix) 6,8 l S 4,3 l | 4,4 l D 4,8 | 4,6 l D
Abgas CO2 • Norm 154 g/km • Euro 6d-Temp 113 | 114 g/km • Euro 6d-Temp 125 | 121 g/km • Euro 6d-Temp
OPF • SCR-Kat.1) / AdBlue-Tankgröße ja • – - • ja (20,5 l) - • ja (12,5 l)
Grundpreis 55.300 Euro 36.500 | 38.600 Euro 38.500 | 40.600 Euro
Fazit Das Topmodell: Dank Klappenauspuff klang- wie spurtstark. Auch in Kurven spaßig trotz fast 1,7 Tonnen Gewicht. Kosten- und verbrauchsintensiv. Sehr laufruhiger Diesel. Mit 150 PS eigentlich keine Basis mehr. Der Verbrauch dürfte noch etwas niedriger ausfallen. Unter 6 Liter sind es selten. Siehe links: der 18d mit Allrad bringt außer bei widrigen Straßenverhältnissen keine nennenswerten Vorteile. Die Anhängelast ist die gleichewie beim frontgetriebenen 18d.
Ökotrend-Wertung 3- 3+ 3
sDrive 20d xDrive 20d xDrive 25d
Motor / Hubraum R4-Turbo / 1995 cm3 R4-Turbo / 1995 cm3 R4-Turbo / 1995 cm3
Getriebe (manuell | automatisch) – | 8-Stufen-Wandler – | 8-Stufen-Wandler – | 8-Stufen-Wandler
kW (PS) bei 1/min 140 (190) / 4000 140 (190) / 4000 170 (231) / 4400
Nm bei 1/min 400 / 1750-2500 400 / 1750-2500 450 / 1500-3000
Höchstgeschwindigkeit 224 km/h 221 km/h 237 km/h
0–100 km/h 7,9 s 7,7 s 6,6 s
Normverbrauch (Mix) 4,3 l D 4,6 l D 4,8 l D
Abgas CO2 • Norm 113 g/km • Euro 6d-Temp 122 g/km • Euro 6d-Temp 127 g/km • Euro 6d
OPF • SCR-Kat.1) / AdBlue-Tankgröße - • ja (20,5 l) - • ja (12,5 l) - • ja (12,5 l)
Grundpreis 41.800 Euro 43.800 Euro 46.850 Euro
Fazit Mehr Leistung, aber kaum mehr Verbrauch. Auch im Realtest lag der Verbrauch kaum über dem des 18d. Eigentlich eine klare Empfehlung, wenn der hohe Aufpreis nicht wäre. Da der 20d mit seinen 400 Nm schon mal in der Lenkung zerrt, lohnt sich der xDrive. Aber auch hier ist der Aufpreis heftig. Zudem gibt's 200 kg mehr Anhängelast (2000 kg). Topdiesel mit Biturboaufladung und mächtig Dampf. So geht's in unter sieben Sekunden auf 100, und dennoch schafft er bereits die strenge Euro-6d-Norm.
Ökotrend-Wertung 3+ 3 3
1) SCR = Selective Catalytic Reduction: Stickoxide (NOX) werden in Stickstoff (N2) und Wasser (H2O) umgewandelt.

Autor: Carl Nowak

Stichworte:

Coupé

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